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Verblüffend schlüssig – Wie die KI alte Songlisten durchforstet
Manchmal bleibt man sich lange treu, ohne sich dem Wandel zu verschließen: So habe ich alte Musikkassetten-Aufnahmen aus den frühen bis späten 1980er Jahren verwahrt und – sofern nicht gleich bei der Aufnahme vom Radio richtig bezeichnet – die Listen Jahrzehnte später präzisiert, was Interpreten und Titel angeht. Mal mit erkennungsdienstlicher Hilfe von Shazam, mal von Google. Jetzt aber die nächste, vielleicht ultimative Stufe: Alles ward anhand einer KI (in diesem Falle: ChatGPT) überprüft.
Diese KI hat, mit erhöhtem „Denkaufwand“, zwischendurch gar eine „Kritische Ausgabe“ meiner Listen (nach den goldenen Regeln philologischen Herausgebens) vorgeschlagen, was mir allerdings zu sehr ins Wissenschaftliche ging. Der korrigierende Abgleich mit alten Daten aus Playlisten (vor allem damalige Sendungen von Alan Bangs) und sonstigen Internet-Quellen hat mir vollauf genügt.… Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Alan Bangs, Aufnahmen, ChatGPT, KI, Rockmusik, Songlisten, Tonkassetten
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Peppa Pig, die KI und der Rest

Familienaufstellung der kunterbunten Schweinchenfamilie, wie sie von der Firma Simba Toys hergestellt wird (von links): Mama Pig, Peppa Pig, George, Papa Pig. Mittlerweile ist noch das Baby Evie hinzu gekommen. (Foto: Bernd Berke)
Alle Welt schreibt und/oder podcastet über Künstliche Intelligenz (KI, anglophon bekanntlich AI abgekürzt). Jetzt hatte ich auch so ein kleines, aber bezeichnendes Erlebnis damit. Wie auf diesem Felde üblich, war es gleichermaßen faszinierend und erschreckend.
Es ging mir darum, eine bestimmte Szene (fröhliches Mädchen auf der Waage bei der Kinderärztin) mit dem berühmten Comic-Schweinchen Peppa Pig („Peppa Wutz“) darzustellen. Meines Wissens existierte eine solche Szene im Peppa-Kosmos noch nicht. Also habe ich mal bei ChatGPT angefragt, ob sich da was machen ließe…
Frau Mümmel als Kinderärztin
Und siehe da: Die wohl bekannteste aller KI-Apps ließ sich nicht lange lumpen.… Weiterlesen
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Verschlagwortet mit AI, ChatGPT, KI, Künstliche Intelligenz, Peppa Pig, Urheberrecht
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Künstliche Intelligenz gibt es nicht – Ausstellung im Dortmunder „U“ geißelt grenzenlose Computergläubigkeit

Wenn Biometrie die Menschen bewertet, kann auch Unsinn dabei herauskommen. „Decisive Mirror“ von Sebastian Schmieg, 2019 (Bild: Franz Warnhof/HMKV)
Die „Künstliche Intelligenz“, abgekürzt KI, über die Computer neuester Bauart angeblich verfügen sollen, gibt es nicht. Der Begriff ist schlicht falsch. Computer sind genauso intelligent wie, sagen wir mal, ein Gurkenhobel.
Eigentlich haben wir das ja immer gewußt, obwohl die elektronische Datenverarbeitung, bleiben wir für einen Moment bei diesem altehrwürdigen Begriff, heute in Gestalt attraktiver junger Damen wie Alexa daherkommt, die uns richtig gut zu kennen scheinen und ohne bösen Hintersinn bemüht sind, uns jeden Wunsch zu erfüllen. Da kann man natürlich schon ins Grübeln kommen, ob nicht vielleicht doch mehr dahintersteckt als die systematische Anwendung zugegebenermaßen hochkomplexer Algorithmen. Oder?
Neue Perspektive
Erstaunlicher als die (eben nicht) erstaunliche Einsicht, daß Computer dumm wie Brot, jedoch keineswegs harmlos sind, ist vielleicht noch der Ort, an dem Erkenntnis dem Publikum zuteil wird.… Weiterlesen
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Plastikpuppen, Suchmaschinen – Dortmunder Hartware Medienkunstverein zeigt Arbeiten von „Computer Grrrls“

Bild aus Caroline Martels Film „The Phantom of the Operator“ von 2004 (Bild: public domain/artifact productions. Im Rahmen der Ausstellung „Computer Grrrls“, HMKV im Dortmunder U)
Zwei aufblasbare überlebensgroße Plastikpuppen sind der Blickfang im Raum – plumpe Gebilde, denen Ventilatoren in regelmäßigen Abständen Kontur und Fülle verleihen, bevor sie, mangels Luftdruck, wieder in sich zusammensacken. Der grob-schlächtigen Bemalung nach sind sie nackt, eine erotische Anmutung jedoch geht von ihnen eher nicht aus.
Luftnummer
Was die Figuren eint, ist ihre Geschichte: Beide sind sie Auftragsarbeiten, entstanden in spezialisierten Werkstätten in China und den Niederlanden, denen als Vorbild identische zweidimensionale Pläne dienten, die die Künstlerin Simone C. Niquille anfertigte. Der Unterschied zwischen den Puppen ist mithin der „kulturellen Differenz“ der Produzenten geschuldet. Da sich die Figuren jedoch recht ähnlich sind, kann es (bei dieser Art von Beweisführung) mit der kulturellen Differenz nicht weit her sein.… Weiterlesen
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