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Schlagwort-Archive: Satire
Oh Umweltsau, du darfst nicht einfach von uns gehen!
Lange nichts mehr von unserer alten „Umweltsau“ gehört. Schon seit einem halben Tag herrscht Funkstille. Das darf nicht sein. Die Sache muss weiter köcheln. Schlagergerecht trällern wir: Liebe, liebgewordene Umweltsau, du darfst nicht so einfach von uns gehen! Daher hier noch ein paar nachgereichte Fragen – gleichsam zur Überbrückung:

Zufällig vor zwei Tagen fotografiert. Dabei können die armen Tiere wirklich nichts dafür… (Foto: Bernd Berke)
Muss man sich, nur weil AfD-Leute und Konsorten einmal ansatzweise oder halbwegs recht haben könnten, partout auf die Gegenmeinung versteifen? Darf man das Liedchen gar nicht mehr kritisch sehen, weil man dann Beifall von der falschen Seite bekommen könnte? Ist gar schon ein halber Nazi, wer da nicht hämisch mitsingen möchte? Entscheidet sich eigentlich an der imaginären Gesamt-Oma das Schicksal der Nation?… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Fernsehen und Hörfunk, Gesellschaft & Soziales, Medien, Scherz, Satire, Ironie, Stilfragen, Wahnwitz
Verschlagwortet mit Dortmund, Oma, Satire, Tom Buhrow, Umweltsau, WDR, WDR-KInderchor
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Spott über Promis, Herrschende, Wundergläubige, über alles und jedes – Die Herren Gsella, Rohm und Booß legen los
So. Jetzt verderb‘ ich’s mir mal wieder mit ein paar Leuten. Wie das? Nun, gleich drei staunenswert produktive Herren haben jüngst neue Bücher herausgebracht. Mit zweien bin ich per Facebook virtuell verbunden, den dritten kenne ich aus beruflichen Zusammenhängen persönlich. Und jetzt schicke ich mich an, die Neuerscheinungen kurz vorzustellen. Oha!
Gegenstücke zur polizeilichen MaßnahmeNaja, alles halb so wild. Der erste Kandidat ist vielleicht der prominenteste (wusch, sind die beiden anderen schon vergrätzt…), er heißt Thomas Gsella und kann Gedichte reimen, bis die Schwarte kracht – wie nur je eine literarische Rampensau. Sein neuer Band trägt den quasi amtlichen Titel „Personenkontrolle“ und spießt vor allem Promis jeder Couleur auf die Gabel. So ziemlich in jedem Gedicht gibt’s eine überraschende Volte, die geeignet ist, befreiendes Gelächter auszulösen.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Geschichte, Glaubensfragen, Literatur, Politik und so, Scherz, Satire, Ironie, Wahnwitz
Verschlagwortet mit Guido Rohm, Ironie, Personenkontrolle, Rutger Booß, Satire, Spott, Thomas Gsella, Tyrannei in Senfsoße, Wer's glaubt ist selig
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Heute Außenseiter, morgen Hoffnungsträger: Tuomas Kyrös Roman „Bettler und Hase“
Wenn eine Geschichte von einem rumänischen Roma als Hauptfigur handelt, der sein Land verlässt, um in der Ferne sein Glück zu versuchen, dann scheint der Ablauf schon irgendwie programmiert zu sein. Der Emigrant wird sich schwer tun, womöglich scheitern und am Ende auf der Verliererstraße landen.
Doch Vatanescu ist da doch von ganz anderem Schlag, was natürlich daran liegt, dass sein Erschaffer, der finnische Autor Tuomas Kyrö, hintersinnig, ironisch und zugleich humorvoll zu erzählen weiß.
Schon das Motiv, das den Roma bewegt, sich außer Landes zu begeben, scheint recht schräg zu sein, will er doch Geld verdienen, um seinem Sohn Stollenschuhe kaufen zu können. Ob es denn da wohl nichts Wichtigeres gibt, als ausgerechnet einen solchen Sportartikel, mag man sich als Leser fragen.… Weiterlesen
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Gallige Spielart der Satire – „Scheibenwischer“ zur Raketenstationierung
Von Bernd Berke
Harte Zeiten für Satire. Das Grauen, das derRaketenstationierung folgen könnte, übersteigt die Phantasie. So blieb auch der „Scheibenwischer“ (Traumbesetzung Hildebrandt, Polt, Schneeberger) über weite Strecken nur der Rückgriff auf „Real-Satire“, etwa auf echte Zitate, die in ihrer Hirnrissigkeit für sich sprechen müßten, ohne daß zusätzliche Pointierung vonnöten wäre. Beispiel: Verteidigungsminister Wörners denkwürdige Einlassung, bundesdeutsche Christen würden „das Überleben verabsolutieren“, es also zu wichtig nehmen.
Feingesponnene Satire ist dem drohenden atomaren Holocaust nicht angemessen. Die gallig-makabre Spielart der Entlarvung stand daher diesmal im Vordergrund. Verbitterung über die Zeitläufte ließ wenig Raum für ausgesprochen „brillante“ Passagen. Hildebrandts Start-Solo machte denn auch eher seine Betroffenheit sichtbar. Gelöster wirkte er nur, als es um die Person des Kanzlers ging, welcher sich seit einem Jahr über denselben Witz freue – nämlich über seine Kanzlerschaft.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Fernsehen und Hörfunk, Krieg & Frieden, Scherz, Satire, Ironie
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