Volltextsuche
Meistgelesen (ab 1.10.23)
- Aufklärung, das unvollendete Projekt – opulente Ausstellung in Berlin
- Als Prügel für Kinder zum Alltag gehörten
- Wie sich die chinesische Lyrik nach und nach von Fesseln befreite und…
- Wahn und Wirklichkeit: „Englischer“ Opern-Doppelabend in Duisburg
- „Das Gurkerl“ – eine ätzende Petitesse
- Viele, liebe, beste, schöne, freundliche, herzliche Grüße: Die etwas…
- Entdecker in den Gefilden der Rockmusik: Alan Bangs wird 70 Jahre alt
- Konjunktur mit Fußballbildchen: Das Wunder in Tüten aus Dortmund und…
- Woran Goethe glaubte
- Wie sich Pflegedienste nennen
- „Die Brücke“ und „Der Blaue Reiter“ – ein opulenter…
- Die Unternehmer-Familie Quandt und ihr Bezug zum Ruhrgebiet
- „Familie Hauser“ als (un)heimlicher Internet-Hit: Viele Millionen…
- Der Struwwelpeter, der Suppenkasper und ihre Wirkung auf die Kunst –…
- Kindheit im Ruhrgebiet – Erinnerung an versunkene Zeiten
- Zum Schluß bleibt noch die Altersmilde – Robert Gernhardts „Lichte…
- Kunst-Stoff für Christo – Fabrik in Emsdetten fertigt das Gewebe für die…
- Gemischte Gefühle beim Abschied von sämtlichen Dingen: „Später…
- TV-Nostalgie (19): Werner Höfers „Frühschoppen“ – das Sonntagsritual
- Bedeutsam wie eh und je: George Orwells „Farm der Tiere“ gleich in…
- Heino wird 80 – Sind denn alle Geschmäcker nivelliert?
- Von Unna aus ein wenig die Welt verändern – Nachruf auf den vielseitigen…
- Bürgerinitiative peilt ehrgeiziges Ziel an: Altes Dortmunder Rathaus…
- Vor 70 Jahren: Als es das Essen nur auf Lebensmittelmarken gab
- TV-Nostalgie (6): Erik Ode als „Der Kommissar“ – Mal…
- Früher war einfach mehr Kneipe!
- Trotz allem optimistisch bleiben – die fabelhaft farbigen Welten…
- Dortmund damals: Beim Betrachten alter Bilder aus der Heimatstadt
- Wo selbst Prominentengräber unscheinbar sind – ein Gang über den…
- Die einfachen Dinge des Lebens lieben – Der Schauspieler Heinz Bennent…
- Garantie auf Gänsehaut: Das Gesangsoktett VOCES8 sprengte beim…
- TV-Nostalgie (28): „Der goldene Schuß“ mit Lou van Burg – „Kimme,…
- „Mächtiger Körper, Wahnsinn im Glas“: Das Vokabular der Weinverkostung
- WDR 4: Radio für Senioren – aber ganz anders als früher
- Dem Ruhrpott seine Sprache
- Reizendes Kaleidoskop: Anna Vinnitskaya ist Porträtkünstlerin der…
- Vom Mikro zur Motorsäge – die zweite Karriere von Pia Lund („Phillip Boa…
- Der Flaneur braucht kein Ziel
- Die „Essais“ des Michel de Montaigne und ihr deutscher Übersetzer –…
- „Tegtmeier“ lebt nicht mehr – Ruhrgebiets-Komiker Jürgen von…
- Schurke und Biedermann: Ausstellung zum 100. Geburtstag des…
- Was ist denn wohl ein Aminaschlupferle? – Neues Buch über „Wörter, die…
- Iserlohn: Ein Hauch der weiten Welt im Goethe-Institut – abseits der Metropolen
- Größter Holzhandel weit und breit: Grabstätte führt auf die Spuren einer…
- Vergehende Zeit, hier im Revier: Zum Beispiel die Dortmunder Steinhammerstraße
- Entlustet und mohrifiziert – Wortverhunzung und Schlimmeres im…
- Queen für ein ganzes Zeitalter: Vor 200 Jahren wurde die britische…
- Berührende Tragödie: Cecilia Bartoli mit Glucks „Orfeo ed Euridice“ in…
- Zum Tod von Ulrich Wildgruber: Ein Berserker, der uns sprachlos machte
- Erich Fried: Schriftsteller, Philanthrop, Vor-Denker und…
- Die Geburt des Kinos in Europa: Vor 125 Jahren markierte das Patent der…
- TV-Nostalgie (24): „Der große Bellheim“ – Die älteren…
- Die Kunst des Schmerzes: Marina Abramović in Bonn
- Ein Grundklang für Generationen: Bochums Jugendsinfonieorchester feiert…
- Der Vater der Luftschiffe: Vor 100 Jahren starb Ferdinand Graf von Zeppelin
- Das Leben ohne Verdünnung: Otto Dix in Düsseldorf
- Wenn man vom Rathaus kommt, ist man klüger – ein lehrreicher Rundgang…
- Einkaufen früher und heute
- Lachen gegen die absurden Regeln der Welt: Vor 50 Jahren starb Stan Laurel
- 90 Jahre „Kampfbahn Rote Erde“: Wenn Gerd Kolbe erzählt, wird die…
- Nashorn oder Fuchs: Städtische Symboltiere auf der Straße
- Frauen, die beim Wohnen warten
- Langer Abschied vom Generalmusikdirektor: Gabriel Feltz wechselt bald…
- Nicht nur zum Ende der Zechen-Ära eine Erinnerung wert: August Siegel,…
- Es könnte ruhig ein wenig mehr sein – Museum Folkwang zeigt Werke Lyonel…
- TV-Nostalgie (22): „Ein Herz und eine Seele“ – als…
- Beispiel Dortmund: Mit Karstadt schwinden auch Erinnerungen
- Sprachphilosophie aus der Bauernstube – Brian Friels Stück…
- „Spätlese“ zum 90. von Loriot: Eine Fülle bisher unbekannter…
- Vom Hauen und Stechen im Theater: Kampftrainer Klaus Figge im Porträt
- Beyenburg mit seinem Stausee – ein bergisches Idyll am Rande von Wuppertal
- „Wie eine Straßenköter-Mischung“ – Jugendstil und Artverwandtes im…
- TV-Nostalgie (35): Konversation mit Kitzel – „Je später der…
- Impressionismus und Fotografie – zwei Wege in die Moderne
- Hömma, Dingenskirchen, ey! Und schon wieder liegt ein Asterix-Band auf…
- TV-Nostalgie (27): „Auf der Flucht“ – Als Dr. Richard…
- Wenn Bäume Zähne zeigen
- Schloss Cappenberg: Nach langer Schließung kehrt bald wieder Leben ein
- TV-Nostalgie (17): „Wünsch Dir was“ – als Dietmar Schönherr für…
- Erst Rocksängerin, dann Bildhauerin – Pia Bohr: „In der Kultur haben es…
-
Neueste Beiträge
- Gipfel ohne frische Brise: Essener Philharmoniker eröffnen mit Bruckner ihre Konzertsaison
- Einreise? Nur ohne Umlaute!
- Alles so schön chill hier: Die Ruhrtriennale zeigt „Balkan Erotic Epic“ von Marina Abramović in Duisburg
- Präzise Klangbrillanz: Pittsburgh Symphony Orchestra eröffnet Konzertsaison der Philharmonie Essen
- Liebe auf den ersten Ton: Antrittskonzert des neuen Bochumer GMD Aurel Dawidiuk
- Immer und immer weiter – Peter Handke in Berlin für seine „Kreuz-und-Quer-Gehenden“ umjubelt
- Soziale Miniaturen (25): Die Frau bei den Eseln
- Das Unheimliche im Vertrauten: Performance, Installationen und Skulpturen rund um den Dortmunder Hauptbahnhof
- Nichts mehr zu retten – T. C. Boyles dystopische Storys „Das Ende ist nur ein Anfang“
- Deprimierend und zum Brüllen komisch – Heinz Strunks Roman „Memories of Heidelberg“
- Mit „großem Bock“: Julien Chavaz wechselt 2028 als Intendant von Magdeburg ans krisengeplagte Essener Aalto-Theater
- Hauptsache unterwegs – Felicitas Hoppe über das Reisen
- Comedy plus Oper: Bülent Ceylan entert an der Berliner Staatsoper Mozarts „Entführung aus dem Serail“
- Es ist 38 Grad im Schatten, nebenher läuft zuweilen diese seltsame Fußball-WM – und mehr mag ich jetzt auch nicht schreiben
- Mozarts Klangwelten: Maxim Emelyanychev als Pianist in der Philharmonie
Neue Kommentare
- Bock zu Nichts mehr zu retten – T. C. Boyles dystopische Storys „Das Ende ist nur ein Anfang“
- Bernd Berke zu Es ist 38 Grad im Schatten, nebenher läuft zuweilen diese seltsame Fußball-WM – und mehr mag ich jetzt auch nicht schreiben
- Steffen Anders zu Es ist 38 Grad im Schatten, nebenher läuft zuweilen diese seltsame Fußball-WM – und mehr mag ich jetzt auch nicht schreiben
- Bernd Berke zu „Das Gurkerl“ – eine ätzende Petitesse
- Ingeborg zu „Das Gurkerl“ – eine ätzende Petitesse
Schlagwortwolke
- Aalto-Theater
- Berlin
- Bochum
- Bonn
- Borussia Dortmund
- BVB
- Corona
- Dortmund
- Dortmunder U
- Duisburg
- Düsseldorf
- Essen
- Essener Philharmoniker
- Fernsehen
- Fußball
- Gelsenkirchen
- Giuseppe Verdi
- Hagen
- Hamm
- Kino
- Klavier-Festival Ruhr
- Konzerthaus Dortmund
- Krimi
- Kunst
- Kunsthalle
- Köln
- Literatur
- Musiktheater im Revier
- Mülheim
- Münster
- Nachruf
- Oberhausen
- Philharmonie Essen
- Recklinghausen
- Richard Strauss
- Richard Wagner
- Ruhrfestspiele
- Ruhrgebiet
- RuhrTriennale
- Schauspielhaus Bochum
- Theater
- Theater Dortmund
- WDR
- Westfälische Rundschau
- Wuppertal
Themenfelder
Blogroll
- Architektur-Forum
- Charly and friends
- Culturmag
- Elf Freunde
- Genussbereit
- Glumm
- Kulturinfo Ruhr
- Kulturkenner NRW
- Literaturhaus Dortmund
- Nachtkritik
- Netzpolitik
- Nordstadtblogger
- Novo Argumente
- Perlentaucher
- Ruhrbarone
- Salonkolumnisten
- Schreibheft
- Schwatzgelb.de
- Scilogs
- Spielverlagerung
- Theater pur
- Trailer Ruhr
- Über Medien
- Umblätterer
- Zeiglers wunderbare Welt…
- Zoom Sauerland
Tagesarchive: 16. März 2012
Ringen um die Wittener Tage für neue Kammermusik nur vorerst beendet
Die „Wittener Tage für neue Kammermusik“ sind gesichert. Das liest sich eigentlich als gute Nachricht. Doch dahinter verbirgt sich leider die Tatsache, dass eines der traditionsreichsten, renommiertesten Festivals in Deutschland auf der Kippe stand. Und dass es an der Finanzierung hing – aber das ist ja für Kulturschaffende ein täglich elend Brot.
Die Kammermusik-Tage, seit 1969 gemeinsam vom WDR und der Stadt Witten veranstaltet, reichen bis ins Jahr 1936 zurück, damals von dem Komponisten Robert Ruthenfranz ins Leben gerufen. Sie entwickelten sich für die tonschöpfende Avantgarde zum wichtigen Uraufführungsforum. Und nicht zuletzt: Die Erfüllung von Kompositionsaufträgen brachte Geld.
Seit langer Zeit also gibt es Konzerte, Klanginstallationen (teils in freier Natur) sowie Gespräche, bisweilen auch Filme.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Festivals, Kultur an sich, Musik & Konzert, Region Ruhr
Verschlagwortet mit Arditti Quartet, Kammermusik, Neue Musik, WDR, Witten, Wittender Tage für neue Kammermusik, Wittener Tage für nue Kammermusik
2 Kommentare
Schulalltag (1): Verlies – kommt das von verlassen?
Eine beliebige Grundschule, eine beliebige Klasse, ein beliebiger Text, den der angestrengte Pädagoge seinen Schützlingen näher zu bringen versucht. Die Sprache ist Deutsch, sie handelt von Burgen und Schlössern, ihren geheimen Winkeln oder auch den prachtvollen Ausstattungen. Die Kinder mögen bitte Adjektive benennen, die zu den jeweiligen Begriffen passen. „Gemälde“ zum Beispiel … verständnisloses Schweigen. Herr Lehrer versucht es abermals … „Ihr wisst das doch … Bilder.“
Ja, das kennen sie, aber ein angemessenes Adjektiv fällt ihnen nicht ein. Noch ein Versuch: „Kellerverlies“. Aus den wachen Kinderaugen werden verbissen nachdenkliche, die allerdings dem Herrn Lehrer unverkennbar die Unkenntnis darüber, was dieses Wort bedeuten könnte, anzeigen. Der hilft: „Na, Keller, den kennt ihr doch, und Verlies, das ist so eine Art Gefängnis.“… Weiterlesen
David Gutersons „Ed King“ – ein rätselhafter Ödipus der Moderne
Ed King, der fünfte Roman des amerikanischen Bestseller Autors David Guterson, sorgte in seiner Heimat bereits reichlich für Schlagzeilen. Die Fachzeitschrift Literary Review verlieh ihm den Preis für die schlechteste literarische Beschreibung einer Sex-Szene. Wenn das nicht Erwartungen weckt. Genau wie das Thema des Buches. Ödipus in die Moderne transferiert. Es braucht wohl neben guten Nerven auch eine besondere Form literarischer Obsession, um das Wagnis einzugehen, ein Motiv aus der klassischen Antike zu entlehnen. Das Fazit vorab: Es ist Guterson durchweg gelungen, des Königs Drama neu, relevant und glaubwüdig ins 21. Jahrhundert zu übertragen. Schlechter Sex hin oder her.
Gutersons König ist kein Royal per se, sondern sein zeitgenössisches Äquivalent. Ein Milliardär und Hightech-Titan. Ed King ist das Ergebnis einer flüchtigen Affäre zwischen einem verheirateten Mann und einem jungen Au-pair-Mädchen.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Buchmarkt & Lesen, Literatur
Verschlagwortet mit bad sex in fiction award, David Guterson, Ed King, Ödipus
5 Kommentare
Sonne, Café au lait…
Die Sonne scheint. Man redet über die Schwizz, den See
und Entscheidungen.
Die Menschen scheinen angesichts der Fülle von
Sonnenschein überrascht. Einige schauen noch immer mies gelaunt.
Andere vergnügen sich im Eiscafé.
Oh bella Italia,und das in Siegen.
Ein Disput mit “Maaaama!”
Die Dame keift in ihr Handy, als ob sie bis Rom rufen müsste.
Die ganze Straße darf zuhören.
“Wann machst du mir endlich meine Nägel?”
Das Krakeelen dieser italienischen Prinzessin ersetzt fast eine Kreuzigung.
“Und du muss mir die Spitzen noch schneiden!”
Es ist noch früh am Tag, zu früh für solche Auftritte.
Also wechselt man das Café, denn es war angedacht zu lesen.
Aber ein Zitat blieb doch hängen:
“Ihre Welt ist faszinierend und berauscht sie,
und durch ihre despotische Reduzierung funktioniert sie auch…”
(Viviane Forrester in “Terror der Ökonomie”)
Die kleinen und die großen Despoten.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Alltag, Gesellschaft & Soziales
Verschlagwortet mit Café, Tagebuch
Kommentare deaktiviert für Sonne, Café au lait…
