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  1. Günter Landsberger
    16. Juni 2013

    Ich bin dankbar für die alte vielbändige Ausgabe des Brockhaus von 1903, die ich von meinem Schwiegervater geerbt habe und fortan griffbereit halte. Lese ich Literatur aus dieser oder noch früherer Zeit, finde ich sehr oft die Erläuterungen und Hintergrundinformationen, die ich gelegentlich brauche, fast nur dort. Außerdem ist das Blättern sehr interessant. Was man da nicht alles plötzlich findet!

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  2. Axel
    16. Juni 2013

    Ich ziehe langsam aber sicher die Anschaffung einer gedruckten Enzyklopädie in Erwägung. Warum? Die Wikipedia wird mir zunehmend unangenehmer. Verzichten kann und will ich nicht auf sie. Aber ich traue ihr grundsätzlich nicht über den Weg, prüfe lieber, wenn es denn machbar ist, an anderer Stelle nach. Was besonders stutzig macht, ist die stark unterschiedliche Länge der Einträge: Manche von ihnen sind regelrechte Aufsätze – nicht das, was man sucht, wenn man ein Nachschlagewerk zu Rate zieht. Andere wiederum strotzen nur vor unverständlichen Fachbegriffen, die sie eigentlich erklären sollten.

    Davon ab dringen manchmal Geschichten von hinter den Kulissen ans Tageslicht, die das Projekt wenigstens in Teilen fragwürdig erscheinen lassen. Stichworte: Selbstgerechtigkeit, Korrigier-Wut, schlechtes Benehmen neuen Autorinnen und Autoren gegenüber…

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    • Bernd Berke
      16. Juni 2013

      @Axel: So ähnlich halte ich es auch. Ich bin – von Fall zu Fall – ziemlich skeptisch und misstrauisch, was Wikipedia anbelangt. Aber es ist schon gut, dass es diese Einrichtung gibt.

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  3. Michaela
    15. Juni 2013

    Ich besitze eine „Sparausgabe“ des Brockhaus, da der Geldbeutel mehr nicht hergab, aber ich liebe sie!
    Das uferlose Herumblättern, stets zielgerichtet begonnen, stets – von Hölzken auf Stöcksken kommend – nicht mehr enden wollend, ist eine der wunderbarsten Beschäftigungen, die ich kenne!
    Meinen Kindern geht es – glücklicherweise, wie ich finde – ähnlich. Vor nicht allzu langer Zeit wollte meine Sohn mir etwas anhand des Brockhaus beweisen. Nach etwa einer halben Stunde mit mal diesem, mal jenem Band in der Hand meinte er dann: „Mensch, ich finde hier immer so viel, was ich gar nicht gesucht habe!“

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    • Bernd Berke
      16. Juni 2013

      @Michaela – Witzig: „Von Hölzchen auf Stöckchen“ wollte ich auch zunächst schreiben. — Aber man wird wohl leider kaum noch Leute finden, die einige Tausend Euro für ein gedrucktes Universal-Lexikon ausgeben. Vielleicht sollte man sich demnächst eine gebrauchte Ausgabe besorgen, bevor sie antiquarischen Wert hat.

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