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Schlagwort-Archive: Wetter
Das Ungeheuer vom Harkortsee lockt die Welt ins Revier

Der Harkortsee mit Blick aufs Revierstädtchen Wetter. Bald könnten sich hier Seeungeheuer tummeln – wenn wir es nur wollten. (Foto: Bernd Berke)
Nun liegt die Fußball-EM auch schon wieder ein Weilchen hinter uns – und im Revier muss man sich wieder nach anderen touristischen Attraktionen umsehen. Es gibt leichtere Aufgaben. Doch guter Rat ist gar nicht so teuer, es gibt ihn hier sogar gratis!
Der Reihe nach. Gestern gingen meine Frau und ich an Ruhr und Harkortsee entlang, zwischen den seitwärts gelegenen, recht idyllischen Revier-Städtchen Herdecke und Wetter. Da wurde eine gemeinsame Erinnerung wach: Vor rund 20 Jahren waren wir im schönen Schottland und dort unter anderem am Loch Ness (aka Lough Ness), dem mutmaßlichen Aufenthaltsort des weltberühmten See-Ungeheuers und … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Gesellschaft, Glaubensfragen, Medien, Region Ruhr, Stadt Land Fluss, Unterwegs
Verschlagwortet mit Harkortsee, Hengsteysee, Herdecke, Ruhrgebiet, Wetter
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Polar! Wirbel! Split!
Es gab einmal Zeiten – nein, ich meine nicht „ohne Handy und Computer“, sondern: mit einfachem Wetter. Oder auch: einfach mit Wetter.
Es waren Zeiten, in denen nicht wegen jeder mittelprächtigen Schneeflocken-Ansammlung medial panisch aufgeschrien und „General Winter“ an die Eiger-Nordwand gemalt wurde. Zeiten, in denen es schlichtweg hieß, es werde in den kommenden Tagen kälter werden; vielleicht noch garniert mit ein paar Temperatur-Angaben. Es hat vollauf genügt. Daraus konnte man schon die entsprechenden Schlüsse ziehen. Pullover an, Mantel an, Mütze auf. Und so weiter. (Sicherlich gibt’s heute -zig YouTube-Videos, die das im Zuge deppenhafter Alltags- und Lebenshilfe erläutern: „Jetzt vorsichtig den Arm durch den Ärmel schieben… bis du die Hand wieder sehen kannst.“).… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Alltag, Gesellschaft, Medien, Natur Klima Umwelt, Netzwelten & KI
Verschlagwortet mit Alarm, Kälte, Panik, Polarwirbel-Split, Wetter
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Ein kleines Museum mit Küchen und mehr als 700 Kochbüchern
Draußen sieht und riecht man den Frühling – Zeit für den Garten oder für einen Ausflug. Schöne Ziele gibt es im Ruhrgebiet, zum Beispiel das kleine Henriette-Davidis-Museum in Wetters Ortsteil Wengern – dort, wo die berühmte Köchin am 1. März 1801 geboren wurde. Gestorben ist sie übrigens am 14. April 1876 in Dortmund, und auf dem dortigen Ostfriedhof findet man auch noch ihr Grab.
Davidis war eine Pfarrerstochter, die im Elternhaus in Wengern und in verschiedenen fremden Haushalten das Kochen gelernt hatte und ihr Wissen in Buchform weitergeben wollte. Es gab zwar in der Mitte des 19. Jahrhunderts bereits neben privaten, mit der Hand geschriebenen Koch-Tagebüchern auch gedruckte … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Alltag, Kulinarisches, Region Ruhr
Verschlagwortet mit Davidis, Henriette Davidis, Kochbuch, Wengern, Wetter
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Es gibt Tage, da will man nur noch weg !
Das Wetter ist beschissen, auf dem Brocken fällt Schnee 
und in Dreis Tiefenbach hagelt es Tennisbälle aus Eis.
Willkommen Ende Mai !
Wollemonat. Tonnenmonat.
Diesen herrlichen Monat, als solches seit der Wetteraufzeichnung
verehrt, kann man wahrlich in die Tonne kloppen.
Schlittenfahrt durch den Mai!
„Et schickt!“
Nein wir sind nicht aus Zucker, auch keine Jammerlappen.
Aber wir leben nun einmal nicht in Grönland und unsere Heimat
heißt auch nicht Spitzbergen.
Und so gibt es dieser Tage reichlich Zwiesprache mit dem Wettergott,
mit Claudia Kleinert, mit Herrn Thiersch und Inge Niedeck.
Sven Plöger überschlägt sich in seinem Wetterstudio,
haut sich auf seinen kahlen Schädel, dem der Morgenfrost das letzte Haar weggefressen hat.
Wie nicht anders zu erwarten ist, sind … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Gesellschaft, Lebenswege, Literatur, Medien, Stadt Land Fluss
Verschlagwortet mit Siegerland, Wetter
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Als das Ruhrgebiet noch Bauernland war
Das Revier bestand ja nicht immer aus Industrie und Handwerk, sondern war, wie überall sonst in Deutschland, zunächst ein Bauernland. Daran soll dieser kleine Exkurs ins späte Mittelalter erinnern, genauer gesagt, an das Jahr 1315.
Godefried von Seyne hieß damals der „Herr von Volmensteyne“, heute in der Schreibweise Volmarstein ein Stadtteil von Wetter an der Ruhr und vielen als eine entsprechende Autobahnabfahrt an der Hansalinie A 1 bekannt. Dieser Godefried und seine Gattin Sophia verpfändeten in einer Urkunde aus dem genannten Jahr 1315 eine ganze Reihe von Bauernhöfen an Adolf Graf von Berg, seinerzeit der mächtigste Herr in der Region, die später als Herzogtum Cleve-Berg mit der Hauptstadt Düsseldorf in Preußen aufging.
Die … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Geschichte, Region Ruhr, Stadt Land Fluss
Verschlagwortet mit Berg, Mittelalter, Revier, Volmarstein, Wetter, Wetter an der Ruhr
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Wenn rohe Kräfte der Natur die Kunst verbessern – Der Mohn, der Reis und die zerstörte Skulptur: Klima betrifft auch die documenta
Von Bernd Berke
Nicht nur das Kino hat mit dem Wetter zu schaffen, sondern auch die bildende Kunst. Und wie! Bei der documenta in Kassel können sie Lieder davon singen.
Die erst seit einer knappen Woche laufende Weltkunstschau ist bereits mehrfach von ungünstiger Witterung betroffen. Vor allem die großflächigen Blickfänge wollen und wollen nicht gedeihen. Das vor dem Fridericianum ausgesäte Mohnfeld der kroatischen Künstlerin Sanja Ivekovic mag die ersehnten roten Blüten nicht herzeigen. Ständiger Regen hat die meisten Keime ausgewaschen.
Ganz anders gelagert ist das Problem im Falle des Reisfeldes am Schloss Wilhelmshöhe, angelegt vom Thailänder Sakarin Krue-On. Das hierfür dringend nötige Wasser versickert fruchtlos im porösen Boden. Jetzt will man notgedrungen von Nass- auf Trockenreis umstellen.
Hier wie dort … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kunst & Museen, Natur Klima Umwelt
Verschlagwortet mit Ai Wei Wei, documenta, Kassel, Kunst, Pannen, Roger M. Buergel, Schäden, Wetter
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Ein Volksfest für den Dichter aus Bochum – Zum 250. Geburtstag des „Jobsiade“-Verfassers Carl Arnold Kortum
Von Bernd Berke
Bochum. Wann ist ein westfälischer Dichter schon mal so gefeiert worden, wie es Carl Arnold Kortum (1745-1824) jetzt bevorsteht? Rund 150.000 Besucher erwartet Bochum ab Freitag zum großen Kortum-Volksfest in der Innenstadt. Dazu gibt es fünf Ausstellungen, Rundgänge auf Kortums Spuren sowie zahllose Aufführungen und Vorträge – bis in den Herbst hinein. Ist Kortum denn ein zweiter Goethe gewesen?
Das nun nicht gerade. Doch der Mann hat immerhin ein dauerhaftes Buch verfaßt, nämlich „Die Jobsiade“. In volkstümlichen Knittelversen und mit funkelnder Ironie erzählte Kortum die Geschichte des Jobs, Sohn eines Ratsherrn und Bummelstudent der Theologie, der sich lieber geistigen Getränken als geistlichen Exerzitien widmet. Als Jobs zum Examen antritt, heißt es, bewußt holprig und lakonisch: „Über diese … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Festivals, Literatur, Region Ruhr
Verschlagwortet mit 250. Geburtstag, Bochum, Carl Arnold Kortum, Dortmund, Mülheim, Volksfest, Wetter
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