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“Nach mir die Sintflut” – Mitreißender erster Spieltag 2012/13 im Prinz-Regent-Theater
Theaterrezension in exakt 150 Wörtern – Teil Ach-was-weiß-denn-ich “Nach mir die Sintflut” – Prinz-Regent-Theater Bochum Premiere: 5.9.2012 Demokratische Republik Kongo? Bitte – muss das sein? Selbst im Theater? Der Name allein schon. “Zaire” hieß das. Bis ’97. Seitdem: Krieg. Vergewaltigungen. Kindersoldaten. Malaria. Gold. Diamanten. Afrika halt. Kann man sich dran bereichern als Europäer. Aber da leben? “Nach mir die Sintflut.” Hat Diktator Mobutu gesagt vor seiner Flucht. Und die Leute? Ertrinken seitdem – In der Korruption und Gewalt des … Den ganzen Artikel lesen »
Veröffentlicht unter: Gesellschaft, Politik und so, Region Ruhr, Theater
Schauspielhaus Bochum: Folkwang-Schüler präsentieren sich im “Spiel des Lebens”
Theaterrezension in exakt 150 Wörtern, Teil III: “Spiel des Lebens”, Schauspielhaus Bochum, von Schauspielschülern der Folkwang-Universität der Künste Text: Lutz Hübner, Uraufführung: 16.3.2012 Jeder hat 9 Minuten. Für Zauberei, Rampentricks oder den großen dramatischen Monolog. Für Tragik, Komik, tragische Komik. Und die Frage: Was – verdammt noch mal – wollen die Zuschauer eigentlich im Theater sehen? Die Abschlussklasse der Folkwang-Universität spielt 2012 keinen Klassiker im Bochumer Schauspielhaus. Sie hat sich vom Star-Dramaturgen Lutz Hübner etwas auf die Leiber schreiben … Den ganzen Artikel lesen »
Veröffentlicht unter: Region Ruhr, Theater
“Heimat ist auch keine Lösung” – das Schauspielhaus Bochum hat Recht
Theater-Rezension in exakt 150 Wörtern, Teil II: Schauspielhaus Bochum “Heimat ist auch keine Lösung”, musikalischer Abend, Premiere 21.1.2012 Nebel wabert. Zieht ins Publikum. Fließt um die Schultern und in die Lungen. Auf der Bühne: ein Vollmond. Ein Mann, der vom Leierkastenmann singt. Ein Hafen ist das also. Ein Ort des Aufbruchs. Des Verlassens. Der Hoffnung. Der Wehmut. Des Fernwehs. Ein Ort, an dem die alten Lieder von daheim plötzlich wichtig werden. „Heimat ist auch keine Lösung“, so hat Thomas Anzenhofer … Den ganzen Artikel lesen »
Veröffentlicht unter: Gesellschaft, Musik & Konzert, Region Ruhr, Rock & Pop, Theater, Unterwegs, Weite Welt
Endlich im Museum: Blaubär, Arschloch und der Föhrer
Endlich darf Moers ins Museum „7 ½ Leben” hat Walter Moers schon hinter sich gebraucht – zumindest legt die gleichnamige Ausstellung in der Ludwig Galerie Schloss Oberhausen das nahe. Zum ersten Mal darf das Gesamtwerk des Zeichners, Grafikers, Autors ins Museum. Skizzen und Vorab-Collagen sind zu sehen, Storyboards und fertige Clips, Tuschezeichnungen, Objekte und Bücher. Richtig: Bücher. An den Bänken sind Moers’ Romane befestigt. Wer viel Zeit mitbringt, kann so auch in der zamonischen Welt versinken, die Moers seit … Den ganzen Artikel lesen »
Veröffentlicht unter: Buchmarkt, Kunst, Literatur, Region Ruhr, Scherz, Satire, Ironie, Sprache
R.E.M. – R.I.P., liebe Eckkneipe
nightswimming / deserves a quiet night / … (1992) yeah all those stars drip down like butter… (1994) that sucarcane that tasted good… (2001) not everyone can carry the weight of the world… (1983) follow me, don’t follow me… (1988) where is the road I follow? to leave, leave … (1996) there’s a progess we have found / a way to talk around the problem … (1986) you and me / we know about time … (1991) Sie waren immer da. Die Eckkneipe … Den ganzen Artikel lesen »
Veröffentlicht unter: Musik & Konzert, Rock & Pop, Tonträger, Utopien
Otto ist jetzt die Otto-Waalkes-Coverband
Gitarre her, Finger fliegen, Ulkgesicht, Gag, Gag, Stimme hoch, runter, Zack, Pfiff, Schnalz, Gag, Gag, Gitarre in die Ecke rumpeln und weiter geht’s. Das war Otto damals – in den 70ern. Es wird Nacht, Señorita, klonk-zisch-kuckuck-pfeif, und ich habe kein Quartier… Solche Dinge Lacher halt. Rasant, anarchisch, chaotisch. Unerreicht. Die alten Stücke – nur langsamer Otto 2011 ist anders. Otto 2011 ist: Hollerahitti, schaut mal, wen das kleine Ottili euch mitgebracht hat. Louis Flambé, Harry Hirsch, die Ottifanten und … Den ganzen Artikel lesen »
Veröffentlicht unter: Kleinkunst & Comedy, Liebesleben, Scherz, Satire, Ironie, Wahnwitz
Das “Haus am See” – mehr als Brüste
Theater-Rezension in exakt 150 Wörtern, Teil I: Schauspielhaus Bochum “Haus am See”, Uraufführung 6.5.2011 Veras Brüste. Wieso denke ich an Veras Brüste? Gab es in diesem Stück nicht mehr? Im “Haus am See” von Reto Finger, einer Auftragsarbeit für das Schauspielhaus Bochum? Sicher: Friederike Becht sieht gut aus – auch auf der Bühne, auch nur in Panties. Sicher: Sie hat sie alle bezirzt. Den Chef, seinen Prokuristen, den wirtschaftlichen Taugenichts – alle drei Brüder, alle drei Hauptfiguren. Sie … Den ganzen Artikel lesen »
Veröffentlicht unter: Theater
Ein Hyper-Chonder im Bochumer Prinz Regent Theater
Hypochonder? Dieser Mann ist eher ein Hyper-Chonder. Krank fühlt er sich, wälzt sich im Lehnstuhl, greift nach der Sauerstoffmaske, sehnt sich nach Einläufen und wohlklingenden Mittelchen. Gestatten: „der eingebildete Kranke“, die Hauptfigur aus Molières letzter Komödie. Wolfram Boelzle verkörpert ihn leidenschaftlich, amüsant und stimmig auf der Bühne des Prinz Regent Theaters in Bochum. DAS STÜCK Nur ein Tag ohne Arznei? Nur eine Stunde ohne Klistier und Fremdwörter-lastige Rezepturen? Das wäre sein Tod, glaubt Argan. Und zahlt. Auch wenn … Den ganzen Artikel lesen »
Veröffentlicht unter: Region Ruhr, Theater