Tagesarchive: 27. April 2011

Keine Angst vorm Sagen! Synonymitis bei Pixi

Da wird gezwitschert, geklappert und gelacht.

Pixi und seine Freunde wollen ein Frühlingsfest feiern und müssen dazu nur noch den winterschlafenden Bären wecken, was mit Hilfe eines duftenden Blumenstraußes auch gelingt. Soweit der Plot von „Pixi und der Frühling“, erschienen im Carlsen-Verlag. Auf dem Umschlag des kleinen quadratischen Büchleins aus der Pixi-Serie glitzert der Frühlingshimmel glitzerfolienblau, so wie es Kleinkinder lieben. Und innen glitzern die Verben, so wie es Grundschul- und Deutschlehrerinnen lieben. Bloß nicht zu häufig „sagen“ schreiben! Am besten ganz vermeiden! Auf den 23 Seiten ist die Sagen-Synonymitis ausgebrochen: Es wird nicht gesprochen und nichts gesagt, sondern gerufen, gelacht, gekichert, gestaunt und gestrahlt. Mitunter auch gemurmelt, gezwitschert und geniest.

Hier die komplette Aufstellung:

… rief Hase Langbein
… nickte Pixi
… fragte Langbein
… lachte die alte Eule
… lachte Pixi
… gähnte der Igel
… rief Pixi
… jubelten sie
… klapperte der Storch
… lachte Pixi
… wollte Pixi wissen
… zwitscherte eine Schwalbe
… kicherte Hase Langbein
… schlug Pixi vor
… kicherte Pixi
… riefen die Freunde
… strahlte Pixi
… murmelte Umbärto
… lachte Pixi
… fragte Umbärto
… nieste er
… staunte Umbärto
… rief Pixie

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