4 Antworten

  1. Bernd Berke
    11. Februar 2013

    Soeben zum Berliner Theatertreffen eingeladen:

    “Krieg und Frieden” (nach Tolstoi), Regie Sebastian Hartmann, Koproduktion Schauspiel Leipzig / Ruhrfestspiele Recklinghausen (Premiere Recklinghausen 10. Mai 2012,
    Premiere Leipzig 20. September 2012).

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  2. Martin Kaysh
    11. Februar 2013

    Liebe Britta,

    fein geschrieben. Man könnte auch sagen: nachdem Frank Castorf schon systematsich vertreiben wurde, ehe er richtig ankam, herrscht wieder beruhigende Normalität auf dem Hügel. Die Hollywood-Nummer ging nur selten auf. Oft machte man Besucherzahlen mit Kabarett und Zirkus.

    Die Fanta4 zu holen, ist 2013 etwas zum Gähnen. Als sie das erste Mal auf dem Hügel waren, vor ca. 20 Jahren, war es noch spannend. Dazu muss man wissen, dahinter stand das junge forum, längst abgewickelt. Die Menschen dort haben eben nicht immer nur das Bewährte abgegriffen, sondern gewagt und probiert.

    2004 spielte da Adam Green, der war noch ein Insidertipp. Später holte man BAP. BAP! Ich fasse es nicht. Aber klar, da sind hohe Zuschauerzahlen sicher. Warum so ein Festival so etwas braucht, ist mir jenseits der Zuschauerstatistik ein Geheimnis.

    Klar ist mir allerdings, dass das Théâtre National du Luxembourg keineswegs der große Laden ist, den der Name vorgibt.

    Scheint eher so auf dem Level knapp über Prinzregent und Theater im Depot. Hoffmanns Einrichtung taucht im Wikipedia-Eintrag z.B. gar nicht erst auf:
    “Theater hat in Luxemburg eine lange Tradition. Am bedeutendsten sind das Stadttheater (Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg) sowie das Kapuzinertheater in der Hauptstadt, das Escher Theater und das Centre des Arts Pluriels Ed. Juncker in Ettelbruck.”

    Was ich sehr lustig fand: Im Jahr nach dem Rausschmisshat Castorf in eben jenem Grand Théâtre just zur Ruhrfestspielzeit inszeniert. Ist in Recklinghausen aber nicht aufgefallen.

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    • Britta Langhoff
      11. Februar 2013

      Ich muss zugeben, die Castorf Ära ist – aus terminlichen Gründen – mehr oder weniger an mir vorbeigegangen, persönlich hab ich mir damals keinen Eindruck verschafft. Aber was ich so aus den Reihen eifriger Festspiel-Besucher gehört habe, legt den Schluss nahe, dass die Intentionen Castorfs nicht so recht mit dem doch eher volkstümlichen Publikum der Festspiele zueinander gepasst haben.

      Das mit dem Abschlußkonzert ärgert mich schon irgendwie. Bis auf Nena und Skorpions haben wir alle Abschlußkonzerte über die Bonuskarten mitgenommen. War schon von der Atmosphäre her immer ein schöner Abend. Aber die Veranstaltung dies Jahr ist schon von den Preisen her einfach nur was für die FAns von FAnta4 und das widerspricht m.E. der Ausrichtung der Ruhrfestspiele. Ich werde nicht hingehen, aber im Jahresverlauf wird mir was fehlen.

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