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Schlagwort-Archive: Johann Strauß
Das Eis der Adria: Winterliche „Nacht in Venedig“ als konsequente Erneuerung der Operette am Aalto-Theater Essen
Wie nähert man sich, nach einer Generation langsamen Erstickens der Operetten-Tradition, diesem Genre des Musiktheaters heute? Noch dazu einer „Nacht in Venedig“ von Johann Strauß, die mit ihren harmlos-heiteren Verwechslungsmaskeraden nicht zu den besten Libretti von Friedrich Zell und Richard Genée gehört?

Auf dünnem Eis: Elbenita Kajtazi (Annina) und Caramello (Albrecht Kludszuweit) im winterlichen Venedig im Aalto-Theater. Foto: Jörg Landsberg
Das Aalto-Theater hat sich nach verflixten sieben Jahren der Enthaltsamkeit entschlossen, für die erste Operetten-Neuproduktion der Intendanz Hein Mulders auf einen local hero zu setzen. Man verpflichtete Bruno Klimek, Professor für szenische Ausbildung im Studiengang Gesang/Musiktheater an der Folkwang Universität der Künste.
Das Ergebnis war zu erwarten: Klimek macht mit seinem Bühnenbildner Jens Kilian und der kreativen Kostümfrau Tanja Liebermann … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Operette & Musical
Verschlagwortet mit Aalto-Theater, Albrecht Kludszuweit, Bruno Klimek, Dmitry Ivanchey, Eine Nacht in Venedig, Elbenita Kajtazi, Essen, Jens Kilian, Johann Strauß, Johannes Witt, Karel Martin Ludvik, Liiana de Sousa, Martijn Cornet, Tanja Liebermann
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Spinxen erlaubt: das Dortmunder Ballett probt „G’schichten aus dem Wiener Wald“
Theaterproben anschauen, das Unfertige also beäugen, um daraus möglicherweise zu schließen, wie denn die komplett erarbeitete Produktion einmal aussehen wird, hat etwas von der Eigenart, dem Koch in die Töpfe zu gucken. Da brodelt oder brutzelt etwas, und vielleicht wird’s ja eine gute Suppe oder ein saftiges Steak.
Das Lupfen des Vorhangs, um Einblick zu gewähren, was denn passiert, bevor sich zur Premiere eben jener Vorhang hebt, hat manches Opern- oder Schauspielhaus zu seiner Maxime erhoben. Gewissermaßen als geschickter dramaturgischer Akt, das Publikum ans Theater zu binden. Und siehe: Neugierige gibt es genug. Sie wollen mehr als nur konsumieren, wissen, was dahinter steckt.
Gleichwohl existiert … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kultur an sich, Oper & Ballett, Tanz, Theater
Verschlagwortet mit Alban Berg, Ballett, Dortmund, Eva Dité, Hertha Pauli, Johann Strauß, Ödön von Horváth, Ursula Schwarz, Veza Canetti, Wien, Xin Peng Wang
Ein Kommentar
Operette am Rande: Eindrücke von einer vernachlässigten Gattung aus Hagen und Wuppertal

Mondän: Banu Böke als Rosalinde in der Wuppertaler „Fledermaus“. Foto Uwe Stratmann
Operette – einst die Brot- und Butter-Gattung deutscher Stadttheater, ist an vielen Häusern weit in den Hintergrund getreten. Operetten-Ensembles mit ihren Diven, Liebhabern und Komikern gibt es nicht mehr. Das Repertoire, so man überhaupt noch davon sprechen kann, ist auf ein paar Titel zusammengeschrumpft. Dramaturgen-Fantasie glänzt meist durch Abwesenheit.
Man müsste nur bei Volker Klotz nachsehen – doch trotz dessen flammenden Plädoyers für die Gattung bleibt es bei diversen Fledermäusen, Lustigen Witwen und Csárdásfürstinnen. Dazu hin und wieder missverstandener Offenbach oder eine Galoppade des weißen Röss’l.
Wer etwas anderes kennenlernen will, muss etwa nach Gera fahren, wo bald wieder die Operette des Kubaners Moїses Simons „Du bist ich“ … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Operette & Musical
Verschlagwortet mit Das Feuerwerk, Die Fledermaus, Florian Frannek, Johann Strauß, Johannes Weigand, Nicola Glück, Operette, Paul Burkhard, Steffen Müller-Gabriel, Theater Hagen, Wuppertaler Bühnen
2 Kommentare
Die Wiener Symphoniker in Essen: Sachte pocht das Schicksal …
Die Wiener Symphoniker waren auf Tournee in Deutschland, unter anderem in Köln, Düsseldorf und Essen. Mit Alison Balsom, neben Tine Thing Helseth eine der jungen Startrompeterinnen der Klassik-Szene, und mit Gerhard Oppitz, dem gereiften, stets gesetzte Ernsthaftigkeit ausstrahlenden deutschen Pianisten.
In der Essener Philharmonie präsentierte das Orchester unter Dmitrij Kitajenko ein durch und durch wienerisches Programm: Beethovens Fünfte und Haydns Trompetenkonzert. Dazu die „Rosenkavalier“-Suite als kleinen Vorgeschmack auf das Strauss-Jahr 2014; eines der Stücke, in denen sich der nostalgische Blick auf ein barockes Ideal-Wien erfüllt. Der nächste Strauss-Jahr „Preview“ wird übrigens schon am 12. März geboten: Das Nederlands Philharmonisch Orkest spielt dann in der Essener Philharmonie die „Alpensinfonie“.
Doch vor dem „Rosenkavalier“ pochte es erst wieder einmal an die imaginäre … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Musik & Konzert
Verschlagwortet mit Alison Balsom, Astor Piazzolla, Dmitrij Kitajenko, Johann Strauß, Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven, Richard Strauss, Wiener Symphoniker
Kommentare deaktiviert für Die Wiener Symphoniker in Essen: Sachte pocht das Schicksal …
Mit saftigem Klang ins Neue Jahr
Neujahrskonzert der Essener Philharmoniker unter Stefan Soltesz
Schüsse in der Philharmonie! Schrecksekunden im Publikum, aber dann Aufatmen: Gefeuert hat nur der Schlagzeuger, passend zu Johann Strauss‘ Schnellpolka „Auf der Jagd“. Bei einem zünftigen Treiben, wie es Stefan Soltesz und die Essener Philharmoniker zu Jahresbeginn entfesselten, da knallt es eben auch einmal. Nicht immer geht’s beim Walzer-Meister so gemütlich zu wie in der „Annen-Polka“. Aber die ist ja auch keiner fröhlichen Jagdgesellschaft gewidmet, sondern der Kaiserin Maria Anna Carolina Pia von Savoyen, Gattin Kaiser Ferdinands I. Bei solchen allerhöchsten Herrschaften zügelt auch der Essener Generalmusikdirektor, selbst ein waschechtes k.u.k.-Kind, sein Temperament.
Bei Franz von Suppé hat er das nicht nötig: Der komponierende Edelmann aus Dalmatien hat zu seinen leider vergessenen Operetten … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Musik & Konzert
Verschlagwortet mit Beethoven, Boris Giltburg, Essener Philharmoniker, Franz von Suppé, Gershwin, Johann Strauß, Philharmonie Essen, Stefan Soltesz
Kommentare deaktiviert für Mit saftigem Klang ins Neue Jahr




