Rauchzeichen, später: Andreas Rossmann erkundet das Ruhrgebiet
Sein Revier beginnt hinter der Ruhrtalbrücke, von auswärts mit dem Auto kommend. Hier fährt der NRW-Feuilletonkorrespondent in einen wichtigen Sektor seines Berichtsgebiets ein. Kunst und Kultur dieser Region sind Gegenstand seiner Reportagen und Rezensionen, die er seit über 20 Jahren für die FAZ verfasst. Nun hat Andreas Rossmann eine Auswahl davon unter dem Titel „Der Rauch verbindet die Städte nicht mehr“ als Buch im Verlag der Buchhandlung Walther König herausgebracht. Der „Reiseführer fürs Handschuhfach“ ist illustriert … Den ganzen Artikel lesen »
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Mehr Wahnsinn – die Show “Plüfolie” im Essener Varieté-Theater GOP
Lange waren wir nicht da – im Essener Varieté-Theater GOP. Nach dem Ende der Show fragten wir uns: warum eigentlich nicht? Seit 1996 gibt es den Essener Ableger des Hannoveraner Traditions-Varietés. Noch nie sind wir enttäuscht worden. So auch diesmal nicht. Das aktuelle Programm in Essen trägt den Titel “plüfolie” und der Name ist Programm. Denn in der Tat machte der “Wahnsinn” auf der Bühne Lust auf mehr. “Plüfolie” ist die Fortführung von “la folie”, einer … Den ganzen Artikel lesen »
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Das Wunder von Dortmund
So etwas hat es schon ganz lange nicht mehr gegeben. Zu Beginn der Nachspielzeit down and out. Und dann… Nach einem 0:1- und einem 1:2-Rückstand (Letzterer noch kurz vor Ende der Partie) hat Borussia Dortmund gegen Málaga tatsächlich noch das Halbfinale der Champions League erreicht. Man mag es immer noch kaum glauben. Es kommt einem wie höhere Fügung vor. Wäre es den Bayern passiert, würde man es “Dusel” nennen. Aber so… ist es eben das Wunder … Den ganzen Artikel lesen »
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Die zerstörerische Kraft der Familie: Delphine de Vigans Roman “Das Lächeln meiner Mutter”
Manchmal kann ein Mensch nicht unbegrenzt viel Leid ertragen. Manchmal steht der Nacht eben nichts entgegen. * Um diese Wahrheit, die auszusprechen oft genug noch mit einem Tabu belegt ist, dreht sich ein außergewöhnlicher Roman der Französin Delphine de Vigan. In ihrem Buch „Das Lächeln meiner Mutter“ erzählt sie retrospektiv das Leben ihrer Mutter Lucile. Nach deren Suizid ist dies ihr Weg, diesen zu verarbeiten. Lucile Poirier wurde 1946 als drittes Kind in eine Familie von … Den ganzen Artikel lesen »
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Familienfreuden IX: Still-In
Es klingt nach: Ruhe, nach himmlischer. Kein Schreien, kein Nölen, einfach Ruhe. Die Rede ist vom Stillen. Da steckt ja schon im Wort, dass damit mindestens eine der beteiligten Parteien – Mutter und/oder Kind – in selige Entspannung verfällt. Zumindest ist das die Unterstellung im deutschen Wortschatze: Die Franzosen sind da deutlich pragmatischer und sprechen von „allaiter“, worin schlicht das Wort „lait“, also Milch, steckt und somit die Nahrungsaufnahme im Vordergrund steht. Die innige, auf … Den ganzen Artikel lesen »
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Zum Tod von Dieter Pfaff: Warum sind wir uns eigentlich nie begegnet?
Warum sind wir uns eigentlich nie über den Weg gelaufen? Er wurde 1947 in Dortmund, der Stadt meiner Jugend, geboren, fast genau ein Jahr, bevor es mich auf dürren Beinen gab. Er besuchte das Aufbaugymnasium (später Ernst-Barlach-Gymnasium) in Unna, wo ich die meiste Zeit meines Arbeitslebens verbrachte. Er war mit dem Schriftsteller Heinrich Peuckmann in einer Klasse, dem ich freundeskreislich schon lange verbunden bin. Er hatte ein großes Herz für den BVB, und meines schlägt ja … Den ganzen Artikel lesen »
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Der Meeresgott schweigt – Cees Nootebooms “Briefe an Poseidon”
Gefallen an ungewöhnlichen Gedankenspielen und Bereitschaft, sich auf Mystisches und Mythologisches einzulassen, sollten die Leser der „Briefe an Poseidon“ auf jeden Fall mitbringen. Es ist schon ein eigenwilliges Buch, das Cees Nooteboom geschrieben hat, in dessen Tiefen es sich aber durchaus einzutauchen lohnt. In vielen kurzen, prägnanten Episoden schreibt der Autor über Begebenheiten, die ihn berührt haben. Nun richtet er seine Texte allerdings an einen Adressaten, von dem er wohl gerne eine Antwort hätte, aber sie … Den ganzen Artikel lesen »
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Familienfreuden VIII: Druckerschwärze ahoi!
Wenn Fiona aufwacht – was derzeit noch zu einer verträglichen Uhrzeit geschieht -, gibt es für sie schon jetzt kleine Morgenrituale. Schnalzübungen mit der Zunge lassen uns ahnen, welche irren Abenteuer sie nachts erlebt hat. Und die Spritze, die eigentlich keinen richtig lustigen Hintergrund hat (es sei denn, Bakterien für die Darmflora könnten singen), wird von ihr liebevoll in die Hände genommen wie sonst nur Hubbi, der rasselnde Hund. Doch selbst Hubbi, Otto die Krake oder Chantal, … Den ganzen Artikel lesen »
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Bilder einer leeren Rundschau-Redaktion
Heute, am 31. Januar 2013, ist der letzte Tag der Rundschau-Redaktion. Der allerletzte. Für immer. Ab morgen werden – je nach Lokalausgabe – Journalisten von Ruhr-Nachrichten, Hellweger Anzeiger, Westfalenpost oder Lüdenscheider Nachrichten die leere Hülle mit dem Titel “Westfälische Rundschau” füllen, während der überregionale Mantelteil vom zentralen Essener Newsdesk der WAZ-Gruppe geliefert wird. Da wird zusammengestoppelt, was nicht zusammen gehört. Nennt das Resultat Zombie, nennt es sonstwie; es ist allemal beispiellos in der bundesdeutschen Presselandschaft. Und … Den ganzen Artikel lesen »
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Die schier unerträgliche “Spannung” vor dem Ende der Rundschau-Redaktion
Es würde einen jetzt doch mal brennend interessieren, wie Rundschau-Chefredakteur Malte Hinz das gemeint hat, als er dem NDR-Medienmagazin „Zapp“ sagte, er erwarte die neue „Westfälische Rundschau“ nachgerade mit Spannung. Der Mann, der seinen gut dotierten Posten behält, jedoch (weil ohne eigenes Redaktionsteam) ab Februar an einem Essener Schreibtisch sitzt, ist also wahrhaftig „gespannt“ auf die künftig fremdbelieferte Zombie-Zeitung. Ist das bloß einfältig oder ist es schlimmer? Im selben „Zapp“-Beitrag äußert sich Christian Nienhaus, einer der … Den ganzen Artikel lesen »
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Der Weg zu den Oscars: Was taugen die nominierten Filme? (Teil 1)
Ich hab’s geahnt. Es ist soweit: „Ich bin zu alt für diesen Scheiß!“ So resigniere ich immer öfter vor den Werken, die zur Prämierung bei den Oscar-Festivitäten (diesmal am 24. Februar) freigegeben werden. Die Ausbeute wird geringer. Also meine jetzt. Das geneigte Hollywood-Publikum bekifft sich ja nach wie vor am eigenen Ruhmesdunst, rotiert im Glanze der Ritte in Sonnenuntergänge, Shoot-outs und Show-downs. Das muss so, denn wozu sonst der ganze Firlefanz. Nun ist es ja auch nicht … Den ganzen Artikel lesen »
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“Aus” für die Rundschau-Redaktion: Dortmund und das Umland verlieren ein Traditionsblatt
Jetzt ist es offiziell, die Essener WAZ-Gruppe hat eine radikale Sparmaßnahme ergriffen: Die 580.000-Einwohner-Stadt Dortmund und ihr Umland verlieren mit der Westfälischen Rundschau (WR) eine einstmals stolze, traditionsreiche Zeitung. Rund 120 Redakteurinnen und Redakteure sind betroffen, außerdem zahllose freie Mitarbeiter. Auch wenn der Titel (als bloßes Etikett) erhalten bleibt, so kommen die Inhalte ab Februar nur noch von anderen. Den Mantelteil liefert die WAZ, diverse bisherige Konkurrenten steuern die lokalen Inhalte bei. Sogar die Dortmunder Lokalredaktion, … Den ganzen Artikel lesen »
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Weltuntergang – haben wir doch längst, oder?
So! Nun isses nur noch ein Tag und dann wird es wohl doch nicht zum angekündigten Weltuntergang kommen. Ob ich das bedauern soll oder frohlocken werde, habe ich noch nicht entschieden. Bedauerlich ist die Erkenntnis, dass der weitere Bestand des Erdballs und seiner zahlreichen Anlieger wenig verbesserte Aussichten für die Zukunft birgt – in so manchem Neubeginn steckt ja bekanntlich eine Chance. Und nun fällt der Neubeginn flach. Frohlockend kann ich annehmen, dass es noch Chancen … Den ganzen Artikel lesen »
Veröffentlicht unter: Bekenntnisse, Geschichte, Politik und so, Utopien, Wahnwitz
Damals in Bochum – eine Erinnerung zum Tod des Germanisten Jochen Schulte-Sasse
Ich habe das bisweilen etwas lächerlich oder schlimmstenfalls gar aufgeblasen gefunden, wenn – vorzugsweise im Feuilleton der “Frankfurter Allgemeinen” – dahingegangene Professoren gewürdigt wurden. Meist übernahmen hochkarätige Fachkollegen die Aufgabe, hin und wieder auch ehemalige Studenten, die es inzwischen (z. B. als FAZ-Mitarbeiter) zu etwas gebracht hatten und das auch in jeder Zeile gern durchblicken ließen. Schauplätze der vielfach variierten Saga vom hergebrachten akademischen Glanz, der seither aber leider verblasse, waren besonders altehrwürdige Edel-Universitäten wie etwa … Den ganzen Artikel lesen »
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Ansichten eines Hörbuch-Junkies (5): Frank Goosens Liebe zum Revier
Mir wird ja zunehmend klarer, dass es Texte gibt, die nur als Hörbuch wirklich das wiederzugeben in der Lage sind, was ihr Autor aussagen will. Sie wirken abgestimmt und wohl legiert – vom Verfasser über den Sprecher oder dessen weibliche Entsprechung auf den Hörleser und seine weibliche Entsprechung ein. Sie malen buntfarbige Bilder oder dralldreisten Unfug mit Sprache und Stimme, stellen für mich als ausgewiesen Junkie dieses Genres inzwischen eine eigenständige Kunstgattung dar. Das war schon … Den ganzen Artikel lesen »
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Vorfälle (1): Pietät, Jugendschutz, Amadeus
Es gilt diverse Vorfälle abzuhandeln, die zu denken geben. Oder auch nicht. Oder so ein bisschen. Zum einen lag in der heutigen Post das Reklameschreiben eines Dortmunder Steinmetzmeisters, der jetzt endlich mal aufs Ganze geht und das bräsige, verdruckste Pietäts-Geschwurbel seiner Branche beherzt hinter sich lässt. Also lautet sein flotter Slogan: „Sparen bei unserer stürmischen Herbst-Aktion“ Das fetzt, nicht wahr? Und wenn man dann noch den megageilen Teaser liest, der da verheißt: „Wir schenken Ihnen eine Grablampe (gültig …bis … Den ganzen Artikel lesen »
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Familienfreuden III: Vom Anlegen und Kommen
Wer Elter(n) wird, hat es plötzlich mit einer Menge neuer Worte oder vertrauter Worte mit neuem Inhalt zu tun. Aber zwei Formulierungen, die ich mittlerweile häufig von anderen Müttern oder auch Hebammen gehört habe, gehen mir einfach nicht aus dem Sinn. Sie hängen unmittelbar zusammen: Wenn es darum geht, herauszufinden, wie häufig die kleinen Krakeeler des Nachts denn ihren Hunger kundgetan haben, fragen Mütter untereinander gern: „Und, wie oft ist sie/er heute Nacht gekommen?“ Was … Den ganzen Artikel lesen »
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Denkwürdige Vokabeln (9): Radarfalle
Alle Welt, genauer gesagt alle am Straßenverkehr in Deutschland Teilnehmenden, redet bzw. reden derzeit leidenschaftlich darüber, ob die Politik (aus)übenden Mitglieder der Berliner Regierungskoalition neues Recht schaffen dürfen, indem sie Radarwarner (die natürlich vor mobilen Radareinrichtungen warnen) zulassen, oder ob die Verantwortlichen nur bisher unbekanntes Zeugs geraucht haben. Ich tendiere zu letzterer Annahme, Wissenschaftler natürlich zu ersterer, wenn ihre gutachterlichen Arbeiten von einschlägigen Interessengruppen bezahlt worden sind. Aber das nur am Rande. Was mir in diesem Zusammenhang wieder einmal ins Ohr springt, ist die Vermutung, dass unsere Alltagssprache von einschlägigen Interessengruppen mitbestimmt worden sein muss, geht es doch in diesem Falle um die „Radar-Falle“. Mal ehrlich, wir alle bedienen uns dieses Begriffes und denken uns relativ wenig dabei. Aber: „Falle“, das ist nun mal eine Sache, die mit Hinterlist und bösartig … Den ganzen Artikel lesen »
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Über Amateurfilmchen, Massenmedien und Pawlowsche Reflexe
Nun melde ich mich auch noch zu diesem Thema, eine Person, deren Stimme kaum Gehör findet, eine Person, die niemals über die Medienkompetenz einer Alice Schwarzer verfügen wird, eine Person, die noch als Quark im Schaufenster stand, als Peter Scholl-Latour bereits die ungeteilte Islam-Fachmannschaft erworben hatte. Warum also melde ich mich zu Wort und gebe meinen Senf dazu, wo sich seit Tagen jede Menge Sach- und Fachkundige in die (wäre es nicht so traurig, würde ich sagen Lachgeschichten, aber ich nenne es: Debatte) überwürzend eingemischt haben? Ich unternehme es, weil ich als Agnostiker weder bei der Darstellung eines inkontinenten Papstes noch bei wie auch immer gearteten Zerrbildern eines orientalischen Propheten, dem islamische Festgläubige gottgleiche Unantastbarkeit attestieren, in protestierende Leidenschaft verfalle. Vielmehr beurteile ich nach meinem, meinem eigenem Geschmack, ob Darstellungen dieser … Den ganzen Artikel lesen »
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Lorne Greene starb vor 25 Jahren und blieb der ewige Ben Cartwright in “Bonanza”
Nein, mir fällt nichts Gescheites ein dazu, dass 9/11 sich mal wieder jährt, ja ich hielt und halte das, was seinerzeit jede und jeden aufregte und anrührte, ebenso für schlimm, Menschen verachtend und terroristisch. Nein, mir fällt dennoch nichts Gescheites dazu ein, denn schlimm, Menschen verachtend und terroristisch ist ziemlich Vieles auf dem Planeten, alles davon jährt sich pro Jahr einmal und niemand denkt daran, warum auch, schließlich haben wir uns daran gewöhnt, dass Schlimmes, Menschenverachtendes … Den ganzen Artikel lesen »
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Zum Tode von Neil Armstrong: Die Mondfahrt und der historische Satz
„Wie, du hast dir das entgehen lassen?” Die Kolleginnen und Kollegen, angeführt von Chef Malte, blickten ungläubig bis verblüfft in meine naiv-blauen Augen und schüttelten unisono ebenso entgeistert wie im Geiste scheibenwischend die erfahreneren Köpfe. Gerade hatte ihnen so ein nassforscher Berufsneuling die überraschende Tatsache verkündet, dass er nicht wie im Falle von faustkämpferischen Auseinandersetzungen zwischen Cassius Clay (der hieß damals noch so) und Ingemar Johansson nächtens aus den Federn gekrabbelt war und schlaftrunkenen Auges … Den ganzen Artikel lesen »
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Zum Auftakt der 50. Bundesliga-Saison: BVB – der Meister legendärer Fußballereignisse
Ich hatte einen Traum. Er spulte sich in der vergangenen Nacht ebenso plastisch wie mein Hoffen weckend vor meinem inneren Auge ab. Und dann fiel es mir wie Schuppen aus Augen und Haaren: Der Ballspielverein Borussia Dortmund ist der ultimativ wertvollste Club Deutschlands, wenn es um historische Wegmale in der Nachkriegsgeschichte der Kicker unseres Landes geht. Es war der BVB, der letztmalig Deutscher Meister nach der überlieferten Methode wurde, bevor die Bundesliga ins professionelle Leben gerufen … Den ganzen Artikel lesen »
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Familienfreuden II: Zur Selbstfürsorge ins Schwimmbad – oder doch nicht?
Ob ein schlechtes Gewissen dann und wann wohl dazugehört zum Elternsein? Täglich genehmigen sich bohrende Fragen eine lustige Karussellfahrt durch mein Gedankenzentrum und die übergewichtigste von ihnen ist die nach dem „Genug oder zu wenig?“ Zumal bei all der Zuneigung dem Nachwuchs gegenüber auch ab und zu mal ein wenig Selbstfürsorge wichtig ist. Also: Ich wollte schwimmen. Mit jeder Faser meines Seins stellte ich mir den Sprung ins kühle Nass vor. Und meine Schwiegermutter war gern … Den ganzen Artikel lesen »
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Familienfreuden I: Schwangerschaft ist kein Ponyhof!
Manchmal wundere ich mich sehr über die Welt. Und über die Menschen. Und über ihre Planungswut. Vielleicht wundern sich andere Menschen wiederum darüber, dass letzteres so wenig bei mir ausgeprägt ist – vor allem in den letzten Monaten. Sicher, eine Schwangerschaft ist natürlich auch eine besondere Zeit. Und als ich die Bestätigung hatte, ein Kind zu bekommen, habe ich mich tierisch gefreut. Es gibt aber Frauen, die es nicht bei dieser Freude belassen – sondern sofort … Den ganzen Artikel lesen »
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Hundert Meter: Bolt usw.
Ich gehöre zu einer Generation, die weiß, wie betulich Leichtathletik-Sportfeste oder Länderkämpfe (gibt’s die überhaupt noch?) früher mal verlaufen sind. Stadionsprecher, so etwa auch in der Dortmunder „Roten Erde“, verkündeten beispielsweise gravitätisch „Programm Seite 29 – 100 Meter-Lauf der Herren…“ Und dann ging alles seinen vergleichsweise gemächlichen Gang. Naja, immerhin lief Armin Hary damals auch schon 10,0 Sekunden über die Strecke. Jetzt sind die Deutschen gar nicht mehr gut zu Fuß. Sie fahren lieber Formel 1. Heute … Den ganzen Artikel lesen »
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Alltagsnicken (3): “Ich brauch’ ein Nappo”
Ich stand schon recht teilnahmslos auf Bahnsteig 4 des Hagener Hauptbahnhofes, diese teilnahmslose Grundeinstellung zum beginnenden Tag änderte sich auch nicht, als ich tapsig den Regionalexpress enterte, der ausnahmsweise die vorsichtshalber angekündigte Verspätung von ca. 5 Minuten nicht einhielt, sondern pünktlich war. Und anscheinend bereits ermattet von den Anstrengungen eines Morgens, der unweigerlich der Anfang eines Tages ohne nennenswerte Herausforderungen werden würde, sank ich im Parterre des Doppelgeschoss-Waggons auf einen freien Doppelsitz, um in die … Den ganzen Artikel lesen »
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Unbefriedigende Rückschau – was bleibt am Ende eines Lebens?
Eine Frau liegt auf dem Sterbebett. Die Stimmen um sie herum blendet sie aus. Sie mag ihre eigenen Stimmen hören, ihre eigenen Bilder sehen. Die Bilder ihres Lebens. Sie braucht zehn Minuten, um siebzig fragmentarische Szenen ihres Lebens vor ihrem geistigen Auge ablaufen zu sehen. Es werden die letzten zehn Minuten ihres Lebens sein. Die Zeit der Möglichkeiten ist endgültig vorbei. Die Szenen, die sie sieht, sind flüchtige Bestandsaufnahmen von der Kindheit bis ins Alter. Die … Den ganzen Artikel lesen »
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Ein ziemlich persönlicher Glückwunsch nachträglich: Paul McCartney wurde 70
Da anscheinend niemand ein paar Wörter darüber verlieren möchte, dass Sir Paul McCartney würdevoll das 70. Lebensjahr vollendet hat (dachte, da würden sich rudelweise die Erinnerer drauf stürzen), will ich einige Minuten des Tages danach dazu nutzen, dem Paule einige Zeilen zu widmen, weil er stark mitgeholfen hat, meinen Lebensrhythmus zu schlagen, den Beat meiner jeweiligen Abschnitte zu bestimmen, ihnen lustvoll, nachdenklich oder offensiv den Takt zu geben. Die ersten Kontakte mit den vier Herren, die … Den ganzen Artikel lesen »
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Eine Herzmanovsky-Verführung
Kaum dass der vor kurzem im Residenz Verlag erschienene Bild- und Textband „Forscher im Zwischenreich / Der Zeichner Fritz von Herzmanovsky-Orlando“ uns in den Blick gerät, schon nehmen wir ihn in die Hand und ahnen sofort, welch schönes, welch interessantes Buch wir da in Händen halten. Die Bildreproduktionen sind einladend, eröffnen einen Blick in eine ganz eigene, durch mangelnde große Bekanntheit noch recht unverbrauchte Welt. Druckbild, Farbgebung, etc. alles einwandfrei, ja hervorragend. Es mag dabei ein beträchtlicher … Den ganzen Artikel lesen »
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Losung des Tages: Keine Gnade mit Computern – und dann weg mit dem Internet!
Das ist bedenklich: wie sehr unsereiner vom Online-Zugang abhängt. Viele werden das empört von sich weisen: Wir doch nicht! Doch muss man ihnen glauben? Nein. Auch ihr seid süchtig, liebe Leute. Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen. Die Sache verhält sich so. Ich bin für ein paar Tage in Urlaub und die Online-Verbindung streikt hier immer wieder. (Werte Einbruchswillige, meine Lieben und ich können jede Sekunde zurückkehren – dann lauere ich sofort wieder mit meinem Schießgewehr, kawumm!). Quälend offline also. Dabei ist man doch nur in Holland und nicht im Outback. Es grenzt an Slapstick. Nur im Freien funktioniert der vom Haus des Vermieters kommende WLAN-Empfang, doch zuweilen lediglich dann, wenn ich das Notebook in einer bestimmten Zone des Grundstücks über Kopfhöhe halte, zähneknirschend das schüttere Empfangssignal abwarte und nun laaaangsam das Gerät senke, um mich … Den ganzen Artikel lesen »
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