Artikel Kommentare

Revierpassagen »  Allgemein  Kultur an sich  Region Ruhr » Was vom Monat übrig blieb: Das war der September

Was vom Monat übrig blieb: Das war der September

©by Carola Haze, Duisburg, mit freundlicher Genehmigung. Danke dafür.Am Ende des Monats hielt das Ruhrgebiet kollektiv die Luft an. Eine riesige Giftwolke, entstanden bei einem Großbrand in Krefeld, zog übers gesamte Revier. War aber nicht gefährlich. Hieß es. Das beruhigt.
Ein Rückblick auf dem Ruhrpott sein September.

Zahl des Monats: 13. Mit dem dreizehnten Kapitel legt Martin Walser einen streckenweise virtuosen Briefroman vor.

Verschwendung des Monats: Im Schwarzbuch 2012 des Steuerzahlerbunds finden sich so einige Treffer aus dem Ruhrgebiet, so das Fußballmuseum in Dortmund und das Musiktheater in Bochum.

Frage und Antwort des Monats: Auf die Frage „ich bin ein Pottkind, weil…“ gab es viele Antworten. Der Blog Heimatpottential hat eine bemerkenswerte Hommage an das Ruhrgebiet draus gemacht.

Jury des Monats: Die Kinderjury der Ruhrtriennale fuhr einmal Hochkultur und zurück.

Tatort des Monats: Ein neues ARD-Ermittlerteam nahm in Dortmund seine Arbeit auf und erntete kontroverse Meinungen und Kritiken. Unstrittig blieb die Bewunderung, dass es gelungen war, fast alle Dortmunder Landmarken plus Plot plus Charakter-Einführungen in 90 Minuten unterzubringen.

Wunderkind des Monats: Der junge Pianist Jan Liesicki gab im Dortmunder Konzerthaus seinen Einstand bei den jungen Wilden.

Reflex des Monats: Freie Meinungsäußerung zu Amateurfilmchen, Massenmedien und nicht gekonnter Satire.

Biographie des Monats: Katja Eichinger schrieb die Lebensgeschichte ihres Mannes auf und zeigte damit zu Zeiten unsäglicher, nervender Diskussionen über den Ballast der Republik, wie eine Biographie auszusehen hat.

Experiment des Monats: Bei der Ruhrtriennale sprach Prometheus griechisch.

Comic des Monats: Für eine kurze Zeit lag Entenhausen im Ruhrgebiet. Quak, ächz, seufz.

Traum des Monats: Das Ruhrtriennale-Projekt „When the mountain changed its clothing

Leuchtmarke des Monats: Bottrop brachte seine Halde Haniel zum Leuchten.

Längste Nacht des Monats: Mit der gelungenen 12. Auflage der Dortmunder Museumsnacht verabschiedete sich der Monat September.

Vorwarnung des Monats: Der nächste Blitzermarathon ist am 24.Oktober.

Dieser Rückblick erhebt wie immer keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Über ergänzende Höhepunkte des Monats freuen wir uns in den Kommentaren jederzeit. Wir wünschen allen einen schicken Oktober.

(©Foto: Carola Haze, Duisburg.)

Veröffentlicht unter: Allgemein  Kultur an sich  Region Ruhr · Etiketten: ,

Eine Antwort zu "Was vom Monat übrig blieb: Das war der September"

  1. Michaela sagt:

    Im September, im September
    denkt der Mensch auch an November:
    Kühler werden nun die Nächte,
    ach, was sag‘ ich: richtig kalt!
    Und man fragt sich, was es brächte,
    schliefe man jetzt noch im Wald.
    So gemahnt an den November
    der September, der September.

Hinterlasse eine Antwort

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>