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Schlagwort-Archive: Michael Stegemann
Benvenuto, Claudio Abbado – die neue Konzerthaus-Saison in Dortmund
Elf Jahre gibt es nun das Konzerthaus Dortmund, die Philharmonie in Essen feiert 2014 ihr Zehnjähriges. Berühmte Namen und vielversprechende Nachwuchskünstler aus Klassik, Pop, Jazz und Weltmusik haben sich in den beiden großen Musikhäusern des Ruhrgebiets bereits die Klinke in die Hand gegeben. Doch nun ist dem Dortmunder Intendanten Benedikt Stampa für die Saison 2013/14 ein beachtenswerter Coup gelungen: die Verpflichtung des italienischen Dirigenten Claudio Abbado.
Erstmals gastiert der einstige Chef der Berliner Philharmoniker im Revier. Abbado, der nur noch wenige Konzerte gibt, kommt mit dem Mahler Chamber Orchestra (MCO), dessen Gründer er ist. Der Abend soll der Höhepunkt der NRW-weiten MCO-Residenz sein, die 2009 begann. Auf dem Programm am 8. November steht neben anderen Werken Beethovens 6. Sinfonie, die „Pastorale“.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Musik & Konzert
Verschlagwortet mit Benedikt Stampa, Claudio Abbado, Essen, Frank Schneider, Hilary Hahn, Klaus Florian Vogt, Konzerthaus Dortmund, Mahler Chamber Orchestra, Michael Stegemann, Rolando Villazon, Yannick Nézet-Séguin
Ein Kommentar
Lisztiana IV – Und wie hält er’s mit der Religion?
Die Musikwelt feiert heuer den 200. Geburtstag von Franz Liszt. Das Urteil über ihn scheint klar: der Frauenheld, der Tastenlöwe. Dass er 1865 die niederen Weihen erlangte, sich fortan Abbé nennen durfte – bestenfalls eine Laune. Oder eine Flucht in die Religion? Michael Stegemann, Professor für Historische Musikwissenschaft an der TU Dortmund, weiß zu differenzieren. Gerade hat er das Buch „Franz Liszt – Genie im Abseits“ veröffentlicht. Martin Schrahn sprach mit ihm über den tiefreligiösen, janusköpfigen Komponisten und über dessen kirchenmusikalisches Werk.
Es heißt, Liszt habe schon als Knabe den Wunsch geäußert, Priester zu werden. Ist das glaubwürdig, Herr Stegemann?
Michael Stegemann: Ich denke schon. Der Musikfeuilletonist Joseph d’Ortigue hat dies 1835 in der „Gazette musicale de Paris“ so dokumentiert und beruft sich auf Tagebücher von Liszts Vater.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Glaubensfragen, Lebenswege, Musik & Konzert, Wissenschaft
Verschlagwortet mit Abbé Félicité de Lamennais, Caroline von Sayn-Wittgenstein, Dortmund, Franz Liszt, John Milton, Lina Ramann, Marie d'Agoult, Michael Stegemann, Religion, Via Crucis
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Lisztiana II – Wunderkind wider Willen
Die Musikwelt feiert heuer den 200. Geburtstag Franz Liszts. Das Bild über ihn scheint klar: der Frauenheld, der Tastenlöwe, zuletzt der gottesfürchtige Abbé. Doch wer war dieser Künstler wirklich? Michael Stegemann, Professor für Historische Musikwissenschaft an der TU Dortmund, weiß zu differenzieren. Hier ein Gespräch mit ihm – über Liszt den Neuerer, den Eitlen und Verzweifelten.
Franz Liszt, der Verführer und Virtuose – ist das alles, Professor Stegemann?
Natürlich nicht. Viele haben leider ein Bild über den Komponisten, das sich auf die Zeit zwischen 1830 und 1845 beschränkt und nur etwa zwei Dutzend Werke berücksichtigt. Dabei hat er mehr als 800 geschrieben.
Warum ist das so?
Liszt wurde bereits zu Lebzeiten demontiert, etwa von den publizistischen Gegnern seiner „Zukunftsmusik“. Das Publikum wiederum hat ihm nie verziehen, dass er seine Virtuosenkarriere im Alter von 36 Jahren aufgab.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Geschichte, Musik & Konzert
Verschlagwortet mit Franz Liszt, Klavier-Festival Ruhr, Michael Stegemann, Zukunftsmusik
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