Schlagwort-Archive: Gerburg Jahnke

Parallelwelt, Schwanensee, Taubensuppe – Theater Dortmund stellt sein Programm für die kommende Spielzeit vor

Auch wenn es auf diesem Foto nicht so scheint – im Dortmunder Opernhaus tobt in der kommenden Spielzeit wieder das Leben (Foto: Philip Lethen / Theater Dortmund)

Gabriel Feltz fehlte. Ein wichtiger Termin auf dem Balkan hinderte den Orchesterchef  daran, an der Programmpressekonferenz des Theaters Dortmund teilzunehmen. Doch Feltz hatte ein sehr nettes Video mit Musikumrahmung vorbereitet, in dem er seine Pläne schilderte. „Krieg und Frieden“ sei das Leitthema des Orchesters in der kommenden Spielzeit, verkündete er, und deshalb gelangt nun viel Musik zur Aufführung, die auf die eine oder andere Weise damit zu tun hat – von Beethovens „Eroica“ bis zu Schostakowitschs „Leningrader“.

Thorsten Schmidt und Philip Pelzer in “Tschick”. Das Stück wird auch in der Spielzeit 2018/2019 im Kinder- und Jugendtheater gespielt (Foto: Birgit Hupfelf/Theater Dortmund)

Konzert zu “Panzerkreuzer Potemkin”

Die Reihe Wiener Klassik macht die europäischen Metropolen Wien, Paris und Berlin zu Themenschwerpunkten der einzelnen Abende und bedient so das Thema ganz mustergültig, weil Metropolen immer mit Krieg und Frieden zu tun haben. Start ist in „Wien“ am 3. Dezember 2018 mit Beethovens „Wellingtons Sieg oder die Schlacht bei Vittoria op. 91“, immerhin.

Veröffentlicht unter Krieg & Frieden, Musik & Konzert, Oper & Ballett, Operette & Musical, Theater | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

“Pommes” in Oberhausen – die Spaß-Alternative zur Fußball-WM

“Pommes – das fünfte Element?” Für den gemeinen Ruhrpott-Ureinwohner ganz sicher. Und so müsste doch auch die olle, fettige Pommesbude, die der schwule Herr Humboldt von seinem Onkel geerbt hat, ganz leicht wieder eine Goldgrube werden können? Gerade, weil sie mitten in Oberhausen steht.

Hätte ja noch schlimmer kommen können. Die Bude hätte schließlich auch in Bottrop sein können oder – Gott bewahre – in Düsseldorf. Schlimm genug, dass einer aus der alten Clique abtrünnig geworden ist und als Makler in der Landeshauptstadt den großen Macker gibt.

"Pommes"-Ensemble mit Constanze Jung und (hinten von links) Hans Peter Lengkeit, Hajo Sommers, Kai Magnus Sting, Nito Torres. (Foto: Axel Scherer)

“Pommes”-Ensemble mit Constanze Jung und (hinten von links) Hans Peter Lengkeit, Hajo Sommers, Kai Magnus Sting, Nito Torres. (Foto: Axel Scherer)

“Inne Bude, am Fenster, bei die Rauchers” – da haben sie sich früher immer getroffen, die vier Freunde. Nach langen Jahren stehen sie dort mal wieder beisammen, jeder auf seine Weise ratlos, wie es weitergehen soll. Mit der Stadt, mit der Pommesbude, mit ihnen selbst. Der aufschneiderisch makelnde Uwe mit seinem Smartphone; Martin, der traurige Trainer eines noch traurigeren Fußballvereins; Humboldt, der unerschütterlich optimistische Erbe der Pommesbude und ihr Chronist Malte, federschwingend beim örtlichen Lokalblättchen.

Veröffentlicht unter Kleinkunst & Comedy, Region Ruhr, Theater | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar