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Schlagwort-Archive: Kanada
„Tricks“ von Alice Munro – ein idealer Einstieg ins Werk der Nobelpreisträgerin
Wenn eine Autorin oder ein Autor oder meinetwegen auch ein Dichter den Nobelpreis für Literatur erhält, dann kaufen sich viele Zeitgenossen sofort mindestens ein Buch dieses Geehrten. So war das auch, als Alice Munro im vergangenen Herbst ausgezeichnet wurde. Die Kanadierin wurde plötzlich weiten Kreisen bekannt, auch wenn sie vorher schon keine Unbekannte war.
Vor allem im englischsprachigen Raum galt die 1931 geborene Schriftstellerin schon lange als eine der besten zeitgenössischen Erzählerinnen, und in Deutschland machte sich der Fischer-Verlag mit einer ganzen Reihe von Taschenbüchern um ihr Werk verdient. Wer sich in Munros Erzählwelt einlesen möchte, dem seien die acht Erzählungen empfohlen, die bereits 2008 in dem Bändchen „Tricks“ zusammengefasst worden sind und das nun schon in 7. Auflage vorliegt.
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Veröffentlicht unter Buchmarkt & Lesen, Literatur, Sprache
Verschlagwortet mit Kanada, Munro, Nobelpreis, Tricks
Ein Kommentar
Abstieg in die Hölle – Richard Fords Roman „Kanada“
Wenn die ersten Sätze eines Romans wirklich gut sind, fangen sie den Leser sofort ein, geben sie den Takt vor, deuten an, wohin die Reise gehen wird und wie der Autor seine Expedition in unbekanntes Gelände anpacken will. Richard Ford, der mit seinen Romanen über den Sportreporter und Immobilienhändler Frank Bascombe Literaturgeschichte schrieb und seit Jahren als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt wird, weiß um die Kraft und die Faszination des Anfangs. Aber so frontal wie in seinem neuen Roman „Kanada“ ist auch Ford noch nie in einen Roman eingestiegen: „Zuerst will ich von dem Raubüberfall erzählen, den meine Eltern begangen haben. Dann von den Morden, die sich später ereigneten. Der Raubüberfall ist wichtiger, denn er war die entscheidende Weichenstellung in meinem Leben und in dem meiner Schwester.… Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Kanada, Richard Ford
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Traditionelle Kunst im Griff des Marktes – Zwei Dortmunder Museen zeigen Kunst kanadischer Eskimos und Indianer
Von Bernd Berke
Dortmund. Der „Schild für moderne Krieger“ ist zwar noch mit ein paar schütteren Indianerfedern geschmückt, doch seine Panzerfläche besteht aus plattgetretenen Bierdosen amerikanischer Sorten. Die Berührung mit der „weißen“ Zivilisation hat die traditionelle Kultur der Indianer durchsetzt oder gar verschlungen.
Die pluralistische Vielfalt, die aus dieser Berührung entstanden ist, hat offenbar viel von Verwirrung und Beliebigkeit. Das ist eine Beobachtung, die man ab Samstag bei der großen Dortmunder Doppelausstellung (Titel: „Im Schatten der Sonne“) mit zeitgenössischer Indianer- und Inuit (Eskimo)-Kunst aus Kanada machen kann.
Zwei Dortmunder Museen teilen sich Präsentation und Kosten. Im Museum für Kunst und Kulturgeschichte werden rund 140 Arbeiten von Inuit-Künstlern gezeigt, im Museum am Ostwall etwa 110 Bilder und Objekte indianischer Künstler. Grundlegender Unterschied: Die Inuit leben im höchsten Norden Kanadas so isoliert, daß sie noch kaum in den breiten Strom der Westkunst geraten sind; ganz anders die Indianer, die ersichtlich auch neuere Stimmungen der internationalen Kunstszene verarbeiten, zitieren und verwandeln, so daß sie sich oft in einem ZwitterBereich zwischen Tradition und Moderne bewegen.… Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Dortmund, Eskismos, Im Schatten der Sonne, Indianer, Inuit, Kanada, Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Ostwall-Museum, Ottawa
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