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Schlagwort-Archive: Kunstmuseum Bonn
Unterwegs zur gesteigerten Geistigkeit: Jawlensky im Kunstmuseum Bonn – vorerst nur via Internet

Alexej von Jawlensky: „Mädchen mit niedergeschlagenen Augen“, 1912. Öl auf Pappe (Kunstmuseum Bonn/Foto: Reni Hansen)
Ja, geht das denn überhaupt: eine reine Online-Presskonferenz zu einer neuen Ausstellung, in deren Rahmen die Bilder lediglich virtuell gezeigt werden? Probe aufs Exempel: jene Jawlensky-Schau, die jetzt im Kunstmuseum Bonn vorerst nur via Internet zu sehen ist. Womöglich bleibt es auf Monate hinaus bei dieser Beschränkung.
„Alexej von Jawlensky. Gesicht – Landschaft – Stillleben“ lautet der komplette Titel. Die Auswahl umfasst rund 80 Bilder des russischen Künstlers aus den Schaffensphasen zwischen 1901 und 1937. In den letzten Jahren seines Lebens konnte Jawlensky (1864-1941) – wegen einer sich stetig verschlimmernden arthritischen Lähmung – nur noch unter größten Mühen malen und musste die Kunst schließlich ganz aufgeben.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kunst & Museen, Netzwelten & KI
Verschlagwortet mit Alexej von Jawlensky, Jawlensky, Kunstmuseum Bonn
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Der teuerste Maler der Welt: Gerhard Richter wird zum 85. Geburtstag in Köln, Essen und Bonn ausgestellt

Gerhard Richter feiert heute, am 9. Februar 2017, seinen 85. Geburtstag. (Foto: Hubert Becker/Museum Folkwang, Essen)
Für die Kunstwelt ein großer Tag: Einer der prägenden Meister des letzten halben Jahrhunderts, Gerhard Richter, feiert heute, am 9. Februar, in Köln seinen 85. Geburtstag. Der in Dresden geborene Maler ist mit dem Rheinland seit mehr als einem halben Jahrhundert verbunden und lehrte bis 1994 als Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie. Richter zählt zu den teuersten zeitgenössischen Künstlern auf dem Kunstmarkt; seit 2004 belegte er bis 2015 fast durchgehend den ersten Platz des „Kunstkompass“, einer Weltrangliste lebender Künstler.
Richter hatte sich 1961 nach dem Studium an der Dresdner Kunstakademie, ersten Arbeiten in Dresden, einem Besuch der Kasseler documenta 1959 und einer Reise nach Leningrad und Moskau zur Flucht in den Westen entschlossen, um für seinen künstlerischen Werdegang frei zu sein.… Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Essen, Gerhard Richter, Köln, Kunstmuseum Bonn, Museum Folkwang, Museum Ludwig, Oberhausen
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Wenn jeder Gestaltungswille erlischt – Willem de Koonings Spätwerk in Bonn
Von Bernd Berke
Bonn. Wenn in den letzten Jahren von Willem de Kooning die Rede war, dann weniger von seinen Bildern als von seinem Leiden. Der 1904 geborene Künstler lebt mit der Alzheimer-Krankheit und ist gar entmündigt worden.
Man denkt dieses Schicksal unweigerlich mit, wenn man jetzt seine Bilder aus den 80er Jahren im Bonner Kunstmuseum betrachtet.
Die Arbeiten tragen allesamt keine Titel, und sie sind denkbar abstrakt; jedoch nicht von einer souveränen, alles Überflüssige aussparenden Art, sondern seltsam vage im Gestus. Impulsive Farbschleier und Spuren-Verläufe, meist in leuchtendem Gelb, Rot und Blau, ziehen und schlängeln sich durch all diese 35 Großformate. Wenig einprägsam. Man könnte glauben, unvollständige, zwischendurch aufgegebene Puzzles vor sich zu haben.
Ist es eine Kunst des Weglassens auf dem Weg zum Wesentlichen, oder sind es nicht doch bestürzende Protokolle der Resignation, eines fortschreitenden Verlustes?… Weiterlesen
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Verschlagwortet mit 80er Jahre, Alzheimer, Bonn, Kunstmuseum Bonn, Spätwerk, Willem de Kooning
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Wenn das Lächeln gefriert – 31 chinesische Gegenwartskünstler in Bonn
Von Bernd Berke
Bonn. Künstler aus dem „Land des Lächelns“ zeigen die Zähne. Und das darf man wörtlich nehmen. Bemerkenswert, daß einige der 31 chinesischen Gegenwartskünstler, deren Bilder jetzt in Bonn gezeigt werden, das gleiche Thema aufgreifen: die traditionelle Erziehung zur dauerhaft guten Miene, mit der man klaglos und ohne Gesichtsverlust private (oder auch politische) Schande hinnehmen soll.
Doch auf diesen Gemälden ist das Lächeln gefroren, verzerrt zum Haifisch-Grinsen oder bizarr gesteigert zum zynischen Gelächter über die Zustände. Und noch ein Thema kehrt in auffallend vielen Bildern wieder: schwebende Menschen. Sind s erträumte Flüge in eine Ungewisse Zukunft? Und falls ja: Wunsch- oder Alpträume?
Kreuz und quer durch die Provinzen
Neun Wochen waren der Chef des Bonner Kunstmuseums, Prof. Dieter Ronte, der TV-Kulturfilmer Walter Smerling und ihre chinesischen Begleiter im „Reich der Mitte“ unterwegs, kreuz und quer durch die Provinzen.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kunst & Museen, Politik und so
Verschlagwortet mit China, chinesische Kunst, Dieter Ronte, Kunstmuseum Bonn, Walter Smerling
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