Tagesarchive: 29. September 2013

Familienfreuden auf Reisen: Die Visitenkarte des Weihnachtsmannes

Ach ja, die Sonne scheint, ich sitze im T-Shirt vor dem Laptop, die Blumen blühen – da kann man schon mal in Weihnachtsstimmung geraten. Zumindest suggeriert mir das mal wieder unser Supermarkt um die Ecke, bei dem es schon Lebkuchen und Spekulatius gibt. Das zumindest passt hervorragend zu unserem Reiseabschluss – denn Fi ist dem Weihnachtsmann begegnet.

Der Weihnachtsmann - der Spannung halber hier anonymisiert.

Der Weihnachtsmann – der Spannung halber hier anonymisiert.

Wenn ich an den Weihnachtsmann denke, ist neben dem üblichen Bart und der roten Kleidung eigentlich immer auch irgendwo Schnee im Bild, auch Tannengrün und ein paar leuchtende Weihnachtsbaumkugeln gehören dazu.

Die Realität sah anders aus, ganz anders. Wir stießen die Tür unseres Campingwagens auf und da stand er: Santa Claus – und bändigte unser Grillfeuer! Mit einem Pusterohr, ganz entspannt. Auch sonst stimmte einiges nicht an dem Bild: Santa trug ein gemütliches Karohemd und Jeans. Und er war mit Freunden da, die allesamt nicht wie Kobolde aussahen. Das, was allerdings am meisten von meiner Vorstellung abwich, war die Tatsache, dass der Weihnachtsmann Harley Davidson fuhr.  Die stand da, blitzblank leuchtend, und war nicht einmal rot.

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„White House Down“ – Explodierende Monumentalbauten

Roland Emmerich, der Katastrophenfilm-Spezi, hat wieder einen Film gemacht, ganz nach dem Muster der anderen, zum Teil recht erfolgreichen: „Independence Day“, „Godzilla“ und „The Day After Tomorrow“. Er lässt gerne was explodieren oder auf alienöse Weise aus dem All zerdeppern. Er schafft draufgängerische Helden, die sich für nix zu schade sind, und die seit Jahren ihren Ruf als Haudraufs und Kill-’em-deads gefestigt haben.

Die Geschichte von „White House Down“ kann man schon erahnen: Böse Menschen wollen das Weiße Haus samt Präsident abfackeln oder niederreißen, in die Luft jagen oder ins All entführen. Das werden natürlich nicht nur der amtierende Präsident James Sawyer (Jamey Foxx) sondern auch die Guten Menschen zu verhindern wissen. Nicht ohne gewisse Kollateralschäden in Kauf zu nehmen. Das kennt man und erwartet man auch.

Prägnante Szene aus "White House Down" (© Sony Pictures)

Prägnante Szene aus „White House Down“ (© Sony Pictures)

In letzter Zeit ist der Obergute oft mal ein alleinerziehender oder dysfunktionaler Vater, der versucht, seinem wunderschönen, klugen und höchstens 14jährigen Nachwuchs zu beweisen, dass er ein oberprima Vater ist. Der Nachwuchs ist entweder vatergläubig oder vateragnostisch. Egal, bisschen Abwechslung muss sein.

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