5 Antworten

  1. Britta Langhoff
    13. Januar 2017

    Wir hatten auch jahrelang die FAS im Abo, haben dieses aber jetzt gekündigt. Aus „gekränkter Kundenehre“ und richtiger Wut. Nicht über die Zeitung, die lesen wir wirklich gerne und tun das auch weiterhin, so wir Sonntags morgens aus den Puschen kommen. Aber die Abo-Lieferung hat über Jahre hinweg immer nur so semi geklappt und in den letzten Monaten kam mindestens einmal im Monat keine Zeitung. Ich hab mir den Spaß gemacht und es ausgerechnet: Für uns war das im letzten Jahr eine Teuerungsrate von 5,69 %. Wir haben über alle Kanäle reklamiert – per Mail an den Kundenservice, telefonisch, schriftlich und zum Schluß sogar über Twitter. Die Reaktion darauf: Genau Null. Völlige und komplette Ignoranz. Keine ( am Telefon zugesagte) Ersatzlieferung, keine Gutschrift, nada, null, niente. Auch auf unsere unausweichliche Kündigung ( so böse sind wir unserem Geld nun nicht, dass wir dauernd für etwas bezahlen, was wir nicht bekommen ) reagierte man erst beim zweiten Schreiben. Aber jetzt – jetzt werden wir hofiert. Mit Telefonaten, mit Schreiben, mit Angeboten…. Soviel dazu.

    Nun haben wir nur noch ein einziges Abo, das der Zeitschrift „Boote“. Die kommt mit der Post, von daher klappt es. Bis jetzt einigermaßen.

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    • Bernd Berke
      13. Januar 2017

      @ Britta: Den Ärger hatte ich letztes Jahr auch: keinerlei Reaktionen beim Kundenservice. Anfang Dezember erhielt ich dann einen Entschuldigungs-Brief von der FAZ. Inhalt: Sie waren wohl unvorsichtig gewesen und hatten einen Großteil der Kundenbetreuung ausgelagert – an den DuMont Verlag in Köln. Dort muss es wohl zeitweise drunter und drüber gegangen sein. Inzwischen scheint man die Defizite einigermaßen behoben zu haben.

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  2. Bernd Berke
    12. Januar 2017

    Natürlich schaffe ich das auch nur selektiv – und an manchen Tagen sogar überhaupt nicht. Insofern gerät der Abopreis teilweise zur Spende oder zur milden Gabe für guten Journalismus.

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  3. Josef König
    12. Januar 2017

    Wechselwähler wohl auch? Ich lese treu und brav DIE ZEIT seit mehr als 40 Jahren! Als ich noch in Buer und dann in Dorsten wohnte, hatten wir die WAZ. Vor fast neun Jahren bin ich nach Bochum (getrennt) verzogen und habe im Büro, wie vorher, eine Fülle „genossen“ (11 Tageszeitungen), natürlich nicht zu bewältigen! Inzwischen pensioniert verzichte ich auf Regionalzeitung, scanne jeden morgen die wichtigsten Online-Ableger (FAZ, SZ, NZZ, etc.) und kaufe mir, wenn ich Zeit habe, hin und wieder eine dieser Zeitungen.
    Wenn ich also Deinen Konsum sehe, frage ich mich, wie Du das alles schaffst. Selbst sehr selektiv ist so eine FAZ oder SZ täglich kaum zu schaffen, da Du ja auch noch schreibst und nicht zu knapp im FB bist.
    Ich lese ja auch noch Blogs vor allem von Wissenschaftsjournalisten, und versuch auch noch Bücher zu lesen.
    Du hast eine junge Tochter, ich eine junge Freundin – kostet auch Zeit, eie Sport, Kochen und Rotwein …
    wie ist Dein Tagesablauf? Von 6 bis 24 h Lesen und Schreiben?

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    • Bernd Berke
      12. Januar 2017

      Außerdem finde ich es immer gut, noch „Reserve“ zum Lesen zu haben. Wir kennen das doch von den Büchern her. Nicht zuletzt die Ungelesenen machen den Reiz einer Bibliothek aus.

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