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Schlagwort-Archive: Karin Beier
Moral und Geschnatter im Garten Eden – Karin Beier inszeniert Neil LaButes „Das Maß der Dinge“ in Bochum
Von Bernd Berke
Neil LaBute („Bash“) gilt als einer der stärksten US-Dramatiker seit Edward Albee. Klar und einfach sind seine Stücke gebaut, zugänglich wie sonst nur wenige. Doch Vorsicht! Der Mann verdingt sich gern als szenischer Minenleger.
Man merkt erst allmählich, dass sich in seinen Texten Sprengsätze verbergen – so zuweilen auch in „Das Maß der Dinge“ (Original: „The Shape of Things“). Karin Beier hat den boulevardesken Vierpersonen-Reigen als deutsche Erstaufführung für die Bochumer Kammerspiele inszeniert.
Der gar schüchtern-unscheinbare Museumsaufseher Adam ertappt die Kunststudentin Evelyn beim Übersteigen einer Absperrung. Unumwunden gibt sie zu, sie wolle das Gemächt einer Feigenblatt-Statue mit Farbspray zur grellen Kenntlichkeit markieren – Vandalismus oder ein Akt der Aufklärung? Jedenfalls eine Verwandlungsabsicht nach Gutdünken.
Adam schaut schließlich geflissentlich weg, nachdem Evelyn (also: Eva) ihm ihre Telefonnummer in die schäbige alte Jacke gesprüht hat.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Bochum, Das Maß der Dinge, Karin Beier, Neil LaBute
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Ein Dreckskerl von heute – Karin Beier verquickt Shakespeares „Richard III.“ mit den New Yorker Anschlägen
Von Bernd Berke
Bochum. Das „Friedens-Trallala“ im „Wackelstaat“ ist Richard III. ein Graus. Auch für die Freuden der Liebe fühlt sich der bucklig-schiefe Mann nicht geschaffen. Da beschließt er eben, „ein Dreckskerl“ zu werden.
Regisseurin Karin Beier stellt Shakespeares monströse Figur in ein Plastik-Pop-Ambiente wie aus den 60er Jahren (Bühne: Florian Etti). Große bunte Zielscheiben markieren in Bochum die prekäre Schwebelage zwischen Show und Gewalt. Natürlich neigt sich die Wippe zum Verderben. Doch Richard (Armin Rohde) schlendert zunächst so lässig wie ein Tramp durch seine Schule des Bösen, in die er uns mit diabolischem Charme einführt.
Die Friedensschlüsse zwischen den Häusern Lancaster und York werden hier als faule Kompromisse dargestellt, die Machtkämpfe gehen weiter – und der Skrupelloseste ist just dieser Richard.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Theater
Verschlagwortet mit Armin Rohde, Bochum, Johanna Gastdorf, Karin Beier, Matthias Leja, Richard III., Shakespeare
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Aus Lust und Liebe wird rohe Gewalt – Düsseldorf: Karin Beier inszeniert „Sommernachtstraum“ in neun Sprachen
Von Bernd Berke
Düsseldorf. In grauer Vorzeit wurden alle Wesen in eine männliche und eine weibliche Hälfte geteilt. Seitdem, so will es der griechische Mythos, gibt es die Sehnsucht nach Vereinigung. Und irgendwann fiel die Menschheit in babylonische Sprachverwirrung. Seither, so steht’s in der Bibel, ringen wir um Verständigung. Karin Beiers Düsseldorfer „Sommernachtstraum“-lnszenierung handelt von den Folgen beider Ur-Trennungen.
In neun bunt durcheinander gewirbelten Sprachen wird Shakespeares Stück vom internationalen Ensemble gespielt: Italienisch, Englisch, Französisch, Hebräisch, Ungarisch, Polnisch, Bulgarisch, Russisch und Deutsch.
Man muß sich erst an den schwindelerregenden Wechsel der Idiome gewöhnen. Doch die so verschiedenen Sprachmelodien verleihen dem Text musikalische Qualität, als spielten da diverse Instrumente eines Orchesters; schrille Mißklänge inbegriffen. Denn die Figuren und ihre Sprachen hetzen einander auch schon mal mit nationalistischen Untertönen.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Allgemein
Verschlagwortet mit Düsseldorf, Karin Beier, neun Sprachen, Paolo Calabresi, polyglott, Shakespeare, Sommernachtstraum
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Shakespeare als Kind und als Karnevalist – Berliner Theatertreffen: Verdruss mit dem Klassiker, Glück mit Jelinek
Von Bernd Berke
Berlin. „Wow, sterben! Echt?“ So spricht sonst keine Julia von Shakespeare, so quatschen vielleicht Comic-Figuren oder „Szene“-Typen. Doch wenn eine Regisseurin wie Karin Beier sich das alte Liebesdrama in Frank Günthers Übersetzung vorknöpft, wächst Julia der Schnabel anders.
Es stand zu befürchten, daß das Berliner Theatertreffen nach seinem Senkrechtstart (die WR berichtete) ins Trudeln geraten würde. Tatsächlich legte die Düsseldorfer Version von „Romeo und Julia“ keine sonderliche Ehre ein. Der Beifall des kundig-kritischen Berliner Publikums im Schillertheater (als Staatsbühne bekanntlich weggespart) war Pflichtübung, mit Buhrufen für die Regie versetzt.
Karin Beier, die schon in der freien Szene mit Shakespeare umsprang und dann von Volker Canaris ans Düsseldorfer Schauspielhaus geholt wurde, setzt das berühmte Paar (Matthias Leja, Caroline Ebner) in eine Szenerie aus industriellen Fertigteilen.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Allgemein
Verschlagwortet mit Anna Viebrock, Ballhaus Rixdorf, Berliner Ensemble, Elfriede Jelinek, Ilse Ritter, Jossi Wieler, Karin Beier, Marlen Diekhoff, Michael Jurgons, Othello, Romeo und Julia, Schillertheater, Shakespeare, Wolken. Heim.
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