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Schlagwort-Archive: Fiona
Familienfreuden XXVI: Sozialismus beim Tornisterkauf
Kinder zu haben, hat manchmal etwas vom real existierenden Sozialismus: Besser, man hat einen Fünf-Jahres Plan. Beispiel: Wir haben einen Tornister gekauft.
Ein bisschen hatte mich die Zeit der Schwangerschaft ja schon gewarnt. Dort hatte ich gelernt: Es gibt Menschen, die haben sich ihr ganzes Leben auf ein Kind vorbereitet. Kaum war der Strich auf dem Schwangerschaftstest zu erkennen, buchten sie schon Schwangerschaftsyoga -/- schwimmen /-gymnastik, luden ihre Hebamme zum Tee ein und parkten den Kinderwagen in der Garage. Ich gehöre nicht zu dieser Spezies und nahm, was übrig blieb.
Entsprechend war ich sensibilisiert, als sich eine wichtige Etappe für unsere Tochter ankündigte: der Schulbesuch. Durch Zufall bekam ich ein konspiratives Gespräch zwischen zwei Kindergartenmüttern mit, in dem Informationen zum Tornisterkauf gehandelt wurden wie Hehlerware.… Weiterlesen
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Familienfreuden XXIII: Schnipp-schnapp, Pony ab!
Haare sind bei uns im Moment ein höchst sensibles Thema. Fiona, die lange zu den Sinead O’Connors unter den Kleinkindern gehörte und mit schöner Regelmäßigkeit in der Stadt mit „Oh, was für ein süßer Junge!“ angesprochen wurde, hält – möglicherweise auch deswegen – jetzt ziemlich viel auf ihre Langhaarmähne. Was die Frage aufwirft, wer die guten Strähnen bearbeiten darf.
Normalerweise ist das Ganze ziemlich einfach: Wir kennen unseren Coiffeur schon so lange, dass er im Grunde zur Familie gehört, zumal er zum Zwecke des Haarschnitts sogar zu uns nach Hause kommt. Eine weitaus bequemere Praxis als das, was eine gute Freundin mit ihrem Sohn erleben musste: Sie hatte ihn, als er noch sehr klein war, immer schlafend zum Friseur gebracht, wo dieser auf Zehenspitzen die „Matte“ stutzte.… Weiterlesen
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Familienfreuden XXI: Der Schlüssel zum Osterfest
Fiona ist im Osterfieber. Schließlich ist die Zeit zwischen Weihnachten und Sommer-Geburtstag aber auch so verdammt lang. Also: Hasen, Eier, Schokolade – immer her damit!
Der Schneemann sah wirklich nicht mehr schön aus: Das Glibber-Klebematerial, aus dem er bestand und das sich zuverlässig an jede Fensterscheibe saugt, hatte bereits alle Haare und Staubflocken der Umgebung angezogen. Ich fühlte mich kurz erinnert an die Yps-Gummihand, mit der ich als Kind für glückliche zwei Stunden alles in meinem Umfeld versucht hatte herbeizuziehen, bis sie eben auch aussah wie Kaugummi, das man durch verschiedene Dreckschichten gezogen hatte.
Ich hatte Mitleid mit dem Schneemann und auch Fiona muss gespürt haben, dass seine Zeit gekommen war. Auf Zehenspitzen stellte sie sich an ihr Fenster, knibbelte den kalten Gesellen runter und schüttelte die an ihr klebenden Reste ungeduldig ab.… Weiterlesen
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Familienfreuden auf Reisen: Der Engel im Clownskostüm
Sommer, Sonne, Strand – diesmal kein Klischee, sondern Realität: Wir sind auf Menorca! Und Fi gewöhnt sich langsam an die hiesige Lebensart.
Wir waren bewaffnet. Für den Flieger meine ich. Gefühlte 20 Pixi-Bücher, Handpuppen, Fruchtriegel, Windeln, Feuchttücher. Für jede Eventualiät gerüstet. Und was geschah? Fi ließ fröhlich die Beine in ihrem Sitz baumeln, kaute ihr Sandwich, lugte durch die Sitze zu dem Jungen vor ihr und schlief sogar irgendwann ein. Kind, wer hat Dich erfunden?
Vielleicht hat Fi geahnt, dass ein kleines Paradies auf sie warten würde. Der Eingang dazu entpuppte sich als Strandbar mit selbst hergestelltem Eis. Auch mit der Sorte SchokoLADE im Sortiment. Kleine Hände können eine Eiswaffel sehr fest umklammern.… Weiterlesen
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Familienfreuden XV: Ostern von seiner Schokoladenseite
So ist das ja meistens mit den Sachen, die man sich auf eine ganz bestimmte Weise sooo schön vorgestellt hat – sie laufen ganz anders als geplant. Oder mit anderen Worten: Ostern mit einer fast Zweijährigen.
Eier und Geschenke verstecken, Gäste herzlich begrüßen, vielleicht noch etwas vom Osterhasen erzählen – und dann das Startsignal für die große Suche im Garten geben, bei der alle freudig die Tulpen nach Buntebemaltem durchforsten. So in etwa sah meine Vorstellung vom Osterfrühstück mit den beidseitigen Großeltern aus. Ich hatte die Rechnung ohne den Forschungsdrang von Fiona gemacht.
Von wegen gutes Timing
Die Großeltern waren für halb Elf bestellt. Gut eine halbe Stunde vorher hatte ich – im Osterhasen-Stellvertreter Amt– alles versteckt.… Weiterlesen
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