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Was vom Monat übrig blieb – das war der August

Foto von B. Langhoff

Comeback des Monats: der Sonnenschirm

Schirme liegen weiterhin im Trend. Als Rettungsinstrument nicht kaputtzukriegen. Im vergangenen Monat mussten sie wenigstens selten vor Regen schützen.
Ein Rückblick auf dem Ruhrpott sein August.

Wort des Monats: Last Minute Sommer.

Debüt des Monats: Die im Ruhrgebiet lebende Autorin Andrea Ecker beeindruckt mit ihrem Roman-Debüt „Lichtwechsel“ .

Korrespondent des Monats: Werner Häußner berichtet in den Revierpassagen von allen wichtigen Festspielen.

Tanz des Monats: Das Museum Ostwall im Dortmunder U zeigt Fluxus-Kunst.

Satz des Monats: Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. ( Franz Kafka, gefunden in Benjamin Leberts wunderbarer Winterreise )

Frage des Monats:  Was ist Kunst? Ein Twitter-Projekt unserer Autorin Charlotte Lindenberg.

Liebesgeschichte des Monats: Gerd Herholz erzählt die Geschichte der sich kreuzenden Lebenswege von Ruth Weilandt-Matthaeus und Sigsmund von Radecki. Schöner als Kino. Die Zeit dafür sollte man sich nehmen.

Vorschau des Monats: Der Dortmunder Tatort wirft erste Schatten.

Selbstversuch des Monats: Anke Demirsoy erkundet die Documenta.

Spaziergang des Monats: Auf den Spuren von Hermann Hesse – wie der Berg der Wahrheit das Werk des vor 50 Jahren gestorbenen Hesse inspirierte.

Vergleich des Monats: Eine Studie ergab, dass das Ruhrgebiet im Vergleich Kulturproduktion und Rezeption miserabel abschneidet. Die haben sich doch wohl sicher nicht in den Revierpassagen informiert, sonst wären sie eines Besseren belehrt.

Lieferung des Monats: Unter der Führung von Innenminister Jäger gelang ein spektakulärer Schlag gegen rechts.

Pfusch des Monats: Duisburg bekleckert sich erneut nicht mit Ruhm. Die Mercatorhalle wurde wegen Brandschutzmängeln auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Festival des Monats: Das Zeltfestival Ruhr am Kemnader See sorgte neben Abwechslung und bester Unterhaltung wieder einmal für jede Menge Freizeitstau .

Premiere des Monats: Wenn auch das neue, vor Ort gestochene Tattoo von Jan Delay schon der aufregendste Klatsch und Tratsch der Veranstaltung war, die Erstauflage von Rock im Pott in der Arena auf Schalke scheint gelungen.

Wiederholung und Schuldzuweisung des Monats: Die Ratswahlwiederholung in Dortmund interessierte kaum jemanden. Aus Reihen der CDU war zu vernehmen, dass der Bürger sich überlegen müsse, ob diese Lethargie auf Dauer tragfähig sei. (so sinngemäß CDU-Fraktionschef Ulrich Monegel). Immer gut zu wissen, woran es gelegen hat.

Irritation des Monats: Das von der Bundesregierung verabschiedete Leistungsschutzgesetz verstehe ich persönlich nicht einmal im Ansatz. Aus Gründen des Selbstschutzes meiner Leistung verlinke ich bis auf weiteres nur noch Blogs und keine verlegerischen Angebote mehr. Sorry für entgangene Klicks.

Dieser Rückblick erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Über ergänzende Höhepunkte des Monats freuen wir uns in den Kommentaren jederzeit. Wir wünschen allen einen schicken September und reiche Ernte – wo und wie auch immer.

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6 Antworten zu "Was vom Monat übrig blieb – das war der August"

  1. Michaela sagt:

    Lustig des Monats: Das Internationale ComedyArts Festival in Moers vom 24. – 26. August, wenn auch wie üblich etwas verregnet.
    http://www.comedyarts.de/

  2. Britta Langhoff sagt:

    Gute Ergänzung ! Danke Dir !

  3. Michaela sagt:

    Ja, hier am linken Niederrhein, da ist was los.

  4. Michaela sagt:

    Auch im August, auch im August
    erlebt der Mensch wohl Leid und Lust.
    Des einen Urlaub geht zuende,
    des andern Urlaub fängt erst an:
    „Ach, wenn mehr freie Zeit ich fände!“
    „Gehab‘ dich wohl – ich fahre dann.“
    Kurzum: Mal Freude und mal Frust
    gibt’s im August, gibt’s im August.

  5. Britta Langhoff sagt:

    So ein fein gereimter Kommentar, gelesen am Sonntagmorgen
    bringt mich fröhlich in die Woche ohne Sorgen .

  6. Michaela sagt:

    Ei, wer hätte das gedacht:
    Es hat doch jemand Spaß gemacht!
    Just to remember:
    See you after September.

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