Dortmund – Zwickau: Prekäre Partnerschaft

Städtepartnerschaften schlafen mit der Zeit meist ein. Nur wenn sich Daten unabweisbar runden, kommt es zu hehren Fensterreden unter Einsatz von Streichquartetten. Oder so ähnlich.

Dortmund ist verbandelt mit Amiens (Frankreich), Leeds (England), Buffalo (USA), Netanya (Israel), Rostow (Russland), Novi Sad (Serbien) und Xi’An (China). Eine stattliche Liste. Doch längst nicht jede Partnerschaft ist mit Leben erfüllt.

Hinzu kommt seit Dezember 1988 die innerdeutsche Städtefreundschaft mit Zwickau.

Gläserne Rathauskuppel in Dortmund (Foto: Bernd Berke)

Gläserne Rathauskuppel in Dortmund (Foto: Bernd Berke)

Zwickau. Moment. Da war und ist doch was?

Ja, sicher. Dort ist zu DDR-Zeiten der Trabant gebaut worden. Außerdem hat sich die sächsische Stadt in den letzten Jahren als ein Gravitationszentrum rechtsradikaler Umtriebe erwiesen. Mit entsetzlichen Folgen.

Sagt da jemand, dass im Westen der Republik für Dortmund ähnliches gelte? Dass zwischen beiden Orten vielleicht einschlägige, womöglich mörderische Verbindungs-Linien gezogen werden könnten? Also, das wäre ja…

Man könnte derlei prekäre Fragen zum Thema einer solchen Städtefreundschaft machen, über die Form wäre zu reden.

Zu manchen Anlässen begeben sich Lokaljournalisten in die jeweilige Partnergemeinde, um dort Stimmungen auszuloten. Wie wär’s? Vielleicht sogar im Austausch.

teilen, mailen, druckenShare on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterPin on PinterestShare on LinkedInShare on TumblrShare on StumbleUponEmail this to someonePrint this page
Dieser Beitrag wurde unter Gesellschaft, Medien, Politik und so, Region Ruhr abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu Dortmund – Zwickau: Prekäre Partnerschaft

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.