Meistgelesen
- Aufklärung, das unvollendete Projekt – opulente Ausstellung in Berlin
- Als Prügel für Kinder zum Alltag gehörten
- Wie sich die chinesische Lyrik nach und nach von Fesseln befreite und…
- Wahn und Wirklichkeit: „Englischer“ Opern-Doppelabend in Duisburg
- „Das Gurkerl“ – eine ätzende Petitesse
- Viele, liebe, beste, schöne, freundliche, herzliche Grüße: Die etwas…
- Entdecker in den Gefilden der Rockmusik: Alan Bangs wird 70 Jahre alt
- Konjunktur mit Fußballbildchen: Das Wunder in Tüten aus Dortmund und…
- Woran Goethe glaubte
- Wie sich Pflegedienste nennen
- „Die Brücke“ und „Der Blaue Reiter“ – ein opulenter…
- Die Unternehmer-Familie Quandt und ihr Bezug zum Ruhrgebiet
- Der Struwwelpeter, der Suppenkasper und ihre Wirkung auf die Kunst –…
- „Familie Hauser“ als (un)heimlicher Internet-Hit: Viele Millionen…
- Kindheit im Ruhrgebiet – Erinnerung an versunkene Zeiten
- Zum Schluß bleibt noch die Altersmilde – Robert Gernhardts „Lichte…
- Gemischte Gefühle beim Abschied von sämtlichen Dingen: „Später…
- Kunst-Stoff für Christo – Fabrik in Emsdetten fertigt das Gewebe für die…
- TV-Nostalgie (19): Werner Höfers „Frühschoppen“ – das Sonntagsritual
- Bedeutsam wie eh und je: George Orwells „Farm der Tiere“ gleich in…
- Heino wird 80 – Sind denn alle Geschmäcker nivelliert?
- Von Unna aus ein wenig die Welt verändern – Nachruf auf den vielseitigen…
- Vor 70 Jahren: Als es das Essen nur auf Lebensmittelmarken gab
- Bürgerinitiative peilt ehrgeiziges Ziel an: Altes Dortmunder Rathaus…
- TV-Nostalgie (6): Erik Ode als „Der Kommissar“ – Mal…
- Garantie auf Gänsehaut: Das Gesangsoktett VOCES8 sprengte beim…
- Früher war einfach mehr Kneipe!
- Trotz allem optimistisch bleiben – die fabelhaft farbigen Welten…
- Wo selbst Prominentengräber unscheinbar sind – ein Gang über den…
- Dortmund damals: Beim Betrachten alter Bilder aus der Heimatstadt
- Die einfachen Dinge des Lebens lieben – Der Schauspieler Heinz Bennent…
- TV-Nostalgie (28): „Der goldene Schuß“ mit Lou van Burg – „Kimme,…
- WDR 4: Radio für Senioren – aber ganz anders als früher
- „Mächtiger Körper, Wahnsinn im Glas“: Das Vokabular der Weinverkostung
- Dem Ruhrpott seine Sprache
- Vom Mikro zur Motorsäge – die zweite Karriere von Pia Lund („Phillip Boa…
- Reizendes Kaleidoskop: Anna Vinnitskaya ist Porträtkünstlerin der…
- Die „Essais“ des Michel de Montaigne und ihr deutscher Übersetzer –…
- Der Flaneur braucht kein Ziel
- „Tegtmeier“ lebt nicht mehr – Ruhrgebiets-Komiker Jürgen von…
- Schurke und Biedermann: Ausstellung zum 100. Geburtstag des…
- Was ist denn wohl ein Aminaschlupferle? – Neues Buch über „Wörter, die…
- Iserlohn: Ein Hauch der weiten Welt im Goethe-Institut – abseits der Metropolen
- Größter Holzhandel weit und breit: Grabstätte führt auf die Spuren einer…
- Vergehende Zeit, hier im Revier: Zum Beispiel die Dortmunder Steinhammerstraße
- Queen für ein ganzes Zeitalter: Vor 200 Jahren wurde die britische…
- Entlustet und mohrifiziert – Wortverhunzung und Schlimmeres im…
- Zum Tod von Ulrich Wildgruber: Ein Berserker, der uns sprachlos machte
- Die Geburt des Kinos in Europa: Vor 125 Jahren markierte das Patent der…
- Erich Fried: Schriftsteller, Philanthrop, Vor-Denker und…
- TV-Nostalgie (24): „Der große Bellheim“ – Die älteren…
- Berührende Tragödie: Cecilia Bartoli mit Glucks „Orfeo ed Euridice“ in…
- Die Kunst des Schmerzes: Marina Abramović in Bonn
- Das Leben ohne Verdünnung: Otto Dix in Düsseldorf
- Ein Grundklang für Generationen: Bochums Jugendsinfonieorchester feiert…
- Wenn man vom Rathaus kommt, ist man klüger – ein lehrreicher Rundgang…
- Der Vater der Luftschiffe: Vor 100 Jahren starb Ferdinand Graf von Zeppelin
- Einkaufen früher und heute
- Lachen gegen die absurden Regeln der Welt: Vor 50 Jahren starb Stan Laurel
- 90 Jahre „Kampfbahn Rote Erde“: Wenn Gerd Kolbe erzählt, wird die…
- Nashorn oder Fuchs: Städtische Symboltiere auf der Straße
- Langer Abschied vom Generalmusikdirektor: Gabriel Feltz wechselt bald…
- Frauen, die beim Wohnen warten
- Es könnte ruhig ein wenig mehr sein – Museum Folkwang zeigt Werke Lyonel…
- Nicht nur zum Ende der Zechen-Ära eine Erinnerung wert: August Siegel,…
- Beispiel Dortmund: Mit Karstadt schwinden auch Erinnerungen
- TV-Nostalgie (22): „Ein Herz und eine Seele“ – als…
- Sprachphilosophie aus der Bauernstube – Brian Friels Stück…
- „Spätlese“ zum 90. von Loriot: Eine Fülle bisher unbekannter…
- Vom Hauen und Stechen im Theater: Kampftrainer Klaus Figge im Porträt
- Beyenburg mit seinem Stausee – ein bergisches Idyll am Rande von Wuppertal
- Impressionismus und Fotografie – zwei Wege in die Moderne
- TV-Nostalgie (35): Konversation mit Kitzel – „Je später der…
- „Wie eine Straßenköter-Mischung“ – Jugendstil und Artverwandtes im…
- TV-Nostalgie (27): „Auf der Flucht“ – Als Dr. Richard…
- Hömma, Dingenskirchen, ey! Und schon wieder liegt ein Asterix-Band auf…
- Schloss Cappenberg: Nach langer Schließung kehrt bald wieder Leben ein
- Wenn Bäume Zähne zeigen
- TV-Nostalgie (17): „Wünsch Dir was“ – als Dietmar Schönherr für…
- Erst Rocksängerin, dann Bildhauerin – Pia Bohr: „In der Kultur haben es…
- Bye-bye, Sabine – ein Nachruf auf die Dortmunder Krimiautorin Sabine Deitmer
- Kreativer Kosmos, künstlerischer Klamauk – Martin Kippenberger in der…
- Zum Tod von Marianne Faithfull – Rückblick auf ein Konzert von 1999
- TV-Nostalgie (32): Bernhard Grzimeks „Ein Platz für Tiere“…
- Natur und Kunst, Schönheit und Grauen: Vor 150 Jahren starb der…
- Das Ruhrgebiet – von allen Seiten betrachtet: 100 Jahre…
- Im 100. „Schreibheft“: Vergessene, verkannte, verschollene…
- Bumsfideler Bergmann anno 1971: „Laß jucken Kumpel“ – der etwas…
- Unbewusstes aus der Dunkelkammer – Bilder des deutschen…
- „Schwarze Kohle, rotes Licht“ – Schwere Jungs erinnern sich an ihr…
- Schonungsloser Blick auf Missstände seiner Zeit: Vor 150 Jahren starb…
- Vom Fluch frühen Ruhms: Der Pianist Jan Lisiecki im Konzerthaus Dortmund
- Seelenfenster geöffnet: Tschaikowskys „Eugen Onegin“ in Krefeld-Mönchengladbach
- Onkel Dagoberts Traum: Deutschlands größter Geldspeicher steht…
- Geflüchtete Kinder in der Schule: Essener Gymnasium am Stoppenberg gibt…
- Die Zeiten ändern sich: Neue Chefin im Dortmunder Museum für Kunst und…
- Der BVB verteilt alljährlich über 155.000 Plastikkarten – muss das denn sein?
- Mathematiker kontra Verbrecher – Antti Tuomainens Comedy-Thriller „Der…
- Von Nöttelefönes, Klötenköhm und Halfjehang – ein Herkunftswörtbuch zur…
- Dem „göttlichen Claudio“ zum 450. Geburtstag: Monteverdi bringt in…
-
Neueste Beiträge
- Alles nur gelogen? Wie Juli Zeh ihre „Pony Show“ inszeniert
- „Mein Sach aufs Komponieren gestellt“: Festival erinnert an den Musiker E.T.A. Hoffmann
- Verblüffend schlüssig – Wie die KI alte Songlisten durchforstet
- Besuch im „Opernhaus des Jahres“: Mainz kann auch die leichte Muse von Gilbert & Sullivan
- Mensch, Kosmos, Zufall: Das Hagener Emil Schumacher Museum zeigt Arbeiten von Benedikt Hipp
Schlagwort-Archive: Marx
Als man sich noch für „richtig links“ halten wollte
Kinners, heute erzählt Euch der Boomer-Opa ein klitzekleines bisschen von früher. Keine Angst, es werden nur ein paar Schlaglichter sein. Und nur die fernen Echos wahrer Klassenkämpfe. Wie denn damals im Revier überhaupt nur der Widerhall aus den wirklichen Metropolen zu vernehmen war.
Als ich studiert habe, hatte man gefälligst „links“ zu sein, was immer das wirklich heißen mochte. Wir waren uns jedenfalls fraglos sicher – und es schien ja in dieser Hinsicht auch noch wesentlich übersichtlicher zu sein als heute. Freilich sinnierte schon damals Botho Strauß in Gestalt seiner Lotte im Stück „Groß und klein“: „In den 70er Jahren finde sich einer zurecht…“
Bevorzugte „Quelle“ bzw. Hilfsmittel für jegliche Interpretation waren jedenfalls damals bei den Bochumer Historikern die blauen Bände der Marx-Engels-Ausgabe.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Bekenntnisse, Geschichte, Gesellschaft & Soziales, Lebenswege, Politik und so, Region Ruhr, Schule, Uni, Bildung, Utopien & Dystopien
Verschlagwortet mit Anarchist, Beatles, Bochum, Botho Strauß, Deutrscher Herbst, links, Mao, Marx, Neue Sensibilität, Revier, Stones, Studenten, Trotzki
Schreib einen Kommentar
Imaginäre Begegnungen zwischen Ikonen der Geistesgeschichte – Herfried Münklers Buch „Marx, Wagner, Nietzsche“
Herfried Münkler ist einer der bekanntesten Professoren Deutschlands. Wann immer über ideologische Verwerfungen, historische Katastrophen und aktuelle Kriege diskutiert wird, ist seine Meinung gefragt. Ob „Die Deutschen und ihre Mythen“ oder „Der Große Krieg“ – die Bücher des Politik-Wissenschaftlers stehen auf der Bestseller-Liste. Jetzt hat Münkler drei Ikonen der deutschen Geistes- und Kultur-Geschichte vereint: „Marx, Wagner, Nietzsche. Welt im Umbruch.“
Die ambivalenten Biografien der drei Geistesgrößen, ihre Alltagssorgen und Geldnöte, ihre politischen Analysen, musikalischen Revolutionen, philosophischen Innovationen: alles scheint längst bis ins letzte dunkle Geheimnis und verwirrendste Detail ausgedeutet. Gesellschaftsanalyse und Kapitalismuskritik von Marx; die Idee des kunstreligiösen Gesamtkunstwerks von Wagner; die Vorstellung von individueller Freiheit und Umwertung aller Werte durch den von Kunst beseelten Übermenschen von Nietzsche: tausendfach durch dekliniert.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Geschichte, Gesellschaft & Soziales, Musik & Konzert, Philosophie
Verschlagwortet mit Herfried Münkler, Marx, Nietzsche, Wagner
Kommentare deaktiviert für Imaginäre Begegnungen zwischen Ikonen der Geistesgeschichte – Herfried Münklers Buch „Marx, Wagner, Nietzsche“
Dortmunder Handschriftensammlung: Friedrich der Große bedankt sich für Heringe
Dortmund. Das soll Friedrich der Große geschrieben haben? Diese unscheinbaren, winzigen Buchstaben, jede Linie ausgesprochen blass, macht- und kraftlos wirkend? Ja, es stimmt. Und es war sogar der wohl letzte Brief, den der berühmte Preußenkönig (am 1. Juli 1786) verfasst hat. Das historische Papier gehört zu den wertvollsten Stücken der Dortmunder Handschriftensammlung.
Die wenigen Zeilen, die der kranke König aufs Blatt strichelte, sind auch inhaltlich bemerkenswert, wenn auch unscheinbar: Der Monarch bedankt sich bei einem Markthändler für die jüngste Herings-Lieferung. Derlei höfliche Bescheidenheit wirkt in dieser Schriftform schlichtweg anrührend. Kein Abdruck könnte ein solches Gefühl wecken. Dies vermag nur die originale Handschrift. Die Dortmunder Sammlung in der Stadt- und Landesbibliothek, die auch frühe Druckwerke und Dichter-Nachlässe umfasst, ist mindestens bundesweit bedeutsam.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Geschichte, Region Ruhr, Wissenschaft
Verschlagwortet mit Autographen, Dortmund, Fallersleben, Friedrich der Große, Goethe, Handschriften, Handschriftensammlung, Hesse, Marx, Sadt- und Landesbibliothek, Zille
Kommentare deaktiviert für Dortmunder Handschriftensammlung: Friedrich der Große bedankt sich für Heringe

