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Archiv des Autors: Jens Matheuszik
Neu im Kino: „The Guard – Ein Ire sieht schwarz“
Bei The Guard – Ein Ire sieht schwarz, der morgen (22. September) offiziell in den deutschen Kinos startet, handelt es sich um einen irischen Kriminalfilm mit einer großen Portion schwarzen Humors. Der bereits auf der Berlinale 2011 im Frühjahr gefeierte Film spielt im Westen Irlands und Brendan Gleeson spielt die Hauptrolle – den irischen Sergeant Gerry Boyle, der im Laufe des Films mehr oder weniger freiwillig mit eher ungeliebten Kollegen (aus Dublin und sogar den USA) arbeiten muss, um einen großen geplanten Drogenschmuggel zu verhindern. Neben den beiden Hauptdarstellern gibt es noch einen weiteren Meta-Hauptdarsteller – die irische Insel bzw. deren Westen. Es gibt zahlreiche Landschaftsbilder, die die Schönheit und Schroffheit des westlichen Irlands einfangen. Wahrscheinlich werben deswegen auch irische Reiseunternehmen im Kontext des Filmes.… Weiterlesen
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„Nichts zu verzollen!“ – Komödie über Streitigkeiten an der Grenze zwischen Belgien und Frankreich
Der Film Nichts zu verzollen ist eine französische Komödie von Dany Boon, die sich der europäischen Einigung im Allgemeinen und der Abschaffung der Zollgrenzen zwischen Belgien und Frankreich im Speziellen widmet. Ort der Handlung ist das belgisch-französische Grenzörtchen Courquain, welches durch das Schengener Abkommen seine wahrscheinlich größte Besonderheit verliert – den Schlagbaum an der gemeinsamen Grenze.
Für den belgischen Zöllner Ruben (Benoît Poelvoorde) bricht dabei eine Welt zusammen, denn „die Camenberts“ ((so nennt er die Franzosen)) mag er nicht wirklich (und das ist noch sehr freundlich ausgedrückt). Seine inoffizielle „Mission“ (gegen die verhassten Franzosen zu stänkern und agieren) scheint dabei manchmal wichtiger als seine eigentliche Aufgabe als Zöllner, wie beispielsweise das Verhindern von Drogenschmuggel. Sein Gegenpart auf der anderen Seite, der Zöllner Mathias (Dany Boon), sieht das mit dem Streit zwischen Belgien und Frankreich nicht so, wiewohl er natürlich auch auf Rubens Provokationen reagiert – teilweise sogar recht heftig…
Das macht seine Situation nicht unbedingt einfacher, denn schon seit einem Jahr pflegt er eine enge Beziehung über die Grenze.… Weiterlesen
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„Alles koscher!“ – britische Komödie, die mit religiösen Klischees spielt
Bei Alles koscher! handelt es sich um eine britische Komödie. Thematisch geht es um Religionen – neben der jüdischen, die ja auch schon im Titel mehr als deutlich angedeutet wird, auch um die muslimische Religion. Hauptperson des Films ist der muslimische Familienvater Mahmud, der in der Londoner Vorstadt mit seiner Familie lebt, dort eine kleine Firma hat und bezüglich religiöser Regeln es nicht ganz so genau nimmt, denn der westliche Lebensstil gefällt ihm (und seiner Familie) schon.
Problematisch wird das ganze nur, als sein Sohn Rashid seine große Liebe heiraten will. Eigentlich wäre das kein Problem, doch er braucht dazu die Einwilligung des Stiefvaters der Braut. Dieser ist jedoch niemand Geringeres als ein sehr bekannter fundamentalistischer Prediger. Das gefällt Mahmud nicht wirklich, auch wenn er seiner kleinen Tochter immer was vom Kampf gegen die Ungläubigen erzählt.… Weiterlesen
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„Die Nordsee von oben“ – eindrucksvoller Film läuft auch in ausgewählten Ruhrgebiets-Kinos
Der Film Die Nordsee von oben zeigt genau das, was man bei einem solchen Titel erwarten kann: Die Nordsee mit ihrem Wattenmeer, die Küstenregionen, die Inseln, die Halligen, die Städte usw. – alles aufgezeichnet mit einer hochauflösenden Helikopterkamera, deren Bilder auf der großen Kinoleinwand so richtig zur Geltung gekommen und dem Slogan „Filme sind fürs Kino gemacht“ viel eher entsprechen als die Popcorn-Einheitsware.
Aufmerksam geworden bin ich auf den Film durch einen Facebook-Tip von Anke Müller-Vieregge – dort wurde der Besuch der Premiere im Bochumer Kino Casablanca empfohlen, an der ich leider nicht teilnehmen konnte. Einige Tage später, im Astra Theater in Essen, klappte es jedoch.
Die Filmemacher im Gespräch mit dem Publikum Doch bevor der Film startete, richteten sich erst noch einmal die beiden Filmemacher Silke Schranz und Christian Wüstenberg, die (für mich) überraschenderweise anwesend waren, hoch erfreut ((über das ausverkaufte Kino)) an die zahlreichen Besucherinnen und Besuchern und erklärten ihnen, wie der Film entstanden ist.… Weiterlesen
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Royal Wedding 2011 auch im Ruhrgebiet
Wer es noch nicht mitbekommen haben sollte: Heute heiratet in London die Nr. 3 der britischen Thronfolge (Prinz William) seine baldige Ex-Verlobte Kate, pardon: Katherine, Middleton.
Wer diese Tatsache in den vergangenen Tagen in den hiesigen Medien umgehen wollte, musste sich wirklich anstrengen, da landauf, landab in nahezu allen Medien darüber berichtet wurde (und jetzt auch hier in den Revierpassagen!). Wer sich beispielsweise die königliche Hochzeit im Fernsehen anschauen will, hat heute die Qual der Wahl, welchen Fernsehsender er dafür einschalten will, denn rund eine handvoll Sender senden parallel das selbe. Nur unterschiedliche Moderatoren und „Adelsexperten“ dürften für Unterschiede sorgen. Auch im Internet kann man the „Royal Wedding“ stilvoll begehen.
Wer jedoch eher auf das persönliche Erleben Wert legt (und keine Einladung des Hochzeitspaares erhalten hat), der kann auch im Rahmen des „public viewing“ (bei einer britischen Hochzeit passt dieser Begriff doch alleine sprachlich gesehen schon viel besser als die eingedeutschte Variante „Rudelgucken“) auch im Ruhrgebiet der königlichen Hochzeit beiwohnen:
Gerüchteweise sollen so diverse Kinos ein „public viewing“ anbieten, bestätigt ist das ganze aber (siehe Bild) beispielsweise vom Unperfekthaus in Essen, die ab 10:00 Uhr zur königlichen Übertragung einladen.… Weiterlesen
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Star Trek (XI), der Film
Schon vor ein paar Wochen habe ich den inzwischen elften Kinofilm aus der gleichnamigen Reihe gesehen: Star Trek. Dazu wollte ich eigentlich schon die ganze Zeit bloggen, kam aber bisher irgendwie nicht dazu. Aber solange der Film noch nicht bei Sat.1 im Fernsehen läuft, kann man das ja noch nachholen…
Vorweg muss ich sagen, dass ich mich selber schon als Star Trek-Fan bezeichne – etwas anderes wäre sicherlich auch nicht angemessen, wenn man bedenkt, dass ich z.B. noch alle einzelnen Folgen der Serie Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert (Star Trek: TNG) auf VHS-Cassette irgendwo in einem Karton liegen habe ((wobei ich mich frage, wie lange so eine VHS-Cassette haltbar ist…)).
„Star Trek-technisch“ gesehen bin ich mit TNG und Captain Jean-Luc Picard „aufgewachsen“ und war nie ein Fan von Captain Kirk, Spock, „Pille“ McCoy usw.… Weiterlesen
