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Schlagwort-Archive: Art Cologne
Die Kunst des Kaufens – „Art Cologne“ mit 323 Galerien aus 22 Ländern
Von Bernd Berke
Köln. Bündigen Bescheid gab die Dortmunder Galerie Utermann den Veranstaltern der Kölner Kunstmesse „Art Cologne“. Die hatten wissen wollen. was die Teilnehmer der Messe erwarten. Utermanns Antwort: „Neue Kontakte. Gute Geschäfte.“ Das dürfte im Kern für alle 323 Galerien aus 22 Ländern gelten, die diesmal dabei sind.
Utermann kann tatsächlich auf ein besonders gutes Geschäft hoffen, hat man doch eines der spektakulärsten Angebote parat, nämlich vier Jahresmappen der expressionistischen Künstlergruppe „Brücke“ (Heckel, Kirchner u. a.) aus den Jahren 1909-1912 – eine Rarität sondergleichen. So haben sich, dem Vernehmen nach, auch schon ein US-Museum und ein solventer Privatsammler dafür interessiert. Nach Möglichkeit sollen die Mappen nur komplett veräußert werden. Der Preis soll sich nahe der Ein-Millionen-Grenze bewegen. Die Blätter sollen nicht sofort an den Käufer ausgehändigt, sondern zuvor noch in Dortmund gezeigt werden.… Weiterlesen
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Mehr „junge“ Galerien auf dem Markt der Kunst – Heute beginnt in Köln die „Art Cologne“
Von Bernd Berke
Köln. Haben Sie zufällig 165 000 Mark übrig? Dafür könnte man, auf dem heute beginnenden Kölner Kunstmarkt, gerade mal ein kleines Nebenwerkchen (sprich: Gouache-Arbeit) von Max Ernst erstehen. Für weniger pralle Geldbeutel hält die „Art Cologne“ zwar auch Stücke ab etwa 100 DM bereit, doch das sind natürlich keine hehren Originale, sondern Abzüge von Auflagenwerken, noch dazu von unbekannten Künstlern.
Als „solide“ bezeichnete Gerhard F. Reinz, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Galerien e. V. (Veranstalter der Messe) das Preisgefüge. Dem kann man (mit einem kräftigen Schuß Ironie) nur beipflichten.
Ähnlich wie die Frankfurter Buchmesse, wächst auch die „Art Cologne“, der wohl größte Kunstmarkt der Welt, beständig. 267 Galerien aus 19 Ländem nehmen heuer teil, rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr.… Weiterlesen
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Art Cologne: US-Galerien zeigen Köln die „kalte Schulter“
Von Bernd Berke
Köln. Die Amerikaner zeigen dem Kölner Kunstmarkt „Art Cologne“ die kalte Schulter. Vor Jahresfrist mit einer US-Sonderschau noch heftigst umworben, bleiben die Galeristen von jenseits des Atlantiks diesmal drüben. Eine einzige US-Galerie hat sich nach Köln „verirrt“, um hier am nach wie vor weltgrößten Markt für internationale Kunst des 20. Jahrhunderts teilzunehmen.
Gerhard F. Reinz, Vorsitzender des Bundesverbands Deutscher Galerien, räumte gestern freimütigein, die Aktion des Jahres 1984 habe „überhaupt nicht gefruchtet“.
Doch auch so kann der Markt, dessen Macher mit – wie könnte es anders sein – „gedämpftem Optimismus“ der Verkaufserfolge harren, wieder mit achtbaren Zahlen aufwarten: 165 Galerien aus zwölf Ländern offerieren Kunst aller Stilarten. Übrigens ist erstmals der staatliche Kunsthandel der DDR (mit Arbeiten des auch bei uns bekannten Wolfgang Mattheuer) in Köln vertreten.… Weiterlesen
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Kunstmarkt spürt den Dollarkurs – auch auf der Art Cologne
Von Bernd Berke
Köln. Der Dollarkurs läßt, wie könnte es anders sein, auch den Kunstmarkt nicht unverschont. Gut 15 bis 20 Prozent mehr müßte der betuchte Kunstfreund anlegen, wenn er in den USA das Werk eines aktuellen bundesdeutschen Künstlers erwerben will, als wenn er dies hierzulande täte. Das Preisgefälle hat Rückwirkungen. Im Sog der hohen US-Notierungen ziehen auch die hiesigen Preise an.
Solche leichten Eintrübungen können das Bild kaum verwischen, das gestern die Spitzen des Bundesverbandes Deutscher Galerien anläßlich der Eröffnung der Kölner Kunstmesse „Art Cologne“ vom Stand ihres Gewerbes zeichneten. Die Kunstverkäufer haben, so bekennen sie freimütig, Boom-Jahre hinter sich. So vehement habe sich der Handel entwickelt, daß jetzt auch Möbelfirmen nebenbei Kunst anböten, was man seitens der Galeristen „sehr sorgfältig“ beobachte.… Weiterlesen
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Verschlagwortet mit 1984, Art Cologne, Dollarkurs
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