
Als geheimnisvolles Wasserwesen fotografierte Rogi André 1934 die französische Malerin Jacqueline Lamba, zeitweise Lebensgefährtin von André Breton, der das Motiv mit dem Titel „La Nymphe II“ in seinem berühmten Werk „L’amour fou“ veröffentlichte. Die Nähe zu Symbolismus und Surrealismus ist unverkennbar. Foto: Bibliothèque nationale de France
Sie kamen auf unterschiedlichen Wegen nach Paris und setzten dort in ihrer Arbeit eigene Schwerpunkte. Dennoch verbindet die drei Fotografinnen Gisèle Freund, Rogi André und Madame d’Ora die gemeinsame jüdische Herkunftsgeschichte, ihre Pionierarbeit in der Fotografie und ihre Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus.
Erstmals führt das LVR-Landesmuseum Bonn in der Ausstellung „Fluchtpunkt Paris. Gisèle Freund, Rogi André, Madame d’Ora“ das Werk der drei Künstlerinnen zusammen und eröffnet so neue Perspektiven auf ihr Schaffen und die kulturell spannende Zeit im Paris der Zwanziger und Dreißiger Jahre.… Weiterlesen





















Maxim Emelyanychev (Bild) ist unter den Musikern der historisch informierten Aufführungspraxis einer, der nicht nur im Buchstaben nach dem Geist forscht. Entsprechend temperamentvoll subjektiv ist sein Zugriff – ob als Dirigent oder als Pianist. Zum Abschluss seiner vier Auftritte als Portraitkünstler der laufenden Saison präsentiert er sich in der Philharmonie Essen als Meister der Tasten.















