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Schlagwort-Archive: Karneval
Prächtig amüsiert: Cäcilia Wolkenburg würdigt mit „E Levve för Kölle“ Konrad Adenauer zum 150. Geburtstag

E Levve för Kölle: Die Kostüme sind eine Augenweide. (Foto: Stefanie Althof)
Die fünfte Jahreszeit regiert und es ist wieder so weit für das „Zillche“. Die musikalische Komödie, die alljährlich von der „Bühnenspielgemeinschaft Cäcilia Wolkenburg“ im Kölner Männer-Gesang-Verein ausgerichtet wird, gehört zum Karneval dazu wie „Alaaf“ zu Kölle. In diesem Jahr dreht sich alles um Konrad Adenauer, der am 5. Januar 150 Jahre alt geworden wäre.
Zu Beginn klingen die Kölner Rathausglocken mit „Die Gedanken sind frei“. Auf der Bühne des Staatenhauses marschiert der Chor auf. Die Kostüme von Judith Peter, unter Mitarbeit von Ute Hafke, Marette Oppenberg und Eva Zaß entstanden, sind eine Augenweide. Und dann schiebt sich der Kölner Himmel ins Bild. Weiß und Gold strahlt er, hat altmütterlichen Charme wie das beliebte Traditionscafé Reichard am Dom.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Musik & Konzert, Operette & Musical, Scherz, Satire, Ironie, Theater, Wahnwitz
Verschlagwortet mit Bergische Symphoniker, Dirk Pütz, Divertissementchen, Judith Peter, Jürgen Nimptsch, Karneval, Köln, Konrad Adenauer, Lajos Wenzel, Levve för Kölle, Männer-Gesang-Verein, Philip van Buren, Thomas Guthoff, Westwood Slickers, Zillche
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Galaxie Schrebergarten in Sicht: Raumschiff Geierabend auf „Planet Pott“ gelandet
Dortmund, wir haben kein Problem. Die Premiere ist geschafft. Das inzwischen 25 Jahre alte Raumschiff Geierabend begibt sich diesmal auf die „Mission Planet Pott“, so das diesjährige Motto des Geierabend-Teams unter der bewährten Regie von Günter Rückert. Direkt hinter der Galaxie Schrebergarten landet das Ensemble auf Zeche Zollern für einen furiosen Auftakt im Astronauten-Look.
Der Geierabend ist aus dem alternativen Ruhrgebiets-Karneval nicht mehr wegzudenken, genau wie sein moderierender „Steiger“ Martin Kaysh, auch wenn dieser direkt zu Beginn mit seinem Abgang droht – kann man doch auf der Route der SPD-Kultur so viel mehr Öcken anstrengungslos mit ein paar Vorträgen einsacken.
Einstweilen aber führt Kaysh, mittlerweile sogar Ehrenhauer auf Auguste Victoria, gewohnt spitzzüngig souverän durch den Abend.… Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Dortmund, Geierabend, Geierabend 2017, Karneval, Ruhrgebiet
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Routine im linksliberalen Korsett: Der „Geierabend“ braucht dringend Auffrischung
Der einstmals „alternative“ Dortmunder Bühnenkarneval „Geierabend“ ist mit den Jahren immer erfolgreicher geworden. Unser Gastautor Michael Westerhoff findet allerdings auch, dass die Veranstaltung heute viel harmloser daherkommt. Hier seine Eindrücke vom Premierenabend:
Müde Gags und schlecht einstudierte Szenen. Einzig der „Steiger“ Martin Kaysh läuft zu Normalform auf. Der Rest des neuen Geierabend-Programms („Nach uns die Currywurst“) ist genauso uninspiriert wie das Spiel des BVB in dieser Saison.
Schon das Intro, eine Coverversion von Robbie Williams’ „Let me entertain you“, lässt Böses erwarten. Dass die Zuschauer den Text nicht verstehen können, liegt nur zum Teil an der schlechten Akustik. Vielmehr scheinen die Ensemble-Mitglieder beim gemeinsamen Auftritt alle einen unterschiedlichen Text zu singen. Eine Tatsache, die sich wie ein roter Faden durchs Programm zieht.… Weiterlesen
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Ein Kommentar
Wird der Karneval von alltäglicher Realität nicht längst überholt?
Irgendetwas war anders heute Morgen, am Montag. Das Wetter strahlte über alle vier Backen, gute Laune am Firmament. Das machte mir schon mal ein wenig bessere Stimmung, so ganz allgemein, zum Montag. Und dann wimmelten eigentümliche Menschen umher, liefen ausgelassen lachend durch die Hagener Bahnhofshalle.
Da war eine weibliche Antwort auf Jack Sparrow, da sah ich eindeutig den Zwillingsbruder von Bert Wollersheim aus Düsseldorf, der daselbst seit Jahren rotbeleuchtete Etablissements managt. Da waren auch Cowgirls in ledernen Chaps oder Scheichs in blütenweißer Kleidung. Merkwürdig, dachte ich, und tappste durch den sonnigen Vormittag zum Bahnsteig.
Und dann fiel es mir doch wie Schuppen aus den Haaren: Klar, es ist November, es ist der 11. dieses Monats und es würde in wenigen Stunden die Uhrzeit 11.11 Uhr nahen und damit der Beginn der ganz besonderen Jahreszeit, namentlich im Rheinland, wohin es die meisten vermummten Zeitgenosssinnen und –genossen heute Morgen zog.… Weiterlesen
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Ein Kommentar
„Blödeln Sie doch mal wieder!“ – Narr Herbert Bonewitz kritisiert den Karneval
Von Bernd Berke
Der Fernsehkarneval ist tot. Seit -zig Jahren: immer dieselben Gesichter, immer dieselben Gags. So düster sieht es ein Mann, der sich seit einiger Zeit gegen den trocken durchorganisierten Fasching wehrt. Herbert Bonewitz (40) ist selbst ein erfahrener „Narr“. Seit 22 Jahren schon läßt er seine Stimme für die Mainzer „Gonsbach-Lerchen“ erschallen.
Aufsehen erregten er und seine Sangestruppe nicht nur auf der Bühne, sondern auch hinter den Kulissen. Es begann damit, daß seine „Lerchen“ sich 1968 vom Mainzer Karnevalsverein MCV lossagten. Heute ist Bonewitz als Kritiker des Karnevalstreibens bekannter als je zuvor. In Dietmar Schönherrs Talk-Show „Je später der Abend“ sprach er Sätze wie diesen: „Karneval wird heute beherrscht und reglementiert von ein paar Riesenvereinen, die alles tierisch ernst nehmen.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Fernsehen und Hörfunk, Gesellschaft & Soziales, Kleinkunst & Comedy, Scherz, Satire, Ironie, Stilfragen
Verschlagwortet mit Fernsehen, Gonsbach-Lerchen, Herbert Bonewitz, Karneval, Mainz
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