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Schlagwort-Archive: Norbert Wehr
Im 100. „Schreibheft“: Vergessene, verkannte, verschollene Autorinnen und Autoren
Kürzlich ist die einhundertste Ausgabe der Literaturzeitschrift Schreibheft erschienen. Zu diesem Anlass hat der Schriftsteller Frank Witzel einen umfangreichen Essay verfasst, mit dem Titel „Von aufgegebenen Autoren – 100 Vergessene, Verkannte, Verschollene“.
Mit einigen der darin auftauchenden Namen erinnert der Autor an die inzwischen 46-jährige Geschichte der Zeitschrift. An Ernst Müller beispielsweise, der nicht nur in der legendären Rowohlt-Reihe das neue buch, sondern auch in den Schreibheft-Ausgaben 18 und 19 (beide aus dem Jahr 1982) veröffentlicht wurde, oder auch an den in ganz frühen Heften mehrfach vertretenen Uli Becker. Ein Wiedersehen mit Emil Szittya gibt es, dessen Buch Das Kuriositäten-Kabinett von 1923 in einer schönen Ausgabe 1979 im Verlag Clemens Zerling neu aufgelegt wurde, von dem sonst aber wenig auf dem deutschen Markt zu haben ist.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Buchmarkt & Lesen, Lebenswege, Literatur
Verschlagwortet mit 100. Ausgabe, Frank Witzel, Marianne Fritz, Norbert Wehr, Schreibheft
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Französische Literatur aus Sicht eines ihrer besten Kenner – Hanns Grössels Essays und Kritiken
Wer sich für Literatur aus Frankreich interessiert und nicht mehr ganz jung ist, wird in den Feuilletons der überregionalen Zeitungen, aber auch in verschiedenen Büchern dem Namen Hanns Grössel begegnet sein; als Übersetzerangabe oder als Verfasser von Vor- oder Nachworten.
In den 1970er-Jahren beispielsweise trug Grössel wesentlich zur Wahrnehmung des Surrealismus in Deutschland bei. Und er machte das Lesepublikum auf Raymond Roussel aufmerksam, von dem er zwei Werke übersetzte und über den er eine Monographie in der Edition text+kritik herausgegeben hat.
Eine repräsentative Auswahl der Essays und Kritiken des im Sommer 2012 im Alter von 80 Jahren verstorbenen Literaturkritikers und Übersetzers, der 30 Jahre als Rundfunkredakteur beim WDR tätig war, konnte zur Buchmesse im vorigen Herbst dank der Initiative der Kunststiftung NRW in einem sorgfältig edierten Band im Lilienfeld Verlag erscheinen.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Geschichte, Literatur
Verschlagwortet mit Céline, Drieu la Rochelle, Frankreich, französische Literatur, Georges Bataille, Hanns Grössel, Im Labyrinth der Welt, Kunststiftung NRW, Lilienfeld Verlag, Michaux, Norbert Wehr, Raymond Roussel, Segalen, Victor Segalen
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Am Bande, nicht am Gängelband: „Schreibheft“-Herausgeber Norbert Wehr erhält Verdienstkreuz und erinnert an Voltaire
Jemand mag einen Orden bekommen und doch kann er ein verdienstvoller Mensch sein, heißt es. Ganz sicher trifft dies auf Schreibheft-Herausgeber Norbert Wehr zu, der gestern im Essener Rathaus das „Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“ erhielt.
Es ist eine Auszeichnung für fast 40 Jahre Entdeckungsreisen in die Literatur der Zeiten und Länder, für Literaturveranstaltungen in Serie, die seit Jahrzehnten das kulturelle Klima der Stadt Essen bereichern. „Literatur im Folkwang“ hießen die zuletzt, bis Folkwang-Chef Bezzola die renommierte Reihe vor die Tür setzte und lieber Kunst ankaufen wollte. Die Reihe aber, das war gestern zu hören, ist wohl gerettet, sie wird unter veränderter Trägerschaft an anderen Orten und unter neuem Namen fortgeführt.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Glaubensfragen, Literatur, Politik und so, Region Ruhr
Verschlagwortet mit Mahomet, Norbert Wehr, Schreibheft, Voltaire
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Forum für mutige Freizeit-Autoren – Literaturzeitschriften im Ruhrgebiet
Von Bernd Berke (Text) und Bodo Goeke (Fotos)
Sie heißen „Spinatwachtel“, „Gießkanne“, „Schmankerl“ und „Galgenvogel“, nennen sich „Perlen vor die Säue“ oder auch „Geil & Fröhlich“. Die exotisch, versponnen, witzig oder provozierend titulierten Literaturzeitschriften – links ein Blick in die Redaktion des Essener Blattes „Schreibheft“ – sind Ausdruck einer Entwicklung, die in den letzten Jahren immer deutlicher zutage trat: Die Zahl der „Freizeitdichter“ nimmt stetig zu.
Auf dem Hamburger „Literatrubel“ beschwerten sich unlängst schon einige Berufs-Autoren über die unliebsame Konkurrenz und mahnten, man solle wieder mehr auf Qualität – was immer das heißen mag – achten. Etwa 200 kleine und kleinste Literaturzeitschriften teilen sich den höchst unübersichtlichen Markt des deutschsprachigen Raums.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Literatur, Medien, Region Ruhr
Verschlagwortet mit Angler, Doris Nickel, Josef Wintjes, Literaturzeitschriften, Norbert Wehr, Ruhrgebiet, Schreibheft, Ulrich Homann
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