Revierpassagen » Kultur an sich
Was die Leute so alles auf Facebook mitteilen…
Soziale Netzwerke wie Stayfriends oder Facebook sind inzwischen in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Nicht mehr nur junge Menschen, auch immer mehr Mittelalte und Rentner wie ich tummeln sich dort. Es soll ja schon Jugendliche geben, die sich deshalb von FB wieder zurückziehen, allerdings schlägt sich das in den Nutzerzahlen noch nicht nieder. Aber was posten meine Mitmenschen dort? Wer etwas mehr der so genannten „Freunde“ hat, der kann interessante Einblicke in deren Gewohnheiten gewinnen. Es … Den ganzen Artikel lesen »
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Mozarts Leichtigkeit, Bruckners Wucht – die New Yorker Philharmoniker im Ruhrgebiet
Respektvoll werden sie „The Big Five“ genannt, jene fünf amerikanischen Spitzenorchester, denen ein ganz spezieller Sound nachgesagt wird, im Gegensatz zu den europäischen Klangkörpern von Weltruhm. Wenn eines dieser „Fünf“ in unseren Breiten die musikalische Visitenkarte abgibt, ist der Ansturm auf die Plätze groß. Wie jetzt in der Philharmonie Essen und dem Konzerthaus Dortmund: volle Säle an zwei Abenden mit dem New York Philharmonic. Mit dem Klang ist das so eine Sache. Die amerikanischen Orchester seien … Den ganzen Artikel lesen »
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Den Gaga-Style tanzen: Ballett-Premiere “Deca Dance” im Aalto
Im Aalto tanzt man den „Gaga-Style“: Der von dem israelischen Choreographen Ohad Naharin entwickelte Tanzstil eröffnet den Tänzern des Aalto Balletts ganz neuartige körperliche Erfahrungswelten und kommt gleichzeitig mit einer Leichtigkeit und Energie daher, die sogar Nachahmer im Publikum findet. Der übliche Reflex im Zuschauerraum besteht ja meist aus einem verschämten Wegducken, wenn Tänzer Zuschauer auf die Bühne bitten. Mit den Profis möchte man sich doch nicht unbedingt messen, zumal, wenn alle zusehen. Doch die überaus … Den ganzen Artikel lesen »
Veröffentlicht unter: Kultur an sich, Oper & Ballett
Rauchzeichen, später: Andreas Rossmann erkundet das Ruhrgebiet
Sein Revier beginnt hinter der Ruhrtalbrücke, von auswärts mit dem Auto kommend. Hier fährt der NRW-Feuilletonkorrespondent in einen wichtigen Sektor seines Berichtsgebiets ein. Kunst und Kultur dieser Region sind Gegenstand seiner Reportagen und Rezensionen, die er seit über 20 Jahren für die FAZ verfasst. Nun hat Andreas Rossmann eine Auswahl davon unter dem Titel „Der Rauch verbindet die Städte nicht mehr“ als Buch im Verlag der Buchhandlung Walther König herausgebracht. Der „Reiseführer fürs Handschuhfach“ ist illustriert … Den ganzen Artikel lesen »
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In der Oper ist alles Schicksal – die neue Spielzeit am Aalto-Theater
Hein Mulders, der neue „Superintendant“ der Essener Philharmonie und der Aalto-Oper, ist von der Neugier des Publikums überzeugt. „Die Leute wollen mehr wissen“, betont er stets. Nun denn: Diesem als dringlich konstatiertem Streben nach Erkenntnis dürfte in der kommenden Musiktheater-Saison üppigst Rechnung getragen werden. Mit einer ganzen Veranstaltungsreihe zum „Phänomen Oper“ etwa, zudem mit Einlassungen zur „Wahrheit bei Verdi“ oder zu „Goethe als Global Player“. Musikwissenschaft für alle: Mulders und sein eloquenter neuer Chefdramaturg, Alexander Meier-Dörzenbach, … Den ganzen Artikel lesen »
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Eine Betrachtung des Neuen: Heiner Goebbels’ 2. Ruhrtriennale-Programm
Teufel: Da hat doch die Kinderjury der Triennale im vergangenen Jahr ihren Preis „Die größte Qual für die Ohren“ ausgerechnet der Lieblingsband des Intendanten Heiner Goebbels zugedacht. Und dann musste er sich von Teilen des Publikums anhören, ein Theaterabend ohne Pause sei arg gewöhnungsbedürftig. So kann es gehen, wenn der Rezipient aus den eigenen (Hör)-Ritualen heraus einem kunstsinnigen Macher begegnet, der das Experiment liebt, das Neue, eben Unerhörte. Das Triennale-Programm dieses Jahres spricht darüber, wieder … Den ganzen Artikel lesen »
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Was vom Monat übrig blieb: Das war der März
Recht bedröppelt schaut es drein, unser Osterlamm. Kein Wunder, war es doch sogar an Weihnachten wärmer als jetzt an den Osterfeiertagen. Immerhin: Diese Nacht wurde auf Sommerzeit umgestellt. Das ist doch schon mal was, eine Stunde mehr Tageslicht zum Schneeschüppen. Und so war dem Ruhrpott sein März: Besuch des Monats: Die Wiener Symphoniker bewiesen in Essen souveräne Könnerschaft, geizten aber auch nicht mit Strauss-Polkas als Sorgenkiller und Stimmungsraketen! Gefällt mir des Monats: Eva Schmidt gab der Ausstellung des Fotokünstlers … Den ganzen Artikel lesen »
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Die Stimme wie ein Gedicht: Zum Tode von Rosemarie Fendel
Es versetzte mir gestern einen mächtigen Stich, als die Nachricht, dass Rosemarie Fendel 85-jährig gestorben sei, über mich fiel. Allerdings wollte ich nicht die zahllosen Nachrufe um den meinen erhöhen, weil andere das sicher besser verstehen und einer übergroß anmutenden Künstlerin näher kommen, als ich das kann. Als ich abends auf dem Heimweg allerdings ihre Stimme hörte, wie sie als 80-jährige Jugendliche im “Tischgespräch” auf WDR 5 über sich und ihre lange Lebenszeit erzählte, beschloss ich, denn doch einige Zeilen zu verfassen – über eine Frau, die das moderne Gesicht der Darstellungskunst in meiner Jugend war, die beinahe jeder bewundernswerten Filmgröße der Welt ihre Synchronstimme gab (Liz Taylor, Jeanne Moreau, Angie Dickinson, Gina Lollobrigida, Simone Signoret), die in Hörspielen (z.B. Paul Temple) fesselte, die mit dem Mann ihrer 27 gemeinsamen Jahre, … Den ganzen Artikel lesen »
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Von Mäusen und Menschen: Wolfgang Tillmans fotografisches Werk im Düsseldorfer K 21
„Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer Bewunderung: der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir.“ Aber wie passt die vielzitierte Sentenz des Philosophen Immanuel Kant zu einem Fotokünstler der Gegenwart? Eigentlich gar nicht, möchte man meinen, doch empfangen den Besucher gleich im ersten Raum der Ausstellung von Wolfgang Tillmans im Düsseldorfer K21 riesengroße C-Prints von sternenübersäten Nachthimmeln. An der Wand gegenüber zieht eine kleine schwarze Venus über den orangenen Ball der … Den ganzen Artikel lesen »
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Was vom Monat übrig blieb: Das war der Februar
Zahl des Monats: 0,7. Und zwar 0,7 Stunden pro Tag Sonnenscheindauer im Durchschnitt in diesem Winter in Dortmund. Das sind 56,4 % weniger als das sogenannte Wintersoll. Gut, dass es wenigstens ab und zu ein paar Gesellen gab, die für Aufheiterung sorgten. Das war dem Ruhrpott sein Februar: Zombie des Monats: Die westfälische Rundschau als beliebiges Mischprodukt . Hahnenkampf des Monats: Schluchzende tenorale Liebesständchen waren bei der Aufführung des Troubadour im Theater Dortmund zu vernehmen. Klassenkampf des Monats: Das … Den ganzen Artikel lesen »
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25 Jahre Klavier-Festival Ruhr: “Man muss die Dinge zu Ende denken”
Alle wollen bei der Geburtstagsparty dabei sein: Das Medieninteresse war groß bei der Programmvorstellung des diesjährigen Klavier-Festivals Ruhr, das in diesem Sommer seinen 25 Geburtstag feiert. Vom 4. Mai bis 19. Juli ist die internationale Pianisten-Elite wieder im Ruhrgebiet und angrenzenden Landesteilen zu Gast. … Den ganzen Artikel lesen »
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Nichts als Gespenster: “Out of body” tanzt in Bochum
„Ohne Wahnsinn kein Verstand“: Die Gummizelle hat eine Panoramascheibe, durch die das Publikum die entfesselten Tänzer beobachten kann. In wildem Furor werfen sie sich gegen die Wände, übereinander, auf den Fußboden. Sie sind völlig außer sich, als versuchten sie, mit den Grenzen ihres Körpers auch die der Vernunft zu überschreiten und sich in eine neue Dimension zu katapultieren. „Out of body“ heißt der im Schauspielhaus Bochum uraufgeführte Abend der Herner Tanzgruppe Renegade, die damit ihre … Den ganzen Artikel lesen »
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Aus legendären Zeiten beim Suhrkamp-Verlag: Briefwechsel zwischen Handke und Unseld
Welch ein Autor! Welch ein Verleger! Welch ein schwieriges Wechselspiel. Mit solchen Ausrufen, zuweilen auch Seufzern, könnte man diese umfängliche Lektüre begleiten und beschließen: Peter Handkes Briefwechsel mit dem einstigen Suhrkamp-Chef Siegfried Unseld hat zwar hin und wieder überraschend kleinliche, oft aber auch erhebende oder sogar monumentale Momente. Hier begegnen sich zwei Menschen, die einander bestärkt und die je auf ihre Weise Literaturgeschichte geschrieben haben. Wer Handke nur für einen Bewohner des Elfenbeinturms hält, wird sich vielleicht … Den ganzen Artikel lesen »
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Wer heiratet, darf gratis ins Theater
Schauspielhäuser, Opern und Tageszeitungen haben oft ein ähnliches Problem: Junge Menschen wenden sich ab, das Publikum oder die Abonnenten werden immer älter und sterben dann natürlicherweise aus. Im Theater Hagen will man ein Verjüngungsmittel gefunden haben. Die architektonisch so schöne Spielstätte leidet besonders unter der Annähernd-Pleite ihrer Mutter, der Stadt Hagen. Aber es gibt einen rührigen Theater-Förderverein, und der geht nun mit einer neuen Idee ans Werk: Ab Januar des nächsten Jahres erhalten alle Paare, die … Den ganzen Artikel lesen »
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Die dreiste Markt-Strategie des Iman Rezai oder: Folter ist kein Mittel der Kunst!
Wäre Schweigen in diesem Fall eigentlich Gold? Warum dem Törichten eine öffentliche Plattform bieten? Die Zeiten, in denen der Kritik das Wahre der Kunst von anderen Waren zu unterscheiden als Kernpflicht oblag, sind längst vorbei. Das System hat neben dem scheinbar reinigenden Meinungsgeblähe der Medien seinen eigenen Filter, um Qualität von, na sagen wir Scharlatanerie zu scheiden. Dennoch, wider den Stachel zu löcken ist im vorliegenden Fall einer unangenehmen Aktion von Iman Rezai angebracht, und zwar bewusst bildlos und linkfrei. Sie macht deutlich, dass eine neue Generation von Biografie-Designern am Werk ist, denen es vor allem um eins geht: PR. Und damit um Kohle. Hierbei sind die eingesetzten Mittel offensichtlich vollkommen zu Werkzeugen dieses Vermarktungssystems verkommen. Das ist keine Kunst, das ist schlicht degoutant. Iman Rezai, 1981 im iranischen Schiraz geboren, im … Den ganzen Artikel lesen »
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Grundkurs Musik, zuweilen herzbewegend: Joachim Kaiser erklärt die Welt der Klänge
Das Publikum fragt – der Kritiker antwortet. So ist Joachim Kaisers Buch „Sprechen wir über Musik“ entstanden. Der Mann, der seit vielen Jahrzehnten vor allem für die Süddeutsche Zeitung über so genannte E-Musik schreibt, hat sich auf seine etwas älteren Tage nicht gescheut, in einem Videoblog aufzutreten, um auf Fragen der geneigten Leser und User einzugehen. Dass das Ganze zu einem gedruckten Buch geronnen ist, verwundert ebenso wenig wie die Tatsache, dass parallel ein Hörbuch erscheint. … Den ganzen Artikel lesen »
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Monument, Witz, Spiel und Schönheit: Neue Musik für Orchester beim Festival “NOW!”
Jörg Widmann schreibt ein „Lied“ für Orchester und begibt sich dabei auf die Spuren österreichisch-schubertscher Melodienseligkeit sowie der musikalischen Brüche eines Gustav Mahler. Der Finne Magnus Lindberg, einst Propagandist des markigen „Sibelius ist tot!“, arbeitet mit kleinen tonalen Zentren, mit Inseln des Minimalismus und poppiger Rhythmik. Der Franzose Gérard Pesson wiederum liebt es gleich zitatengewaltig: Mahler, Bruckner, Messiaen. Schließlich der Italiener Salvatore Sciarrino: Sein Flötenkonzert liebäugelt mit einer traditionellen Gattung unter Verwendung von Lauten, die … Den ganzen Artikel lesen »
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Die spinnen, die Bonner: Theater um “Norma”
Was wäre auf einer Opernbühne zu sehen, wenn das mit der Sparpolitik im Kulturbetrieb so weiter ginge? Nichts! Brandmauer, kalte Scheinwerfer, schwarze Bühnenbretter. Florian Lutz’ Inszenierung von Bellinis „Norma“ in Bonn thematisiert ein solches Schreckensszenario, dessen Realisierung mancherorts gar nicht mehr so fern liegt. … Den ganzen Artikel lesen »
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Was vom Monat übrig blieb: Das war der Oktober
Auch wenn er heute mit der “Nacht des Grauens” endet, der Monat war eher durchwachsen. Wenigstens das Wetter war golden. Ein Rückblick auf dem Ruhrpott sein Oktober. Ausstellung des Monats: Das Museum Folkwang schwelgt im Farbenrausch der Expressionisten. Bernd Berke nahm uns mit auf Erkundungsgang. Ergebnisse des Monats: waren auch beim Fußball in Summe eher durchwachsen. Zumindest international konnten sowohl die Dortmunder als auch die Schalker beeindruckend punkten. Für die Zweitligavereine im Revier bleibt wohl nur Daumen … Den ganzen Artikel lesen »
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Zwischen Weltgeltung, Utopie und herben Verlusten: Das Hagener Osthaus-Museum spürt seiner Geschichte nach
Hagens Osthaus-Museum nimmt jetzt die eigene Geschichte in den Blick – von den Uranfängen anno 1902 bis heute. Doch man geht dabei nicht streng geordnet vor, sondern gleichsam essayistisch, kursorisch, nach Art von Flanierenden. Damit macht man aus der Not eine Tugend. Denn weite Teile der ursprünglichen Bestände sind ja nicht mehr zur Hand, so dass in einer bloßen Chronologie arge Lücken klaffen müssten. Bekanntlich sind die hochbedeutenden Kernbestände der Sammlung im Jahr 1922, nach dem … Den ganzen Artikel lesen »
Veröffentlicht unter: Architektur & Städtebau, Fotografie, Geschichte, Kultur an sich, Kunst, Natur, Region Ruhr, Utopien
Was vom Monat übrig blieb – das war der September
Am Ende des Monats hielt das Ruhrgebiet kollektiv die Luft an. Eine riesige Giftwolke, entstanden bei einem Großbrand in Krefeld, zog übers gesamte Revier. War aber nicht gefährlich. Hieß es. Das beruhigt. Ein Rückblick auf dem Ruhrpott sein September. Zahl des Monats: 13. Mit dem dreizehnten Kapitel legt Martin Walser einen streckenweise virtuosen Briefroman vor. Verschwendung des Monats: Im Schwarzbuch 2012 des Steuerzahlerbunds finden sich so einige Treffer aus dem Ruhrgebiet, so das Fußballmuseum in Dortmund und das … Den ganzen Artikel lesen »
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Einmal Hochkultur und zurück – die Kinderjury der Ruhrtriennale
Eine Kinder-Jury begleitet die Ruhrtriennale und verleiht zum Ende des Festivals jeder Produktion einen Preis – die Awards heißen „Die beste Hose“, „Die beste Pose“ oder „Das verrückteste Stück“. Sie werden Abend für Abend wie Superstars behandelt: Chauffeur, roter Teppich, Blitzlichtgewitter. Über die Künstler, die Stücke, die Hintergründe wissen die Kinder – nichts. Was soll das sein: Kulturvermittlung? Oder tatsächlich die angekündigte „kritische Prüfung zeitgenössischer Kunst“ durch eine „unverbildete Jury“? Und: Kann das gut gehen? Bochum, … Den ganzen Artikel lesen »
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Was vom Monat übrig blieb – das war der August
Schirme liegen weiterhin im Trend. Als Rettungsinstrument nicht kaputtzukriegen. Im vergangenen Monat mussten sie wenigstens selten vor Regen schützen. Ein Rückblick auf dem Ruhrpott sein August. Wort des Monats: Last Minute Sommer. Debüt des Monats: Die im Ruhrgebiet lebende Autorin Andrea Ecker beeindruckt mit ihrem Roman-Debüt „Lichtwechsel“ . Korrespondent des Monats: Werner Häußner berichtet in den Revierpassagen von allen wichtigen Festspielen. Tanz des Monats: Das Museum Ostwall im Dortmunder U zeigt Fluxus-Kunst. Satz des Monats: Wege entstehen dadurch, dass man sie … Den ganzen Artikel lesen »
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“Sounds Like Silence”: Auf den Spuren der Stille, an den Grenzen des Schweigens
Jubiläumshalber ist der Komponist John Cage (100. Geburtstag am 5. September) heuer erst recht eine kulturelle Leitfigur. Nicht nur setzt die Ruhrtriennale vielfach bei seinem Werk an, nicht nur hat die Fluxus-Kunst (derzeit im Fokus des Museums Ostwall) ihm Impulse zu verdanken – auch die gedankenreich unterfütterte Ausstellung „Sounds Like Silence“ kommt (parallel im selben Hause Dortmunder „U“) auf ihn zurück. Für die intellektuelle Durchdringung auf hohem Theorie-Plateau sorgt der ortsansässige Hartware MedienKunstVerein (HMKV), dessen … Den ganzen Artikel lesen »
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Was ist daran politisch? Die dOCUMENTA (13) und die “politische Kunst”
Lang galt die Kombination ‘politische Kunst’ als Oxymoron seitens der VertreterInnen künstlerischer ‘Autonomie’, die vor Instrumentalisierung der per se ‘freien’ Kunst warnten. Entsprechend Ad Reinhardts Postulat, Kunst sei Kunst und alles Andere alles Andere, sei Kunst nichts und niemand zu Diensten. Doch mit der in feministischen Zusammenhängen geprägten Losung, das Private sei politisch, verbreitete sich seit den 1970er Jahren die Erkenntnis kollektiver Ursachen und Wirkungen ‘individuellen’ Handelns. So wurde das Oxymoron zur Tautologie: Produziert und … Den ganzen Artikel lesen »
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Revierstädte im Kulturvergleich ganz hinten – und nun?
Mittlere Sommerloch-Aufregung um eine Studie des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) im Auftrag der gleichfalls in der Hansestadt ansässigen Berenberg Privatbank: In einer vergleichenden Studie zur Kultur-Produktion und Rezeption schneiden die Städte des Ruhrgebiets miserabel ab. Oje, oje! Für besagte Studie hat man auf vorhandenes Datenmaterial zurückgegriffen und offenbar keine sonderlichen Eigenanstrengungen unternommen. Da riskieren wir mal, den alten Satz noch einmal aus der Mottenkiste zu holen: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Sprich: Verlagerte … Den ganzen Artikel lesen »
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Was vom Monat übrig blieb: Das war der Juli
Die Mayas haben sich geirrt. 2012 gibt es nicht einen Weltuntergang, sondern mehrere. Ein Rückblick auf dem Ruhrpott sein Juli. Beschwerde des Monats: Datt iss vielleicht ein Wetter. Da kannse locker zwei von machen. Stillstand des Monats: Auf dem Ruhrschleichweg, der A 40, geht drei Monate lang außer Bauarbeiten gar nichts mehr. Mißachtung des Monats: Nur 25,75 % aller Wahlberechtigten beteiligten sich an der Stichwahl für den neuen Oberbürgermeister in Duisburg. Klagen des Monats: Schön, dass es in Dortmund kein … Den ganzen Artikel lesen »
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Was vom Monat übrig blieb: Das war der Juni
Keine ganz runde Sache. Ein Rückblick “auf dem Ruhrpott sein Juni”. Endstation des Monats: Ultima Stazione. Die deutschen Nationalkicker konnten einpacken. Hallenhalma wird dennoch keine Alternative. Aussicht des Monats: Dafür sind Spanien und Italien auf einem guten Weg. Die Märkte freuen sich darüber. Phänomen des Monats: “Event-Fäääns” sind vor gar nichts fies und bringen selbst den gutmütigsten FensterRentner noch auf die Barrikaden. Enttäuschung des Monats: Dauerregen verwandelt NRW in ein Dschungelcamp. Man wartet förmlich darauf, dass ein grotesk geschminktes … Den ganzen Artikel lesen »
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