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Schlagwort-Archive: Freiburger Barockorchester
Leidensweg eines unschuldigen Menschen: Bachs „Matthäuspassion“ in Dortmund und Essen

Das Freiburger Barockorchester spielte im Konzerthaus Dortmund. (Foto von 2019: Freiburger Barockorchester)
Auf ihre je eigene Weise haben zwei Aufführungen von Johann Sebastian Bachs „Matthäuspassion“ in Dortmund und in Essen ihren Beitrag zur „Recreation des Gemüths“ geleistet. Was sagen die geistlichen Werke heute einem weitgehend säkularisierten Publikum?
Ob Buß‘ und Reu‘ noch das Sündenherz entzwei knirschen? Was hat die protestantische Schuld- und Sühnetheologie noch mit uns zu tun, die sich in den Texten zu Johann Sebastian Bachs „Matthäuspassion“ äußert? Jener Christian Friedrich Henrici, Picander genannt, hat ja nicht nur den Bibeltext zusammengestellt, sondern in den Arien reflektierende Einschübe geschaffen, in denen sich ein gläubiges Individuum dem heilsgeschichtlichen Ereignis stellt: Christus, das Lamm Gottes, leidet „auf unsre Schuld“, trägt unsere Sünden und versöhnt uns mit Gott.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Glaubensfragen, Musik & Konzert
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Verschlagwortet mit Akademie für Alte Musik, Aoife Miskelly, Benjamin Glaubitz, Dominic Barberi, Essen Philharmonie, Freiburger Barockorchester, Gwendoline Blondeel, Johann Sebastian Bach, Justin Doyle, Konstantin Krimmel, Konzerthaus Dortmund, Lionel Meunier, Matthäuspassion, Patrick Grahl, Raffaele Giordani, Raphael Höhn, RIAS Kammerchor, Sebastian Myrus, Vox Luminis, Zsuzsi Tóth
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Von der Lust am Werden: Schubert-Symphonien mit Pablo Heras-Casado
Zu den unseligen Traditionen in der Musikrezeption gehört, dass seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert der historische Belang zunehmend zum Qualitätskriterium erhoben wurde: Nur noch, was strukturell tiefgründig war, was als Fortschritt eingeschätzt wurde und was im hegelianischen Sinne den Zeitgeist voranbrachte, war es wert, dauerhaft zur Kenntnis genommen zu werden.
Vor diesem – tief im Unterbewusstsein der sich wahrhaft gebildet wähnenden Schicht weiter wirksamem – Kriterium musste vieles verblassen: vom „wälschen Tand“ angefangen über vermeintlich Epigonales und Kleinmeisterliches bis hin zu skurrilen Seitensträngen der Entwicklung. Und natürlich auch Erzeugnisse aus den Lehrjahren der wahrhaft Großen: Wagners für Bayreuth unwürdige Frühopern etwa schieben vor allem Wagnerianer immer noch halb geringschätzend, halb peinlich berührt zur Seite.
Auch für unbestrittene Meister wie Franz Schubert gilt das selektive Prinzip: Seine Opern?… Weiterlesen
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Verschlagwortet mit CD, Franz Schubert, Freiburger Barockorchester, Pablo Heras-Casado, Sinfonie, Symphonie
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