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Schlagwort-Archive: KVR
Bewerbung als „Kulturhauptstadt Europas“: Ruhrgebiet hat steinigen Weg vor sich
Von Bernd Berke
Im Westen. Das Revier strotzt auch kulturell vor Selbstbewusstsein. Wenigstens gilt dies für seine Verbandsfunktionäre. Etwa für Dieter Nellen vom Kommunalverband Rühr (KVR). Er schwenkte gestern in Essen ein Bündel Papiere und rief aus: „Hier habe ich erdrückende Zahlen und Fakten für die Kölner!“ Wie bitte?
Nun, beredet und in einem Grundsatzpapier fixiert wurde die Bewerbung des Ruhrgebiets um den Titel „Kulturstadt Europas“ fürs Jahr 2010. Und da konkurriert man mit der Domstadt (die WR berichtete).
„Als Region sind wir unschlagbar“
Doch die Kölner, da war man sich gestern im vom KVR moderierten Kreis der Revier-Kulturdezernenten einig, können wenig gegen die geballte Kraft einer ganzen Gegend ausrichten. Reinhard Frind, Kulturbeigeorndeter der Stadt Oberhausen, befand gar: „Als Region sind wir unschlagbar.“… Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Bewerbung, Dieter Nellen, Hans-Georg Küppers, Harald Reimer, Kulturdezernenten, Kulturhauptstadt Europas, KVR, Michael Makiolla, Oliver Scheytt, Reinhard Frind, Ruhrgebiet
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Kinderbücher für alle „Menschen im Aufbruch“ – Inge Meyer-Dietrich erhält den 10. Literaturpreis Ruhrgebiet
Von Bernd Berke
Im Westen. Erstmals bekommt eine Kinderbuchautorin den Literaturpreis Ruhrgebiet: Inge Meyer-Dietrich (51) darf sich über die Aufwertung ihrer oft schmählich vernachlässigten Sparte freuen.
Die Preisträgerin stammt aus dem Sauerland. Sie wurde in Altena geboren, wuchs in Bochum auf und lebt heute in Gelsenkirchen-Buer. Kinderbücher („Plascha“, „Rote Kirschen“) lägen ihr am Herzen, weil sie so gern „Menschen im Aufbruch“ schildere, sagte die dreifache Mutter gestern. Die Auszeichnung, vormals an so bekannte Autoren wie Max von der Grün und Josef Reding vergeben, ist mit 15 000 DM datiert. Inge Meyer-Dietrich setzte sich gegen 34 andere Nominierungen durch, u. a. mit Geschichten über die gelungene Integration polnischer Kinder im Revier.
Für die beiden mit je 5000 DM gepolsterten Förderpreise waren diesmal satirische Texte gefragt.… Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Inge Meyer-Dietrich, Kinderbuchautorin, KVR, Literaturpreis Ruhrgebiet, Ulla Diekneite, Volker W. Degener
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Mit dem KVR ins Revier-Theater
„Klappern gehört zum Handwerk“, heißt es. Wenn der „Kommunalverband Ruhrgebiet“ (KVR) jetzt in doppelseitigen Farbanzeigen – zum Beispiel im „Spiegel“ – das Theaterleben des Reviers anpreisen läßt, vernimmt man allerdings eher Poltern als Klappern.
Neben sanft violett unterlegten Spielplanauszügen des Monats September hat da ein profunder Kulturkenner machtvolle Zeilen gemeißelt. Da ist vom Ruhrgebiet als einer Theaterlandschaft die Rede, „die mehr Bühnen zählt als beispielsweise der Broadway“. Da haben wir ihn wieder, den beliebten Vergleich mit New York. Ob es nicht unfreiwillig komisch wirkt, zu behaupten, eine ganze Region habe mehr Theater als ein Straßenzug, ist Ansichtssache. Jedenfalls legt man uns nahe, daß „mehr“ automatisch auch „besser“ und „glanzvoller“ heißt, was wiederum eine gewisse Vergleichbarkeit voraussetzen würde. Nur: Im Uberschwang hat der KVR wohl die „kleinen“ Unterschiede zum Theatersystem des Broadway vergessen.… Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Image-Werbung, Kommunalverband Ruhrgebiet, KVR, Theater
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Von Raubrittern und Kobolden im Revier – Kinder gruben uralte Sagen des Ruhrgebiets aus
Von Bernd Berke
Im Westen. Da behaupte noch einer, das Ruhrgebiet sei keine geschichtsträchtige Region! Bis zu 1000 Jahre haben Sagen und Märchen aus dem Umkreis des Reviers auf dem sprichwörtlichen Buckel, die im Rahmen eines Wettbewerbs von Kindern zwischen Duisburg und Dortmund ausgegraben worden sind.
8- bis 16jährige, vom Kommunalverband Ruhrgebiet (KVR) zu dieser Suche aufgerufen, haben pfiffig und vielfach nach allen Regeln der Kunst recherchiert. um „Raubrittern und Ko(hle)bolden“ auf die sagenhafte Spur zu kommen. Für die über 100 Einsendungen (auch ganze Schulklassen machten mit) waren natürlich in erster Linie die Großmütter, aber auch Gemeindepfarrer und Archive wertvolle Quellen.
Manchmal war schon ein Straßenname in der Heimatgemeinde Anlaß genug, dem historischen Kern einer Sage nachzuspüren. Die 39 besten – und bislang unveröffentlichten – Geschichten liegen jetzt in Buchform vor (im Handel zum subventionierten) Preis von 9,80 DM.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Buchmarkt & Lesen, Geschichte, Region Ruhr
Verschlagwortet mit Aktion, Cornelia Röhrig, Jonas Rusky, Kinder, KVR, Ruhrgebiet, Sagen, Von Raubrittern und Kobolden, Wettbewerb
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Neuer Atlas stellt das Revier ohne Vorurteile dar – Kommunalverband schickt auch ein Exemplar an Lothar Späth
Von Bernd Berke
Essen. Im Jahr 1840 war alles ganz anders: Als im Ruhrgebiet noch Schafe grasten, machte sich im Märkischen Sauerland bereits die Industrialisierung bemerkbar. Damals bestand Oberhausen noch aus einem Gutshof, und Gelsenkirchen zählte ganze 600 Seelen.
Diese erstaunliche Fakten und weit mehr macht jetzt ein Ruhrgebiets-Atlas transparent – im wahrsten Wortsinn. Auf 28 durchsichtigen Folien wird das Revier in kartographisehen Übersichten dargestellt. Die Idee wurde geboren, als immer mehr Lehrer Kritik am herkömmlichen Unterrichtsmaterial übten, in dem das Ruhrgebiet schlechter als andere Gegenden behandelt werde.
Der jetzt vom Kommunalverband Ruhrgebiet (KVR) und einem Bielefelder Verlag als jederzeit ergänzbarer Ringbuchordner herausgebrachte Folienatlas soll also vor allem im Schulunterricht einen vorurteilsfreien Umgang mit dem größten Industriegebiet Europas erleichtern. Aber auch Bibliotheken und Volkshochschulen sollen sich der projizierbaren Folien bedienen.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Buchmarkt & Lesen, Region Ruhr, Stadt Land Fluss, Wissenschaft
Verschlagwortet mit Jürgen Gramke, Kommunalverband Ruhrgebiet, KVR, Ringbuchordner, Ruhrgebiets-Atlas, transparente Folien
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