Der Preis für Eis ist heiß

Neulich in Dortmund-Hörde: Nach der Anfahrt mit der Bahn und einem Gang um den neuen Phoenixsee folgte ein Besuch in der Fußgängerzone, und da lockte ein leckeres Eis. Zwei Bällchen im Hörnchen für zwei Euro vierzig.

Teurer Eisladen am Hafen in St. Tropez. (Foto: Pöpsel)

Für eine solche Gegend eine ganz schön happige Summe, dachten wir uns, aber marktwirtschaftlich verständlich. Immerhin muss man doch auf so ein Touristenziel wie den Phoenixsee entsprechend reagieren und den Eventcharakter einpreisen, und lecker war das Eis auch noch.

Dabei war das noch gar nicht das teuerste Eis in unserer Ausflugswelt: In der Düsseldorfer Altstadt kosten zwei Kugeln drei Euro vierzig, und das kostbarste „Glace“ erstanden wir bei „Barbarac“ im alten Hafen von St. Tropez: Für eine einsame Kugel wurden uns zwei Euro achtzig abgenommen. Da waren eben auch die Umgebung und der Blick auf die Schönen und Reichen und ihre Yachten eingepreist, aber auch dort galt: Es war sehr lecker.

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Über Hans Hermann Pöpsel

Historiker und Germanist. Pensionierter Redakteur
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Ein Kommentar zu Der Preis für Eis ist heiß

  1. Bernd Berke sagt:

    Der Phoenixsee ist überhaupt ein großes Preissteigerungs-Projekt; vor allem, was die Immobilienpreise ringsum angeht.

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