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Was vom Monat übrig blieb: Das war der Februar
Ein Rückblick auf dem Ruhrpott sein Februar.
Gebet des Monats: Gott schütze die Stadt Duisburg. Adolf Sauerland verabschiedet sich aus dem Duisburger Rathaus.
Befürchtung des Monats: Es geht ans Eingemachte der Ruhrgebietskultur. Kulturhauptstadt ist vorbei. Die Sense scheint zu kreisen.
Styling des Monats: “Ich komme aus dem Flieger und bin noch nicht mal gewaschen.” Joachim Gauck zu seiner Nominierung als BP-Kandidat.
Satz des Monats: ich weiß zwar keine Lösung, aber ich bewundere das Problem. (©.Ashleigh Brilliant)
Blässe des Monats: Die gefühlt längste Affäre der Republik endet bleich
Schlüsselrolle des Monats: Thomas Horn als berührende Nervensäge in der Verfilmung von Jonathan Foers Roman “Extrem laut und unglaublich nah”.
Satansbraten des Monats: Das Theater Glassbooth zeigt eine Adaption des gleichnamigen Fassbinder Films im Dortmunder Depot.
Einsicht des Monats: Der dritte und leider letzte ”Schmidt”-Roman des Autors Louis Begley ist erschienen. Sogar zuerst in Deutschland.
Kasperltheater des Monats: Die Bochumer Kammerspiele zeigen eine rasante Inszenierung von Oscar Wilde’s Bunbury.
Rettung des Monats: Der Essener Rehagel ist nun Hoffnungsträger in Berlin und muss zeitweilig auf leckere Rüttenscheider Törtchen verzichten.
Einladung des Monats: Frank Goosen lockt mit Klümpchen und Killefit zum Sommerfest.
Rebellin des Monats: Das Dortmunder Studio zeigt Antigone.
Spielzeugauto des Monats: Kettcar. Die Band legt “zwischen den Runden” einen Boxenstop in der Grugahalle Essen ein.
Aufruf des Monats: ACTA ad acta. Auch im Ruhrgebiet wird demonstriert.
Motive des Monats: preisgekrönte Pressefotos machen im Depot Dortmund staunen.
Sportkrise des Monats: Bayern München (vorerst schon wieder vorbei)?
Tag des Monats: Der 29. Februar – so selten wie kein anderer.
Dieser Rückblick erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Über ergänzende Höhepunkte des Monats freuen wir uns in den Kommentaren jederzeit.
Veröffentlicht unter: Geschichte Gesellschaft Region Ruhr · Etiketten: Februar, Februar 2012, Rückblick









Sehr schöne und treffsichere Ergänzungen, lieber Klaus!
Nehmen wir immer gerne!
In der “heute-Show” heiß es vor kurzem sinngemäß: Bei Umfragen sind es nur noch die Nervenenden, die zucken…
Ich glaube, mittlerweile zucken noch nicht einmal mehr diese.
Resignation macht sich breit, fürchte ich.
Acht und Bann des Monats: Ramsauers Flensburger 8-Punkte-Spielchen.
Mutti hat doch nur zum Schein gewackelt. Ihre neuesten Umfragewerte sind phänomenal. Weiß der Geier, wie das kommt. Kein Gauck, kein Griechenland ändert etwas daran.
Vielleicht noch ein paar wenige Ergänzungen, liebe Britta:
Ironman des Monats: Philipp Rösler läßt Mutti wackeln.
Absteiger des Monats: Thomas Gottschalk quasselt sich in den Ruhestand.
Pfarrer des Monats: Peter Hintze predigt sich ins Guinnes-Buch der Rekorde.
‘Nummer Sicher’ des Monats: Auf dem Frankfurter Flughafen streikt man schon im “Vorfeld”.