
Der Prinz träumt, die Hermenfiguren vom Kamin werden zu den drei Damen der „Königin der Nacht“. Foto: Matthias Jung
Unterhaltsam sollte es sein, das neue Stück für das Theater auf der Wieden des Emanuel Schikaneder, spannend, lustig, überraschend. Dass aus der „Zauberflöte“ ein Stück Welttheater wurde, so populär wie philosophisch: Haben sich Mozart und der Libretti schmiedende Theaterprinzipal das vorgestellt?
Oder hat das Wolferl, wie er es immer tat, Musik nach seiner Art geschrieben, sprühend vor Einfällen und selbst in der Einfachheit tiefgründig, weil er nicht anders konnte? Wir wissen es letztlich nicht – und die „Zauberflöte“ unterzieht unser Verstehen so mancher Feuer- und Wasserprobe. Was wir wissen: Die „große Oper“ ist ein Stück für Kinder und Weise, heiter, verspielt und märchenhaft, gleichzeitig lebensklug und unerschöpflich.… Weiterlesen




















Maxim Emelyanychev (Bild) ist unter den Musikern der historisch informierten Aufführungspraxis einer, der nicht nur im Buchstaben nach dem Geist forscht. Entsprechend temperamentvoll subjektiv ist sein Zugriff – ob als Dirigent oder als Pianist. Zum Abschluss seiner vier Auftritte als Portraitkünstler der laufenden Saison präsentiert er sich in der Philharmonie Essen als Meister der Tasten.
















