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Revierpassagen » Einträge verschlagwortet mit "Fernsehen"

Noch ein neuer “Tatort”-Kommissar in Hamburg: Thorsten Falke ist ein Rock’n'Roller

Noch ein neuer “Tatort”-Kommissar in Hamburg: Thorsten Falke ist ein Rock’n'Roller

Das gibt’s doch gar nicht. Schon wieder ein neuer “Tatort”-Kommissar. Und schon wieder einer in Hamburg. Doch, das gibt’s! Nach Tschiller (Til Schweiger) ist jetzt auch Falke (Wotan Wilke Möhring) in die quotenstarke Krimireihe eingestiegen. Besser noch: In der Vielzahl der “Tatort”-Ermittler ist das einer, den man sich merken sollte, ja muss. Sein erster Fall hieß “Feuerteufel” und begann mit einem “abgefackelten” Auto, in dem offensichtlich eine Frau erstickt war. Ein Jugendlicher hatte, wie man gleich … Den ganzen Artikel lesen »

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Til Schweiger schlägt beim “Tatort” zu

Til Schweiger schlägt beim “Tatort” zu

Über diesen neuen “Tatort”-Kommissar redet man schon seit vielen Monaten. Nicht wenige haben schlimmste Befürchtungen gehegt. Til Schweiger als Ermittler – ja, würde das denn gehen? Und tatsächlich: Der durchtrainierte Nuschler mit dem diskussionswürdigen Verständnis von Männlichkeit hat sein neues Revier in Hamburg sofort brachial aufgemischt. Nach etwa fünf Minuten hat dieser Kerl schon drei Verbrecher final zur Strecke gebracht. Das dürfte neuer “Rekord” in der ARD-Krimireihe sein. Man fühlt sich an die alte Scherzregel des … Den ganzen Artikel lesen »

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Wie ein Weihnachtsgeschenk: Britische Serie “Downton Abbey” endlich im deutschen Fernsehen

Wie ein Weihnachtsgeschenk: Britische Serie “Downton Abbey” endlich im deutschen Fernsehen

Apokalypse stand auf dem Programm – und was packen unsere Fernsehsender in selbiges, wenn Quote angesichts des Weltenendes anscheinend keine Rolle mehr spielt? Der Abend des prophezeiten Weltuntergangs fiel definitiv aus dem Rahmen. Schon filmtechnisch wusste man sich kaum zu entscheiden, welcher Film es auf die Festplatte schafft und welcher sofort konsumiert wird. “Stolz und Vorurteil” oder “In weiter Ferne so nah”. Das Beste aber kam vorweg. Endlich, endlich mal wieder eine Fernsehserie zur Weihnachtszeit, die … Den ganzen Artikel lesen »

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Das zeitversetzte Lächeln des Herrn Löw (nebst gewittrigen Plaudereien im ZDF)

Das zeitversetzte Lächeln des Herrn Löw (nebst gewittrigen Plaudereien im ZDF)

Was ist das für eine mediale Welt, in der ein Oliver Kahn mit dem ergreifend schlichten Tweet “Wir werden Europameister” im Nu Abertausende von Followern um sich schart? Sind wir denn noch gescheit, sind wir noch zu retten? Was ist das für eine mediale Welt, in der auf YouTube millionenfach (!) die Szene angeklickt wird, in der ein staunenswert schelmischer Bundestrainer Joachim Löw einem Balljungen die Lederkugel unter dem angewinkelten Arm wegschlägt? Und das auch noch … Den ganzen Artikel lesen »

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“Tatort” Dortmund: Ja, hömma!

“Tatort” Dortmund: Ja, hömma!

Nachtrag am 12. Oktober 2011: Jetzt ist es heraus: Dortmund wird “Tatort”-Metropole. Und schon überschlägt man sich in der Stadt. Die Presse hat sich schon mal feine Mordgeschichten mit Lokalkolorit ausgedacht. Derweil versucht OB Ullrich Sierau (SPD), sich den Erfolg an seine Fahnen zu heften. Die Westfälische Rundschau zitiert das Stadtoberhaupt heute mit dem Satz: “Ich hätte mir nicht träumen lassen, dass mein Werben für Dortmund als Krimischauplatz so erfolgreich ist. Ich finde es super…” Ist ja … Den ganzen Artikel lesen »

Veröffentlicht unter: Medien, Region Ruhr

Im Kino: Udo ist eben doch nicht Kurt Krömer

Mal wieder ins Kino gegangen, weil im WDR ein Interview mit Kurt Krömer über seine Rolle als „Udo“ zu sehen und zu hören war. Hat es sich gelohnt? Natürlich ist Kurt Krömer im Detail immer ein Hinsehen wert. Im Film „Eine Insel namens Udo“ spielt Krömer aber gar nicht seine Rolle als Kurt Krömer, sondern einen eher schüchternen, etwas zerbechlichen Mann, ohne Krömers markante Brille. Er ist der Kaufhausdetektiv Udo, der von allen übersehen wird – „schwersichtbar“ eben – bis die Managerin Jasmin kommt und ihn wahrnimmt, samt Flecken im Hemd und seiner schrulligen Art. Sie ist auf ihre Weise eben selbst ein wenig kauzig, und so endet diese Komödie dann auch etwas naiv romantisch. Gelohnt hat sich der Kinobesuch wegen der teils witzigen Dialoge und der schrägen Bilder. Auch die … Den ganzen Artikel lesen »

Veröffentlicht unter: Kino, Kleinkunst & Comedy, Kultur an sich, Liebesleben, Medien, Psychologie

30 Jahre “Dallas”: Als Larry Hagman der fiese J.R. wurde

Es war ein Dienstag vor 30 Jahren, zum ersten Mal gab’s „Dallas“. Genau genommen ist das schon einen Tag her, dieser Dienstag von 30 Jahren war ein 30. Juni, aber ich kann es nicht unterlassen, einige Worte darüber zu verlieren. Der intellectuell correctness widersprach es ja zutiefst, sich dergleichen Flachsinn anzuschauen. Glatt, ultra-amerikanisch, superreich und mit seinen Protagonisten auch extrem fies – geht doch gar nicht! Dennoch haben wir es zu Hauf geschaut. Wir staunten, was für Bösartigkeiten sich Larry Hagman als J.R. einfallen lassen konnte, wo er doch als der trottelig-liebenswerte Major Tony Nelson noch kurz zuvor die bezaubernde Jeannie bezaubert hatte, litten mit Sue Ellen, wenn sie sich dem Alkohol ergab, fieberten mit Bobby, wenn er um Pam warb oder seinem perfiden großen Bruder das ach so fiese Geschäft … Den ganzen Artikel lesen »

Veröffentlicht unter: Alltag, Bekenntnisse, Gesellschaft, Medien

Gütige Diktatur

Gütige Diktatur

Der und jene könnten Anwandlungen haben. Sie könnten sich wünschen, eine „gütige Diktatur“ zu errichten. Dann würde vieles geradezu hingebungs- und liebevoll verboten, ja das Ungefüge würde gleichsam zärtlich von der Erde weggestreichelt. Wohlig ließe man sich treiben zwischen zeitweiligem Überdruss und bleibendem Widerwillen gegen Dinge und Worte. Wachsende Verbotslust. Anschwellende Verfügungslaunen. Nun aber frisch begonnen: Internet? Schluss mit dem infantilen Quatsch. Fernsehen? Ab dafür! Mobiltelefonie? Weg damit. Schleunigst. Keine Leute mehr mit Headsets, die vor sich hin … Den ganzen Artikel lesen »

Veröffentlicht unter: Alltag, Gesellschaft, Medien, Scherz, Satire, Ironie, Utopien, Wahnwitz

Ceci n’est pas un texte.

Ceci n’est pas un texte.

Und diejenigen, die dachten, jetzt käm doch einer, muss ich enttäuschen. Ich schreib nämlich nur, um zu schreiben, dass ich nix schreibe – heute zumindest. Morgen hingegen mach ich einen Ausflug in eure Ecke, und von dem erzähl ich euch dann. Da wir uns aber grad so nett unterhalten, fällt mir was Grundsätzliches zum Thema „wieso eigentlich NOCH ‘n Blog?” ein. Schließlich geht die Zahl der Blogs seit Jahren zurück und noch immer übersteigt das Angebot die … Den ganzen Artikel lesen »

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“Tatort”: Auf dem Seziertisch

Abgesehen von den eigentlichen Kriminalfällen, sind die „Tatort“-Folgen der ARD wenigstens in einem Punkt drastischer geworden: Immer deutlicher hat man uns in den letzten Jahren übel zugerichtete Leichen en detail gezeigt, wie man es vordem nicht gewagt hätte. Ältere Folgen der Reihe fallen nicht nur durch betuliche (oder behutsame) Dialoge und langsame (oder sorgsame) Schnitte auf, sondern auch durch eine gewisse Diskretion. Wenn es gar zu brutal wurde, hat „die Kamera“ meist gnädig weggeschaut. Die Zuschauer haben trotzdem gewusst, worum es ging. Anders heute. Bekanntlich beginnt ein „Tatort“ meist gleich mit dem (ersten) Mord. Sehr zeitig und zügig kommen somit die professionellen Leichenfledderer vom Pathologischen Institut ins Spiel. Hie und da sind sogar tragende Rollen daraus geworden. Man denke vor allem an Jan Josef Liefers als Gerichtsmediziner Boerne im Münsteraner „Tatort“ (siehe … Den ganzen Artikel lesen »

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