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Schlagwort-Archive: Elisabeth Wilms
Pionierin mit der Kamera: Frauenfilmfestival erinnert an die Dortmunderin Elisabeth Wilms
Als „filmende Bäckersfrau“ hat sich Elisabeth Wilms (1905-1981) lange Zeit selbst verstanden. Oft und penetrant wurde diese Formel später in journalistischen Titelzeilen aufgegriffen, bis sie vollends zum Klischee geronnen war.
Jetzt werden ausgewählte Arbeiten von Elisabeth Wilms in einem regionalen Schwerpunkt des Internationalen Frauenfilmfestivals in Dortmund gezeigt. In diesem Kontext ist es natürlich erst recht nicht ratsam, sie als Ehefrau vorzustellen, die lediglich ihrem Hobby gefrönt habe. Da klingt es doch weitaus besser, dass der Gatte Erich, als er nach Jahrzehnten der Plackerei 1964 die Bäckerei verpachtet hatte, von ihr fortan als Chauffeur und Stativträger beschäftigt wurde…
1932 hatte die gebürtige Münsterländerin just nach Dortmund eingeheiratet und Tag für Tag im Bäckereiladen des damals noch dörflich anmutenden Ortsteils Asseln gestanden, nebenher ihre Filmleidenschaft entdeckt und nach und nach ihr spürbar vorhandenes Talent staunenswert entwickelt.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Alltag, Architektur & Städtebau, Festivals, Frauen & Männer, Gesellschaft & Soziales, Kino, Lebenswege, Region Ruhr, Utopien & Dystopien
Verschlagwortet mit Dortmund, Elisabeth Wilms, Film, Frauenfilmfestival, Internationales Frauenfilmfestival, Nachkriegszeit
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Altes Westfalen in bewegten Bildern – das Filmarchiv des Landschaftsverbandes
Münster/Dortmund. Haben Sie noch alte Filme auf dem Dachboden? Aufnahmen von fröhlichen Familien- oder Vereinsfeiern, Stadtfesten, Spaziergängen – oder aus dem ganz gewöhnlichen Alltag? Dann werfen Sie lieber nichts weg. Es könnten Schätze auf Zelluloid darunter sein.
Die Archivare beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) sammeln solche Kleinode mit Akribie. In den klimatisierten Kellern zu Münster lagern reiche Regional-Bestände. Derzeit sind es rund 3000 Filme – vom Zufalls-Schnipsel bis zum abendfüllenden Streifen. Gehaltvoller Nachschub ist stets willkommen. Jeder unscheinbare Amateurfilm kann eine wertvolle Quelle sein.
Der aus Attendorn stammende Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums: „An solche Filme knüpfen sich auch Emotionen und Heimatgefühle: ,Aha, so sah es damals in unserem Viertel aus.'“ Besonders prägnante, nostalgische Filmzeugnisse aus dem LWL-Archiv kann man denn auch im Buchhandel kaufen (siehe Infos).… Weiterlesen
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