Volltextsuche
Meistgelesen
- Aufklärung, das unvollendete Projekt – opulente Ausstellung in Berlin
- Als Prügel für Kinder zum Alltag gehörten
- Wie sich die chinesische Lyrik nach und nach von Fesseln befreite und…
- Wahn und Wirklichkeit: „Englischer“ Opern-Doppelabend in Duisburg
- „Das Gurkerl“ – eine ätzende Petitesse
- Viele, liebe, beste, schöne, freundliche, herzliche Grüße: Die etwas…
- Entdecker in den Gefilden der Rockmusik: Alan Bangs wird 70 Jahre alt
- Konjunktur mit Fußballbildchen: Das Wunder in Tüten aus Dortmund und…
- Woran Goethe glaubte
- Wie sich Pflegedienste nennen
- „Die Brücke“ und „Der Blaue Reiter“ – ein opulenter…
- Die Unternehmer-Familie Quandt und ihr Bezug zum Ruhrgebiet
- „Familie Hauser“ als (un)heimlicher Internet-Hit: Viele Millionen…
- Der Struwwelpeter, der Suppenkasper und ihre Wirkung auf die Kunst –…
- Kindheit im Ruhrgebiet – Erinnerung an versunkene Zeiten
- Zum Schluß bleibt noch die Altersmilde – Robert Gernhardts „Lichte…
- Gemischte Gefühle beim Abschied von sämtlichen Dingen: „Später…
- TV-Nostalgie (19): Werner Höfers „Frühschoppen“ – das Sonntagsritual
- Kunst-Stoff für Christo – Fabrik in Emsdetten fertigt das Gewebe für die…
- Bedeutsam wie eh und je: George Orwells „Farm der Tiere“ gleich in…
- Heino wird 80 – Sind denn alle Geschmäcker nivelliert?
- Von Unna aus ein wenig die Welt verändern – Nachruf auf den vielseitigen…
- Vor 70 Jahren: Als es das Essen nur auf Lebensmittelmarken gab
- Bürgerinitiative peilt ehrgeiziges Ziel an: Altes Dortmunder Rathaus…
- TV-Nostalgie (6): Erik Ode als „Der Kommissar“ – Mal…
- Garantie auf Gänsehaut: Das Gesangsoktett VOCES8 sprengte beim…
- Früher war einfach mehr Kneipe!
- Trotz allem optimistisch bleiben – die fabelhaft farbigen Welten…
- Wo selbst Prominentengräber unscheinbar sind – ein Gang über den…
- Dortmund damals: Beim Betrachten alter Bilder aus der Heimatstadt
- Die einfachen Dinge des Lebens lieben – Der Schauspieler Heinz Bennent…
- TV-Nostalgie (28): „Der goldene Schuß“ mit Lou van Burg – „Kimme,…
- WDR 4: Radio für Senioren – aber ganz anders als früher
- Dem Ruhrpott seine Sprache
- „Mächtiger Körper, Wahnsinn im Glas“: Das Vokabular der Weinverkostung
- Vom Mikro zur Motorsäge – die zweite Karriere von Pia Lund („Phillip Boa…
- Reizendes Kaleidoskop: Anna Vinnitskaya ist Porträtkünstlerin der…
- Die „Essais“ des Michel de Montaigne und ihr deutscher Übersetzer –…
- Der Flaneur braucht kein Ziel
- „Tegtmeier“ lebt nicht mehr – Ruhrgebiets-Komiker Jürgen von…
- Schurke und Biedermann: Ausstellung zum 100. Geburtstag des…
- Was ist denn wohl ein Aminaschlupferle? – Neues Buch über „Wörter, die…
- Iserlohn: Ein Hauch der weiten Welt im Goethe-Institut – abseits der Metropolen
- Größter Holzhandel weit und breit: Grabstätte führt auf die Spuren einer…
- Vergehende Zeit, hier im Revier: Zum Beispiel die Dortmunder Steinhammerstraße
- Queen für ein ganzes Zeitalter: Vor 200 Jahren wurde die britische…
- Entlustet und mohrifiziert – Wortverhunzung und Schlimmeres im…
- Zum Tod von Ulrich Wildgruber: Ein Berserker, der uns sprachlos machte
- Die Geburt des Kinos in Europa: Vor 125 Jahren markierte das Patent der…
- TV-Nostalgie (24): „Der große Bellheim“ – Die älteren…
- Erich Fried: Schriftsteller, Philanthrop, Vor-Denker und…
- Berührende Tragödie: Cecilia Bartoli mit Glucks „Orfeo ed Euridice“ in…
- Die Kunst des Schmerzes: Marina Abramović in Bonn
- Das Leben ohne Verdünnung: Otto Dix in Düsseldorf
- Ein Grundklang für Generationen: Bochums Jugendsinfonieorchester feiert…
- Wenn man vom Rathaus kommt, ist man klüger – ein lehrreicher Rundgang…
- Der Vater der Luftschiffe: Vor 100 Jahren starb Ferdinand Graf von Zeppelin
- Lachen gegen die absurden Regeln der Welt: Vor 50 Jahren starb Stan Laurel
- Einkaufen früher und heute
- 90 Jahre „Kampfbahn Rote Erde“: Wenn Gerd Kolbe erzählt, wird die…
- Nashorn oder Fuchs: Städtische Symboltiere auf der Straße
- Es könnte ruhig ein wenig mehr sein – Museum Folkwang zeigt Werke Lyonel…
- Frauen, die beim Wohnen warten
- Langer Abschied vom Generalmusikdirektor: Gabriel Feltz wechselt bald…
- Nicht nur zum Ende der Zechen-Ära eine Erinnerung wert: August Siegel,…
- TV-Nostalgie (22): „Ein Herz und eine Seele“ – als…
- Beispiel Dortmund: Mit Karstadt schwinden auch Erinnerungen
- Beyenburg mit seinem Stausee – ein bergisches Idyll am Rande von Wuppertal
- Sprachphilosophie aus der Bauernstube – Brian Friels Stück…
- „Spätlese“ zum 90. von Loriot: Eine Fülle bisher unbekannter…
- Vom Hauen und Stechen im Theater: Kampftrainer Klaus Figge im Porträt
- TV-Nostalgie (35): Konversation mit Kitzel – „Je später der…
- Impressionismus und Fotografie – zwei Wege in die Moderne
- „Wie eine Straßenköter-Mischung“ – Jugendstil und Artverwandtes im…
- TV-Nostalgie (27): „Auf der Flucht“ – Als Dr. Richard…
- Hömma, Dingenskirchen, ey! Und schon wieder liegt ein Asterix-Band auf…
- Schloss Cappenberg: Nach langer Schließung kehrt bald wieder Leben ein
- Wenn Bäume Zähne zeigen
- TV-Nostalgie (17): „Wünsch Dir was“ – als Dietmar Schönherr für…
- Erst Rocksängerin, dann Bildhauerin – Pia Bohr: „In der Kultur haben es…
- Bye-bye, Sabine – ein Nachruf auf die Dortmunder Krimiautorin Sabine Deitmer
- Zum Tod von Marianne Faithfull – Rückblick auf ein Konzert von 1999
- Kreativer Kosmos, künstlerischer Klamauk – Martin Kippenberger in der…
- TV-Nostalgie (32): Bernhard Grzimeks „Ein Platz für Tiere“…
- Natur und Kunst, Schönheit und Grauen: Vor 150 Jahren starb der…
- Bumsfideler Bergmann anno 1971: „Laß jucken Kumpel“ – der etwas…
- Unbewusstes aus der Dunkelkammer – Bilder des deutschen…
- Das Ruhrgebiet – von allen Seiten betrachtet: 100 Jahre…
- Im 100. „Schreibheft“: Vergessene, verkannte, verschollene…
- „Schwarze Kohle, rotes Licht“ – Schwere Jungs erinnern sich an ihr…
- Schonungsloser Blick auf Missstände seiner Zeit: Vor 150 Jahren starb…
- Seelenfenster geöffnet: Tschaikowskys „Eugen Onegin“ in Krefeld-Mönchengladbach
- Vom Fluch frühen Ruhms: Der Pianist Jan Lisiecki im Konzerthaus Dortmund
- Die Zeiten ändern sich: Neue Chefin im Dortmunder Museum für Kunst und…
- Geflüchtete Kinder in der Schule: Essener Gymnasium am Stoppenberg gibt…
- Onkel Dagoberts Traum: Deutschlands größter Geldspeicher steht…
- Der BVB verteilt alljährlich über 155.000 Plastikkarten – muss das denn sein?
- Von Nöttelefönes, Klötenköhm und Halfjehang – ein Herkunftswörtbuch zur…
- Mathematiker kontra Verbrecher – Antti Tuomainens Comedy-Thriller „Der…
- Dem „göttlichen Claudio“ zum 450. Geburtstag: Monteverdi bringt in…
Blogroll
- Architektur-Forum
- Charly and friends
- Culturmag
- Elf Freunde
- Genussbereit
- Glumm
- Kulturinfo Ruhr
- Kulturkenner NRW
- Literaturhaus Dortmund
- Nachtkritik
- Netzpolitik
- Nordstadtblogger
- Novo Argumente
- Perlentaucher
- Ruhrbarone
- Salonkolumnisten
- Schreibheft
- Schwatzgelb.de
- Scilogs
- Spielverlagerung
- Theater pur
- Trailer Ruhr
- Über Medien
- Umblätterer
- Zeiglers wunderbare Welt…
- Zoom Sauerland
-
Neueste Beiträge
- Mode, Porträts und Akte: Pariser Pionierinnen der Fotografie im Bonner LVR-Landesmuseum
- Leichtfüßig inszeniert: Mozarts „Zauberflöte“ als Traumerzählung an der Oper Bonn
- Punktlandung mit Jubelfanfaren: Stefan Blunier mit Mahlers Siebter Sinfonie und den Duisburger Philharmonikern
- Alles nur gelogen? Wie Juli Zeh ihre „Pony Show“ inszeniert
- „Mein Sach aufs Komponieren gestellt“: Festival erinnert an den Musiker E.T.A. Hoffmann
Monatsarchive: September 2023
Der Wetterpilz – ein deutsches Phänomen?

Dieser Tage fotografiertes Prachtexemplar der Gattung: der in den 1950er Jahren errichtete Wetterpilz auf dem Dortmunder Hauptfriedhof – Geo-Koordinaten laut Homepage www. wetterpilze.de: 51.515964, 7.546124. (Foto: Bernd Berke)
Wie nennen wir sie eigentlich, diese schützenden „Pilze“, die meist in Wäldern oder Parks aufragen und bei Wind und Wetter als Unterstand dienen? Nun, je nach Region wohl ganz unterschiedlich. Am häufigsten heißen sie Wetterpilze oder eben Schutzpilze, andernorts auch Rastpilz, Schirmdach, Parasol oder (im Süden der Republik) Schwammerl.
Als ich neulich mal wieder ein Gewächs aus der naturnahen Gattung sah, dachte ich, dass man darüber auch mal ein paar Zeilen schreiben sollte, denn es schien mir, als seien Wetterpilze ein typisch deutsches Phänomen. Wie es sich vergleichsweise mit der Schweiz und Österreich et cetera verhält, das müsste noch näher beleuchtet werden.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Architektur & Städtebau, Gesellschaft & Soziales, Natur Klima Umwelt
Verschlagwortet mit Klaus-Heinz Herda, Schutzpilz, Wetterpilz
Kommentare deaktiviert für Der Wetterpilz – ein deutsches Phänomen?
Podcasts überall – Tipps aus Politik, Kultur und Fußball

Links die derzeit liebsten Radiosender, rechts dito Podcasts und Mediatheken-Inhalte: Meine (teilweise temporären) Favoriten-Listen auf der geschätzten Seite radio.de (Screenshot: BB)
Zugegeben: Ich bin reichlich spät an der Reihe, habe ich mich doch erst in jüngster Zeit darauf verlegt, gelegentlich Podcasts zu hören. Jetzt aber!
Diese Form der akustischen Versorgung scheint die herkömmlichen Angebote der Radio-Stationen seit einiger Zeit geradewegs zu überwuchern. Unschätzbarer Vorteil: hören, wann immer es genehm ist; nach Gusto unterbrechen und den Faden später neu aufnehmen. Nicht nur das „lineare“ Fernsehen hat weithin abgedankt, auch das Radio nach festem Programmschema hat wohl seine besten Zeiten hinter sich. Doch Radioleute, vor allem aus dem öffentlich-rechtlichen Sektor, und überregionale Zeitungen mischen bei den Podcasts kräftig mit. Bei den großen Blättern hat praktisch jedes Ressort wenigstens einen eigenen Podcast.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Fernsehen und Hörfunk
Verschlagwortet mit Arnd Zeigler, Gregor Gysi, Karl-Theodor zu Guttenberg, Lanz & Precht, Micky Beisenherz, Norbert Grundei, Philip Köster, Podcast, Podcasts
Kommentare deaktiviert für Podcasts überall – Tipps aus Politik, Kultur und Fußball
Abschluss einer Ära: Hermann Max nimmt Abschied vom Festival Alte Musik in Knechtsteden

Hermann Max und seine Ensembles beim Eröffnungskonzert des Festivals Alte Musik Knechtsteden. (Foto: Michael Ratsmann)
Das mit den Kränzen, die den Mimen von der Nachwelt nicht geflochten werden, galt lange auch für ausübende Musiker. Erst Platten, Bänder und Speicher halten fest, was sonst ein flüchtiges Opfer der unaufhaltsam verrinnenden Zeit gewesen ist.
Hermann Max, der mittlerweile 82jährige Doyen der historischen Aufführungspraxis, hat mit vielen Rundfunk- und über 60 CD-Aufnahmen die Entwicklung seiner Klangästhetik dokumentiert, noch vor den ersten Anfängen des 1992 von ihm gegründeten Festivals Alte Musik Knechtsteden bis in die Gegenwart – mit einem Passionsoratorium von Gottfried Heinrich Stölzel im Jahr 2021. Die Nachwelt hat also die Chance, die von Friedrich Schiller bedauerten fehlenden Kränze zu flechten.
Nun nimmt Hermann Max Abschied von „seinem“ Festival und lässt in acht Konzerten noch einmal die Musikerdynastie der Bachs feiern.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Festivals, Musik & Konzert
Verschlagwortet mit Edzard Burchards, Festival Alte Musik, Flora Fabri, Hermann Max, Knechtsteden, Rheinische Kantorei
Kommentare deaktiviert für Abschluss einer Ära: Hermann Max nimmt Abschied vom Festival Alte Musik in Knechtsteden
Geschichtenerzähler im Videokabinett – Kunstsammlung NRW präsentiert den britischen Künstler Isaac Julien

Isaac Juliens Zehnkanalinstallation „Lessons of The Hour“ über den ehemaligen Sklaven, Freiheitkämpfer und Fotografen Frederick Douglass. (Foto: Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Achim Kukulies)
Überall Videos. Abgedunkelte Räume voll von unterschiedlich großen Projektionsflächen, auf denen in bunten Farben Bewegtbilder ablaufen. Alles sehr ordentlich, professionell und, ja, so kann man durchaus sagen: schön. Natürlich ordnet sich der überwältigende erste Eindruck zügig, die realen Räume sind eben auch Themenräume, in denen auf drei, fünf, zehn Bildflächen, je nachdem, Geschichten erzählt werden.
Große Werkschau
Der Schöpfer dieser Arbeiten, den Videokünstler zu nennen es nur zum Teil trifft, ist Isaac Julien, Jahrgang 1960, Brite, Documenta- und Biennale-Teilnehmer und für sein künstlerisches Schaffen bereits hoch geehrt. Zu sehen sind nun elf Video-Installationen sowie eine Reihe von Fotografien in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, im K21, dem Haus für das Zeitgenössische, das früher mal den Landtag beherbergte.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kunst & Museen
Verschlagwortet mit Düsseldorf, Isaac Julien, Kunstsammlung, Nordrhein-Westfalen, Schwarz, schwul, Video, Videokunst
Kommentare deaktiviert für Geschichtenerzähler im Videokabinett – Kunstsammlung NRW präsentiert den britischen Künstler Isaac Julien
Mit Lust in die neue Spielzeit: Daniel Hope eröffnet den Konzertreigen der Essener Philharmonie

Daniel Hope und Ryszard Groblewski beim Eröffnungskonzert der Philharmonie Essen. (Foto: Sven Lorenz)
Was für eine sympathische Idee, die Spielzeit der Essener Philharmonie mit Mozart und mit einer Uraufführung zu beginnen.
Da haben wir musikalisch den „inspirierenden Dialog“, den sich die neue Intendantin Marie Babette Nierenz für die Philharmonie als Teil der Stadtgesellschaft wünscht. Da haben wir die künstlerische Exzellenz, die einen Konzertsaal dieser Größe und diesen Renommees füllt. Und wir richten den Blick auf ein musikalisches Genie, das mit früher höher geschätztem Pathos, aber nicht zu Unrecht als „apollinisch“ bezeichnet wurde: Wenn es denn einen Gott gibt, dann hat er in Musik wie der „Jupiter“-Sinfonie seinen tönenden Abglanz auf Erden gefunden.
Mit dieser C-Dur-Sinfonie, die den Höhepunkt der musikalischen Entwicklung des 18.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Musik & Konzert
Verschlagwortet mit Daniel Hope, David Bruce, Jean-Baptiste Lully, Marie Babette Nierenz, Philharmonie Essen, Ryszard Groblewski, Wolfgang Amadeus Mozart, Zürcher Kammerorchester
Kommentare deaktiviert für Mit Lust in die neue Spielzeit: Daniel Hope eröffnet den Konzertreigen der Essener Philharmonie
Die feine Art des Speisens: Vincent Moissonniers Ratgeber „Der Käse kommt vor dem Dessert“
Das literarische amuse gueule, also das geschmacksanregende Vorwort stammt vom Schriftsteller Hanns-Josef Ortheil, einem sinnenfrohen Genießer. Autor des Haupttextes ist indes der aus Frankreich stammende Küchenchef Vincent Moissonnier. Er hat sich seit langer Zeit mit seinem Spitzenrestaurant in der vermeintlich „französischsten“ deutschen Stadt niedergelassen, in Köln. Das Prädikat ist anfechtbar, aber egal.
In frankophilen Zusammenhängen, so weiß man, wird seit jeher am edelsten gespeist. Auch die zugehörigen Benimmregeln sind ursprünglich aus der höfischen Kultur Frankreichs hervorgegangen. Just um die heute wünschenswerten Varianten und Nuancen geht es im vorliegenden Buch „Der Käse kommt vor dem Dessert“. Untertitel: „Goldene Regeln für den Restaurantbesuch – von Dresscode bis Trinkgeld“.
Sind wir etwa wieder in Zeiten angelangt, in denen förmlicher Benimm abermals eine größere Rolle spielt?… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Buchmarkt & Lesen, Gesellschaft & Soziales, Kulinarisches, Stilfragen
Verschlagwortet mit Der Käse kommt vor dem Dessert, Esskultur, Frankreich, Hanns-Josef Ortheil, Joachim Frank, Köln, Moissonnier, Restaurant, Vincent Moissonnier
Kommentare deaktiviert für Die feine Art des Speisens: Vincent Moissonniers Ratgeber „Der Käse kommt vor dem Dessert“
Klangreise in die Unterwelt: Das Orchester „Les essences“ spielt ein Konzeptkonzert im Essener Katakomben-Theater

Das Kammerorchester „Les essences“ wird vom Kulturministerium des Landes NRW gefördert (Foto: eyedoit)
Wir steigen hinab, Stufe um Stufe, Stockwerk um Stockwerk. Aus der Hitze, der blendenden Helligkeit eines Spätsommertags in die dunklen Räume des Essener Katakomben-Theaters, die uns verschlucken wie ein Höhlensystem: eine fensterlose Gegenwelt mit schwarzen Wänden und verwinkelten Verbindungsgängen.
Schon bevor der erste Ton erklingt, sind wir mitten im Spiel des Kammerorchesters „Les essences“, das diesen Ort sehr bewusst für ein Konzeptkonzert zu den Themen Trauer und Tod ausgewählt hat. Wie Klang und Raum zusammenwirken, wird bei den Konzerten dieses jungen, international besetzten Orchesters besonders deutlich. Sein Gründer und Leiter, der deutsch-türkische Geiger Önder Baloglu, legt hohen Wert darauf, die Musik mit den Orten zu verbinden, für die sie ursprünglich geschrieben wurde.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Musik & Konzert
Verschlagwortet mit Gareth Lubbe, Katakomben-Theater, Les essences, Önder Baloglu
Kommentare deaktiviert für Klangreise in die Unterwelt: Das Orchester „Les essences“ spielt ein Konzeptkonzert im Essener Katakomben-Theater
Nachbarschaftliches Tauwetter – Elke Heidenreichs Buch „Frau Dr. Moormann & ich“
Beginnen wir mit Binsen: Im Hanser Verlag dürfen beileibe nicht Hinz und Kunz veröffentlichen. Und ein Michael Sowa wird auch nicht die Texte aller möglichen Leute illustrieren. Wenn aber die Bestseller-Autorin Elke Heidenreich mit einer Kleinigkeit käme? Ja, dann… Dann fügt es sich natürlich.
Ihr neues Buch heißt „Frau Dr. Moormann & ich“. Es handelt vom Ärger mit einer ziemlich bärbeißigen Hausnachbarin, die immer etwas zu beanstanden hat. Die Geschichte ist recht einfach gestrickt. Schon bald ist absehbar, dass es zwischen den beiden Frauen ganz allmählich ein nachbarschaftliches Tauwetter geben wird. Daran nicht ganz unbeteiligt ist der Mops der Ich-Erzählerin, der den Namen Gustav trägt. Friede den Menschen und den Nachbarinnen ein Wohlgefallen.
Zwischendurch tröpfeln etwas Botanik (Frau Dr. Moormann als Pflanzen-Expertin) und klassische Hochkultur (renommierter Dirigent als Gefährte der Erzählerin) hinein.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Buchmarkt & Lesen, Literatur
Verschlagwortet mit Elke Heidenreich, Frau Dr. Moormann und ich
Kommentare deaktiviert für Nachbarschaftliches Tauwetter – Elke Heidenreichs Buch „Frau Dr. Moormann & ich“
Vom Dosenaufreißer bis zum Propeller – Schau zur Archäologie der Moderne in Herne

In Herne wie ein Kleinod präsentiert: Dosenring vom Woodstock-Festival, 15. bis 18. August 1969. (Leihgeber: The Museum at Bethel Woods, Bethel (USA) / Foto: Bernd Berke)
Was glitzert denn da in der Vitrine? Ein ziemlich kleines Objekt. Wahrscheinlich kostbar. Mal näher rangehen. Nanu? Das ist ja ein ringförmiger Dosenaufzieher der gewöhnlichsten Sorte (mutmaßlich für Coca oder Pepsi); noch dazu angerostet, aber präsentiert wie ein Kleinod oder gar Kronjuwel. Dazu muss man allerdings wissen, dass das alltägliche Stück zu den materiellen Hinterlassenschaften des legendären Woodstock-Festivals (1969) gehört und vielleicht Rückschlüsse auf das Ereignis zulässt, das eine ganze Generation mitgeprägt hat. Und wer zeigt so etwas?
Nun, wir befinden uns im LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne. Das Haus zählt zu den Vorreitern einer neueren Entwicklung im Ausgrabungs-Wesen.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Geschichte, Kunst & Museen, Natur Klima Umwelt, Region Ruhr, Wissenschaft
Verschlagwortet mit Archäologie, Archäologie der Moderne, Herne, LWL-Museum für Archäologie und Kultur, Modern Times
Kommentare deaktiviert für Vom Dosenaufreißer bis zum Propeller – Schau zur Archäologie der Moderne in Herne
Malen für die guten Schwingungen – Christoph M. Gais in der Duisburger Küppersmühle

Tableaus, wandgroß (Foto: MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, 2023)
Was ist hier das Kunstwerk? Ist es das riesige, rechteckige Tableau, das fast so groß ist wie die Wand, vor der es hängt, in der nicht eben raumsparend konzipierten Küppersmühle?
Oder sind es die vielen unterschiedlich großen und formatierten Einzelbilder, die in ihrer Summe das Tableau bilden und die, wie es scheint, immer Ähnliches zeigen: Rhythmisierte Muster, Strukturen, Malgründe, vor die relativ einfach gestaltete Gesichter gesetzt sind. Punkt, Punkt, Komma, Strich wurden überwiegend als Öffnungen ausgefertigt, was wiederum den Blick auf die dahinterliegende Struktur freilegt und den bezüglichen Charakter der Gesichter unterstreicht.
Die Wand hing lange in Italien
Es sind schematische Menschen-Abbilder aus der Vorstellung des Künstlers, expressive Hervorbringungen mithin vor informeller Grundierung.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kunst & Museen
Verschlagwortet mit Christoph M. Gais, Duisburg, Küppersmühle
Kommentare deaktiviert für Malen für die guten Schwingungen – Christoph M. Gais in der Duisburger Küppersmühle



