4 Antworten

  1. Ockenga
    23. Januar 2017

    Die Weinproben-Sprache ist eine illlusionierte und alkoholisiert verklausolierte Beschreibung
    von dem, was wir schon immer wussten. Zu Deutsch: Jeder Wein der schmeckt ist? Gut!!.

    Die Weinprobe ist eine olionatura (weingeistige) und dabei doch solitäre Degustationserotik mit imaginärer Oralempfindung und einmaligem Charakter von Weinen und Menschen. Zu Deutsch:
    Die Weinprobe ist eine einmalig flüchtige und leichtgängige, von durch Alkohol unterstützte,
    Verkostungsfreude mit ein- und gebildeten aber auch unbeweisbaren Zungenerlebnissen.

    Eine komplizierte Weinverkostung: Auch bei der nächsten Vinumprobandum wird das Licht der
    unnachahmlichen merlotischen Erleuchtung wieder einmal heller scheinen, als es je in einer Alkolol-Umnachtung möglich sein könnte. Das Gleiche zu Deutsch: Auch bei der nächsten Weinprobe wird bei Einigen die vorherige Einbildung köstlicher schmecken als es je Betrunkenen nachher möglich ist.

    Ockenga

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  2. ChaLi
    3. März 2012

    Bin komplett dahingerafft von deiner Sprachgewalt. Würd vor lauter Begeisterung gern zitieren, wovon genau (weil’s so blulmigsaftigatemberaubendmuskulösfeingliedrigtiefgründig klingt), weiß nur leider nich, wo anfangen.
    Egal – wär eh redundant.
    Is ja auch schon spät, und daher begebe ich mich mithinnen zur “verwobenen, nobel strukturierten & sich geradezu auftürmenden Struktur” uswusf.
    Oder auf Prosaisch: Oans, zwoa: gsuffa.

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  3. Werner Häußner
    1. März 2012

    Wunderbar! Danke! Genau richtig zur ProWein in Düsseldorf veröffentlicht. Darf ich dann über florale Gaumen und muskulösen Abgang berichten? (Oh, hoppla, oder habe ich schin jetzt mit 0,0 Promille die Begriffe etwas durcheinandergeworfen…?).

    Aromatische Grüße mit donnerndem Nachhall!

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