
Von ihm ist nur indirekt die Rede: Esel (25) auf dem Altenteil. Im Text geht’s indes um seine Aufpasserin. (Foto: Bernd Berke)
Im Urlaub auf einer Insel gewesen. Es ist von einer Frau zu berichten, die dort in einer sehr abgelegenen Bauernschaft auf Esel, Schafe und Schildkröten aufpasst. Anlass genug, die alte, leider lange vernachlässigte Reihe der „sozialen Miniaturen“ endlich wieder einmal fortzusetzen.
Sie ist aus einer entgegengesetzten Himmelsrichtung hierher gekommen. Am vorigen Ort habe man sie „gehalten“, wie sie es nicht mehr ertragen hat. Sie entschuldigt sich für das Wort „gehalten“ – und doch ist es wohl genau der richtige Ausdruck. Ruchlose Menschenhaltung. Wenn man ihr glauben darf (und das darf man sicherlich), habe man sie ohne alle wirkliche Beschäftigung vegetieren lassen, ihr niemals irgend etwas anvertraut.… Weiterlesen







Maxim Emelyanychev (Bild) ist unter den Musikern der historisch informierten Aufführungspraxis einer, der nicht nur im Buchstaben nach dem Geist forscht. Entsprechend temperamentvoll subjektiv ist sein Zugriff – ob als Dirigent oder als Pianist. Zum Abschluss seiner vier Auftritte als Portraitkünstler der laufenden Saison präsentiert er sich in der Philharmonie Essen als Meister der Tasten.






























