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Aus der goldenen Ära des Kinos: Glamouröse Foto-Ausstellung „Hollywood Icons“ in Oberhausen

Grace Kelly und Clarence Sinclair Bull at Metro-Goldwyn-Mayer Studios, Culver City, by Virgil Apger, 1956 (© John Kobal Foundation)

Grace Kelly und Clarence Sinclair Bull at Metro-Goldwyn-Mayer Studios, Culver City, by Virgil Apger, 1956. (© John Kobal Foundation)

Verheißungsvolle Kunde aus Oberhausen: In der dortigen Ludwiggalerie eröffnet am Sonntag eine Fotoausstellung mit maximalem Berühmtheits-Faktor. Sie nennt sich „Hollywood Icons“ und versammelt rund 200 Bilder von Filmstars aus der großen Zeit des Kinos – von den 1920ern bis in die 1960er Jahre.

Marlon Brando by Irving Lippman für „The Wild One", 1953, Columbia Pictures (© John Kobal Foundation)

Marlon Brando by Irving Lippman für „The Wild One“, 1953, Columbia Pictures. (© John Kobal Foundation)

Der Rahmen reicht von den Stummfilmen eines Charlie Chaplin bis hin zu Nachkriegs-Legenden wie Sophia Loren und Marlon Brando. Die Fotografien stammen aus der umfangreichen Kollektion der John Kobal Foundation. John Kobal war Journalist, Schriftsteller, vor allem aber Filmliebhaber und Kenner mit großem Sammeleifer.

Den Mythos mitbegründet

Die Lichtbilder, natürlich weit überwiegend in Schwarzweiß, wurden von Standbild- und Porträtfotografen aufgenommen, deren Arbeit wesentlich zur Image- und Legendenbildung beigetragen und damit auch den Mythos Hollywood geprägt hat.

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Kleine Wunder – im Dortmunder „Luna“-Varieté

Charlie Chaplin in Dortmund? Quatsch! Stimmt natürlich nicht. Aber es gibt doch eine täuschend ähnliche „Wiedergeburt“.

„Chaplin“ ist ein Highlight im neuen Programm des Dortmunder „Luna“-Varietés. Knapp ein Jahr gibt es diese Stätte der schönen, so schwer erarbeiteten Leichtigkeit. Man mag sie nicht mehr missen.

Zurück zu Charlie: Hinter dem steckt der Schweizer Angel Emah. Der hat nicht nur das Aussehen, sondern auch die Bewegungsabläufe des weltberühmten Vorbilds bis ins Allerkleinste studiert. Was er im neuen Programm „Comedy? Varieté!“ zeigt, erscheint zunächst banal, ist aber subtil. Er holt sich Freiwillige aus dem Publikum und verwandelt sie mit sanfter Gewalt auf offener Bühne. Dem einen wird eine liebevolle Rasur verpaßt, dem anderen ein Toupet auf den Kopf gedrückt, dann werden die Jacken ausgetauscht usw. Nachher ist alles etwas schräg, aus der Ordnung gebracht- und der gewöhnliche Alltag wie weggepustet. Komische Poesie mit anarchistischer Würze.

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