Tagesarchive: 16. Mai 2019

Jonathan Meese mit „Lolita“ – und manches mehr: Theater Dortmund stellt sein Programm für die nächste Spielzeit vor

Die Optik betont die Unterschiede. Hier die neuen Programmhefte von Philharmonikern, Schauspiel und Ballett (Foto: Pfeiffer)

Was hat Jonathan Meese mit Dortmund zu tun? Nun, bisher eigentlich nichts. Allerdings hätte sich das in diesem Jahr ja ändern sollen, weil Edwin Jacobs – noch, aber nicht mehr lange Chef des „Dortmunder U“ – den Künstler eingeladen hatte, die Sammlung nach seinem Geschmack neu zu hängen. Daraus wird jedoch nichts.

 

Den Meese soll es aber auf jeden Fall geben, wenn auch im Theater und erst im nächsten Jahr. Für den 15. Februar 2020 plant das Schauspiel die Uraufführung des Stücks „Lolita (R)evolution (Rufschädigendst) – Ihr Alle seid die Lolita Eurer Selbst!“ aus der Feder des nämlichen Artisten. Man ahnt: Das wird konzeptionell. Erste Absichts-Erklärungen waren jetzt im Theater zu hören, bei der Spielplanpräsentation für 2019/2020, im Programmheft kann man sie nachlesen. Wie immer es auch werden mag – Meeses (erhoffter) Auftritt ist fraglos ein Höhepunkt im ansonsten nicht unbedingt prickelnden neuen Programm.

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Aus der goldenen Ära des Kinos: Glamouröse Foto-Ausstellung „Hollywood Icons“ in Oberhausen

Grace Kelly und Clarence Sinclair Bull at Metro-Goldwyn-Mayer Studios, Culver City, by Virgil Apger, 1956 (© John Kobal Foundation)

Grace Kelly und Clarence Sinclair Bull at Metro-Goldwyn-Mayer Studios, Culver City, by Virgil Apger, 1956. (© John Kobal Foundation)

Verheißungsvolle Kunde aus Oberhausen: In der dortigen Ludwiggalerie eröffnet am Sonntag eine Fotoausstellung mit maximalem Berühmtheits-Faktor. Sie nennt sich „Hollywood Icons“ und versammelt rund 200 Bilder von Filmstars aus der großen Zeit des Kinos – von den 1920ern bis in die 1960er Jahre.

Marlon Brando by Irving Lippman für „The Wild One", 1953, Columbia Pictures (© John Kobal Foundation)

Marlon Brando by Irving Lippman für „The Wild One“, 1953, Columbia Pictures. (© John Kobal Foundation)

Der Rahmen reicht von den Stummfilmen eines Charlie Chaplin bis hin zu Nachkriegs-Legenden wie Sophia Loren und Marlon Brando. Die Fotografien stammen aus der umfangreichen Kollektion der John Kobal Foundation. John Kobal war Journalist, Schriftsteller, vor allem aber Filmliebhaber und Kenner mit großem Sammeleifer.

Den Mythos mitbegründet

Die Lichtbilder, natürlich weit überwiegend in Schwarzweiß, wurden von Standbild- und Porträtfotografen aufgenommen, deren Arbeit wesentlich zur Image- und Legendenbildung beigetragen und damit auch den Mythos Hollywood geprägt hat.

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