
Ruhri-Illu gesucht, Ruhri-Illu gefunden, Layout „in trockenen Tüchern“, doch auch ausfasernd und verblassend: Handtuch mit allfälligem Zechenmotiv. (Design: Yorn/Karstadt – Foto: Berke)
Die Revierpassagen existieren immerhin seit dem 11. April 2011 und haben in ihren ersten Jahren gehörig Fahrt aufgenommen. In der besten Phase konnte tatsächlich – in aller Bescheidenheit – von einer Ergänzung zur regionalen Medienlandschaft der Kulturberichterstattung die Rede sein. Wobei zu sagen wäre, dass seither die Kernbereiche etlicher Kulturressorts, sei’s bei Regionalzeitungen oder bestimmten Sendern, fahrlässig bis mutwillig ausgedünnt worden sind. Der Schwund betrifft also nicht nur uns.
Wie das so gehen kann, wenn’s auf Dauer mit den Finanzen hapert: Nach und nach mussten die Revierpassagen arg Federn lassen, zunächst schleichend, zuletzt immer deutlicher, nahezu bis zum Stillstand.… Weiterlesen

























Maxim Emelyanychev (Bild) ist unter den Musikern der historisch informierten Aufführungspraxis einer, der nicht nur im Buchstaben nach dem Geist forscht. Entsprechend temperamentvoll subjektiv ist sein Zugriff – ob als Dirigent oder als Pianist. Zum Abschluss seiner vier Auftritte als Portraitkünstler der laufenden Saison präsentiert er sich in der Philharmonie Essen als Meister der Tasten.











