Volltextsuche
Archiv aller Beiträge
Themenbereiche
-
Die 10 neuesten Beiträge
- Mit „großem Bock“: Julien Chavaz wechselt 2028 als Intendant von Magdeburg ans krisengeplagte Essener Aalto-Theater
- Hauptsache unterwegs – Felicitas Hoppe über das Reisen
- Comedy plus Oper: Bülent Ceylan entert an der Berliner Staatsoper Mozarts „Entführung aus dem Serail“
- Es ist 38 Grad im Schatten, nebenher läuft zuweilen diese seltsame Fußball-WM – und mehr mag ich jetzt auch nicht schreiben
- Mozarts Klangwelten: Maxim Emelyanychev als Pianist in der Philharmonie
- Die Römer sind los: Der Archäologische Park Xanten feiert fünf Jahre als UNESCO-Welterbe
- Ausflug in den Zauberwald: Marie Jacquot und das WDR Sinfonieorchester in der Philharmonie Essen
- „Das Gurkerl“ – eine ätzende Petitesse
- „Alptraum für Deutschland“: Volker Lösch inszeniert in Bonn einen Politthriller unter Verwendung des „Freischütz“
- Buddhistische Antwort auf das Leid: „Awakening“ von Param Vir an der Oper Bonn uraufgeführt
Meistgelesen (ab 1.10.23)
- Aufklärung, das unvollendete Projekt – opulente Ausstellung in Berlin
- Als Prügel für Kinder zum Alltag gehörten
- Wie sich die chinesische Lyrik nach und nach von Fesseln befreite und…
- Wahn und Wirklichkeit: „Englischer“ Opern-Doppelabend in Duisburg
- Viele, liebe, beste, schöne, freundliche, herzliche Grüße: Die etwas…
- Entdecker in den Gefilden der Rockmusik: Alan Bangs wird 70 Jahre alt
- Konjunktur mit Fußballbildchen: Das Wunder in Tüten aus Dortmund und…
- Woran Goethe glaubte
- Wie sich Pflegedienste nennen
- „Die Brücke“ und „Der Blaue Reiter“ – ein opulenter…
- Die Unternehmer-Familie Quandt und ihr Bezug zum Ruhrgebiet
- Der Struwwelpeter, der Suppenkasper und ihre Wirkung auf die Kunst –…
- „Familie Hauser“ als (un)heimlicher Internet-Hit: Viele Millionen…
- Zum Schluß bleibt noch die Altersmilde – Robert Gernhardts „Lichte…
- Kindheit im Ruhrgebiet – Erinnerung an versunkene Zeiten
- Kunst-Stoff für Christo – Fabrik in Emsdetten fertigt das Gewebe für die…
- Gemischte Gefühle beim Abschied von sämtlichen Dingen: „Später…
- Bedeutsam wie eh und je: George Orwells „Farm der Tiere“ gleich in…
- TV-Nostalgie (19): Werner Höfers „Frühschoppen“ – das Sonntagsritual
- Bürgerinitiative peilt ehrgeiziges Ziel an: Altes Dortmunder Rathaus…
- Heino wird 80 – Sind denn alle Geschmäcker nivelliert?
- TV-Nostalgie (6): Erik Ode als „Der Kommissar“ – Mal…
- Vor 70 Jahren: Als es das Essen nur auf Lebensmittelmarken gab
- Wo selbst Prominentengräber unscheinbar sind – ein Gang über den…
- Dortmund damals: Beim Betrachten alter Bilder aus der Heimatstadt
- Früher war einfach mehr Kneipe!
- Trotz allem optimistisch bleiben – die fabelhaft farbigen Welten…
- Die einfachen Dinge des Lebens lieben – Der Schauspieler Heinz Bennent…
- Von Unna aus ein wenig die Welt verändern – Nachruf auf den vielseitigen…
- TV-Nostalgie (28): „Der goldene Schuß“ mit Lou van Burg – „Kimme,…
- „Mächtiger Körper, Wahnsinn im Glas“: Das Vokabular der Weinverkostung
- Reizendes Kaleidoskop: Anna Vinnitskaya ist Porträtkünstlerin der…
- Dem Ruhrpott seine Sprache
- WDR 4: Radio für Senioren – aber ganz anders als früher
- Vom Mikro zur Motorsäge – die zweite Karriere von Pia Lund („Phillip Boa…
- Der Flaneur braucht kein Ziel
- Die „Essais“ des Michel de Montaigne und ihr deutscher Übersetzer –…
- „Tegtmeier“ lebt nicht mehr – Ruhrgebiets-Komiker Jürgen von…
- Was ist denn wohl ein Aminaschlupferle? – Neues Buch über „Wörter, die…
- Schurke und Biedermann: Ausstellung zum 100. Geburtstag des…
- Iserlohn: Ein Hauch der weiten Welt im Goethe-Institut – abseits der Metropolen
- Entlustet und mohrifiziert – Wortverhunzung und Schlimmeres im…
- Vergehende Zeit, hier im Revier: Zum Beispiel die Dortmunder Steinhammerstraße
- Berührende Tragödie: Cecilia Bartoli mit Glucks „Orfeo ed Euridice“ in…
- Queen für ein ganzes Zeitalter: Vor 200 Jahren wurde die britische…
- Garantie auf Gänsehaut: Das Gesangsoktett VOCES8 sprengte beim…
- Zum Tod von Ulrich Wildgruber: Ein Berserker, der uns sprachlos machte
- Die Geburt des Kinos in Europa: Vor 125 Jahren markierte das Patent der…
- Größter Holzhandel weit und breit: Grabstätte führt auf die Spuren einer…
- Erich Fried: Schriftsteller, Philanthrop, Vor-Denker und…
- TV-Nostalgie (24): „Der große Bellheim“ – Die älteren…
- Ein Grundklang für Generationen: Bochums Jugendsinfonieorchester feiert…
- Die Kunst des Schmerzes: Marina Abramović in Bonn
- Der Vater der Luftschiffe: Vor 100 Jahren starb Ferdinand Graf von Zeppelin
- Wenn man vom Rathaus kommt, ist man klüger – ein lehrreicher Rundgang…
- Das Leben ohne Verdünnung: Otto Dix in Düsseldorf
- Einkaufen früher und heute
- 90 Jahre „Kampfbahn Rote Erde“: Wenn Gerd Kolbe erzählt, wird die…
- Frauen, die beim Wohnen warten
- Langer Abschied vom Generalmusikdirektor: Gabriel Feltz wechselt bald…
- Nashorn oder Fuchs: Städtische Symboltiere auf der Straße
- Lachen gegen die absurden Regeln der Welt: Vor 50 Jahren starb Stan Laurel
- Sprachphilosophie aus der Bauernstube – Brian Friels Stück…
- „Spätlese“ zum 90. von Loriot: Eine Fülle bisher unbekannter…
- Nicht nur zum Ende der Zechen-Ära eine Erinnerung wert: August Siegel,…
- Es könnte ruhig ein wenig mehr sein – Museum Folkwang zeigt Werke Lyonel…
- Vom Hauen und Stechen im Theater: Kampftrainer Klaus Figge im Porträt
- Beispiel Dortmund: Mit Karstadt schwinden auch Erinnerungen
- Beyenburg mit seinem Stausee – ein bergisches Idyll am Rande von Wuppertal
- TV-Nostalgie (22): „Ein Herz und eine Seele“ – als…
- „Wie eine Straßenköter-Mischung“ – Jugendstil und Artverwandtes im…
- Hömma, Dingenskirchen, ey! Und schon wieder liegt ein Asterix-Band auf…
- Wenn Bäume Zähne zeigen
- Impressionismus und Fotografie – zwei Wege in die Moderne
- TV-Nostalgie (35): Konversation mit Kitzel – „Je später der…
- TV-Nostalgie (27): „Auf der Flucht“ – Als Dr. Richard…
- Kreativer Kosmos, künstlerischer Klamauk – Martin Kippenberger in der…
- Das Ruhrgebiet – von allen Seiten betrachtet: 100 Jahre…
- Zum Tod von Marianne Faithfull – Rückblick auf ein Konzert von 1999
- TV-Nostalgie (17): „Wünsch Dir was“ – als Dietmar Schönherr für…
- TV-Nostalgie (32): Bernhard Grzimeks „Ein Platz für Tiere“…
- Schloss Cappenberg: Nach langer Schließung kehrt bald wieder Leben ein
- Seelenfenster geöffnet: Tschaikowskys „Eugen Onegin“ in Krefeld-Mönchengladbach
- Vom Fluch frühen Ruhms: Der Pianist Jan Lisiecki im Konzerthaus Dortmund
- Erst Rocksängerin, dann Bildhauerin – Pia Bohr: „In der Kultur haben es…
- Bye-bye, Sabine – ein Nachruf auf die Dortmunder Krimiautorin Sabine Deitmer
- Unbewusstes aus der Dunkelkammer – Bilder des deutschen…
- Im 100. „Schreibheft“: Vergessene, verkannte, verschollene…
- Onkel Dagoberts Traum: Deutschlands größter Geldspeicher steht…
- Natur und Kunst, Schönheit und Grauen: Vor 150 Jahren starb der…
- Bumsfideler Bergmann anno 1971: „Laß jucken Kumpel“ – der etwas…
- „Schwarze Kohle, rotes Licht“ – Schwere Jungs erinnern sich an ihr…
- Geflüchtete Kinder in der Schule: Essener Gymnasium am Stoppenberg gibt…
- Der BVB verteilt alljährlich über 155.000 Plastikkarten – muss das denn sein?
- Von Nöttelefönes, Klötenköhm und Halfjehang – ein Herkunftswörtbuch zur…
- „Geh nicht durchs Gewischte!“ – Torsten Sträters „Heimspiel“…
- Dem „göttlichen Claudio“ zum 450. Geburtstag: Monteverdi bringt in…
- Mathematiker kontra Verbrecher – Antti Tuomainens Comedy-Thriller „Der…
- Schonungsloser Blick auf Missstände seiner Zeit: Vor 150 Jahren starb…
- Für die Benachteiligten schreiben: Die Werkstatt Dortmund im „Werkkreis…
- Beklemmend schön: „Der Hamiltonkomplex“ mit dreizehn…
- „Wenn der Wind von Hörde kam, roch es wie Pech und Schwefel“…
- Wer erweckt dieses frühere Kino zum Leben?
- TV-Nostalgie (15): Robert Lembkes „Was bin ich?“ – die…
- TV-Nostalgie (11): Loriot – Humor mit Stil
- Ruhrgebiets-Flamenco: Rafael Cortés brilliert in der Lichtburg Essen
- Rekonstruktion einer Abtreibung von 1964 – „Das Ereignis“ von Annie Ernaux
- Das Ruhrgebiet war gegen Nazis nicht immun: Schon 1932 füllte Hitler die…
- Die Zeiten ändern sich: Neue Chefin im Dortmunder Museum für Kunst und…
- Perfekt, freudlos – das Folkwang-Museum zeigt italienische Malerei…
- Wie die Kunst auf die Industrialisierung reagierte – „Vision und…
- Hohe Belastung mit Umweltgift PCB: Uni Bochum reißt zwei Großgebäude ab
- Auf dem Berg der Wahrheit – Ein Spaziergang auf den Spuren von…
- Die Posen des jungen Werther – Joachim Meyerhoff im Einpersonen-Stück…
- Stadt, Land, Fluss: Andreas Gursky in Düsseldorf
- Hach! Hihi! Huch! – Mal wieder ein Buch zur putzigen Dingwelt der…
- Joachim Meyerhoff: Literarisches Denkmal für die Mutter
- Mit vokalem Volldampf durch Georgien: Der Trinity Cathedral Choir aus…
- Kriegsende an der Ruhr: Bei Hattingen gab es „Friendly Fire“
- Duplikate für den historischen Ostfriedhof – warum muss das denn sein?
- Erfinder des Saxophons: Vor 200 Jahren wurde Adolphe Sax geboren
- Der erste Opernstar der Schellack-Zeit: Vor 100 Jahren starb der…
- Mäuse, Schweinchen, Feen und Pinguine: Sehenswerte Trickserien für…
- Olympische Spielstraße, München, 1972 – Erinnerungen an ein fröhliches…
- Lars Vilks „Nimis“: Kunstwerk aus Treibholz reizt seit Jahrzehnten…
- Grenzgänge an der Küste – die melancholischen Meeresbilder des Hermann Buß
- Schrecken und Schönheit der Natur – Münster zeigt grandiose…
- Das Revier im Paket: Adolf Winkelmanns Ruhrgebiets-Filme im Kino und auf DVD
- „Haus der Löcher“: Ödnis im Porno-Paradies
- Goethe-Institut – auf Wellenlänge der neuen Außenministerin
- Das Erbe von „Tegtmeier“ wirkt weiter – Jürgen von Manger wurde…
- Schneller Fuchs, träger Hund, Bayern und Sylt oder: Das ganze Alphabet…
- Der Krebs und der Krieg – Robert Gernhardts erschütternde „K-Gedichte“
- Werke von großer Aussagekraft – eine nachdrückliche Erinnerung an…
- Alles auf Anfang: Wie die Künstlergruppe „junger westen“ im…
- Songs für die Ewigkeit: Zum Tod des großen Dichters und Sängers Leonard Cohen
- Künstler auf der Suche – Hagener Museum zeigt frühe Bilder von…
- Frank Zappa enttäuscht Publikum in Ahlen – ganz im Gegensatz zu Rory Gallagher
- Neustart bei den „Mitternachtsspitzen“: Da geht noch was…
- Verzicht auf die Katastrophe: „Schwanensee“ am Essener Aalto-Theater
- Schlapphüte und andere Trends: BVB-Spielerfrau Jana Kirch als neue…
- „Nichts als gegeben hinnehmen“ – Der Schriftsteller…
- „Zupacken Ehrensache“: Wie die Ruhris mit einem…
- Wenn Dichter baden gehen
- „Schöne Scheiße“ im Dortmunder Museum: Die stets unfertige Welt…
- „Was für ein Jahr!“ (Gesammelte Grußformeln, 2020er…
- Helles Malz, Aroma-Hopfen, weiches Wasser: Vor 175 Jahren erfand der…
- Alles so schön bunt hier – „Das Spiel ist aus“ nach Jean-Paul…
- „Ruhrgold“ und silberne Pommes-Picker
- Von „Alka Seltzer“ bis „Schapusiak“ – Spitznamen, mit denen…
Schlagwort-Archive: Kreis Unna
Schloss Cappenberg: Nach langer Schließung kehrt bald wieder Leben ein

Schloss Cappenberg in Selm, erbaut ab Mitte des 17. Jh. auf dem Gelände des im Dreißigjährigen Krieg zerstörten ersten deutschen Prämonstratenserstiftes Cappenberg. Im Bild das 1708 vollendete Hauptgebäude, ab 1816 im Besitz des Freiherrn vom Stein (1757-1831). (Foto: LWL)
Gleich heraus mit der guten Nachricht: Vermutlich ab März, jedenfalls ab Frühjahr 2022 wird endlich wieder Ausstellungsleben ins Schloss Cappenberg (Selm, Kreis Unna) einkehren. Das altehrwürdige Gemäuer war seit rund fünf Jahren fürs Publikum geschlossen. Es ist draußen wie drinnen gründlich renoviert worden.
Rund 4,5 Millionen Euro hat das ganze Unterfangen gekostet. Der Hausherr, Graf Sebastian von Kanitz, hat den Löwenanteil finanziert. Je etwa 600.000 Euro, zusammen also 1,2 Mio. Euro, haben der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und der Kreis Unna beigesteuert. Sie werden weiterhin als Mieter (Vertrag vorerst bis 2035) jeweils Teile des Schlosses für Ausstellungen nutzen.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Architektur & Städtebau, Geschichte, Region Ruhr
Verschlagwortet mit Cappenberg, Freiherr vom Stein, Graf Sebastian von Kanitz, Kreis Unna, LWL, Prämonstratenser, Renovierung, Schloss, Schloss Cappenberg
Kommentare deaktiviert für Schloss Cappenberg: Nach langer Schließung kehrt bald wieder Leben ein
Pressekonferenz per Video: Programm der Neuen Philharmonie Westfalen rankt sich um Beethoven

NPW-Orchesterchef Rasmus Baumann, aus seinem Home-Office der Pressekonferenz zugeschaltet. (Foto/Screenshot: Bernd Berke)
Heute habe ich die erste Video-Pressekonferenz meines doch schon recht langen Berufslebens absolviert. „In den Zeiten von Corona“ (eine bereits völlig ausgelutschte Wendung, ich weiß) ist ein solches Verfahren wohl ratsam. Der Blick in eine mögliche Zukunft des journalistischen Gewerbes ging von Unna aus. Dort wurde heute das Programm 2020/21 der Neuen Philharmonie Westfalen (NPW) vorgestellt, das im Kern aus neun Sinfoniekonzerten besteht. Hier ist der Link, der Einzelheiten erschließt, die wir an dieser Stelle nicht ausbreiten können.
Wie wir alle seit gestern wissen, sind Großveranstaltungen (also auch Konzerte der E-Musik) mindestens bis zum 31. August 2020 generell untersagt. Michael Makiolla, Landrat des Kreises Unna, gab sich heute dennoch zuversichtlich, dass das NPW-Programm im September 2020 beginnen kann.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Musik & Konzert, Netzwelten & KI, Oper & Ballett, Region Ruhr
Verschlagwortet mit Beethoven, Gelsenkirchen, Kamen, Kreis Unna, Michael Makiolla, Mike-Sebastian Janke, Neue Philharmonie Westfalen, Rasmus Baumann, Sinfoniekonzerte, Video-Pressekonferenz
Kommentare deaktiviert für Pressekonferenz per Video: Programm der Neuen Philharmonie Westfalen rankt sich um Beethoven
Unbewusstes aus der Dunkelkammer – Bilder des deutschen Surrealisten Edgar Ende in Haus Opherdicke

„De Profundis“ (1951) ist das Titelbild der Ausstellung (Foto: Michael Ende Erben/VG Bild-Kunst, Bonn 2018)
„Der gefesselte Sturm“ ist eins der letzten Bilder Edgar Endes. 1965 entstanden, zeigt es ein rotes, mit Seilen gespanntes Tuch, in dem sich ein Gesicht abdrückt. Und das Gesicht vergießt Tränen. Ist dies vielleicht die Ahnung des nahenden Todes, ist es die Trauer darüber, dass das kranke Herz (Ende starb an einem Herzinfarkt) nicht mehr stürmen kann? Eine Antwort hätte man von dem Künstler, dessen Werke jetzt in Haus Opherdicke zu sehen sind, vermutlich nicht erhalten. Alles sei in den Bildern, pflegte er den nach Deutung fragenden Betrachtern für gewöhnlich zu bescheiden.
Edgar Ende, übrigens der Vater des wesentlich populäreren Kinderbuchautors Michael Ende („Momo“, „Jim Knopf“), gehört zu den wenigen surrealistischen Malern Deutschlands.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kunst & Museen
Verschlagwortet mit Edgar Ende, Holzwickede, Kreis Unna, Melancholie, Opherdicke, Surrealismus, Surrealist, Verheißung
Kommentare deaktiviert für Unbewusstes aus der Dunkelkammer – Bilder des deutschen Surrealisten Edgar Ende in Haus Opherdicke
Trotz allem optimistisch bleiben – die fabelhaft farbigen Welten des Otmar Alt in Opherdicke
Wenn man seine Bilder und Skulpturen als „bunt“ bezeichnet, ist Otmar Alt nicht allzu begeistert. Buntheit klingt ein wenig nach bloß dekorativer Oberflächlichkeit. Viel lieber verwendet der Künstler das Wort „farbig“. In der Tat: Sein Werk ist weit überwiegend farbenfroh. In einer Retrospektive mit über 100 Arbeiten wird dieser an sich schon offenkundige Befund nun im Haus Opherdicke (Holzwickede) bekräftigt.
Die Zusammenstellung aus dem Leihgaben-Fundus der Otmar Alt Stiftung trägt den etwas wolkig ins Allgemeine ausgreifenden Titel „Fabelhafte Zauberwelten“. „Zauberhafte Fabelwelten“ wäre auch nicht verkehrt gewesen. Naja, egal. Jedenfalls wird Otmar Alts Entwicklung in wesentlichen Zügen seit den frühen 1960er Jahren nachgezeichnet. Nicht ausgeschlossen, ja füglich anzunehmen, dass einem hie und da die Augen übergehen, wenn sie so viel Farbe zu trinken bekommen.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kunst & Museen
Verschlagwortet mit Cappenberg, Hamm, Haus Opherdicke, Holzwickede, Kreis Unna, Norddinker, Opherdicke, Otmar Alt, Otmar Alt Stiftung
Kommentare deaktiviert für Trotz allem optimistisch bleiben – die fabelhaft farbigen Welten des Otmar Alt in Opherdicke
Vergessen in Amerika – Haus Opherdicke widmet dem Maler Josef Scharl eine Werkschau
Ein Portrait Albert Einsteins schmückt den Titel des Katalogs und ist zudem das Plakatmotiv der Ausstellung. Das Portrait stammt von Josef Scharl, 1944 hat er den Wissenschaftler gemalt, die beiden kannten und schätzten einander. Scharl kam in München zur Welt und erfuhr dort als junger Künstler wesentliche Prägungen; als er jedoch seinen Einstein malte, lebte er schon seit sechs Jahren in den USA, geflohen vor den Nazis, die seine Arbeiten als „entartet“ klassifiziert und ihn mit einem Malverbot belegt hatten.
Josef Scharl, geboren 1896, hat Deutschland bis zu seinem Tod im Jahr 1954 nicht wiedergesehen. Haus Opherdicke, wohin der Kreis Unna regelmäßig zu Kunstausstellungen einlädt, bietet nun einen umfangreichen Einblick in das langjährige Schaffen des Künstlers.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kunst & Museen
Verschlagwortet mit Albert Einstein, Josef Scharl, Kreis Unna, neue Sachlichkeit, Opherdicke, Unna
Kommentare deaktiviert für Vergessen in Amerika – Haus Opherdicke widmet dem Maler Josef Scharl eine Werkschau
Maler zwischen den Epochen – Conrad Felixmüller in Haus Opherdicke
Suchte man nach einem Wort, das kennzeichnend wäre für den Maler Conrad Felixmüller, so wäre es vielleicht das Wort „dazwischen“. Conrad Felixmüller, der eigentlich Konrad Felix Müller hieß und den Felix seinem Nachnamen zuschlug, um sich von den anderen Müllers dieser Welt zu unterscheiden, lebte und wirkte zwischen Epochen.
Geboren 1897, arbeitete er als junger, hoch begabter und früh geförderter Künstler im modernsten Stil seiner Zeit, dem Expressionismus. Er sah seine Arbeit politisch, wurde früh KPD-Mitglied. 1920, mit gerade einmal 23 Jahren, erhielt er den sächsischen Staatspreis und hätte für zwei Jahre nach Italien in die Villa Massimo ziehen können. Doch statt dessen ging er als Kunststipendiat ins Ruhrgebiet, brachte im harten Schwarzweiß der Tuschezeichnung, der Radierung oder des Holzschnitts Arbeits- und Streikszenen auf das Papier, deren ungeschönte Wirklichkeit sich trotz expressiven Umgangs mit Perspektiven und Dimensionen auch heute noch augenblicklich erschließt.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kunst & Museen, Region Ruhr
Verschlagwortet mit Conrad Felixmüller, Expressionismus, Felixmüller, Holzschnitt, Holzwickede, Kreis Unna, Maler, Malerei, neue Sachlichkeit, Opherdicke, Thomas Hengstenberg, Zielke-Hengstenberg
Kommentare deaktiviert für Maler zwischen den Epochen – Conrad Felixmüller in Haus Opherdicke
Auf Ischia der Welt entfliehen – Arbeiten von Ulrich Neujahr in Haus Opherdicke
Was fällt einem ein zu diesem Künstler, nachdem man die Ausstellung gesehen hat? Vielleicht dies: daß der Begriff „holzschnittartig“ für seine Holzschnitte nicht gilt. Licht und durchgezeichnet sind sie, egal, ob sie Menschen oder Landschaften zeigen. Nur wenige Linien blieben im Holz stehen, um beispielsweise 1929 „Gerda“, qualmende Zigarette in der Rechten, druckreif zu machen. Auf den ersten Blick könnte dies auch eine Kohlezeichnung sein. Und selbst ein „Mond über Sant’Angelo“ (ohne Jahr) ist trotz seines Themas ein Bild der leuchtenden Konturen und Schraffuren, nicht der Nacht.
Die lichte, Schatten vermeidende Bildauffassung zieht sich über Jahrzehnte hin wie ein roter Faden durch das Werk Ulrich Neujahrs. Gut 90 Arbeiten sind jetzt in Haus Opherdicke ausgestellt, Aquarelle, Öl, Kohle, Holzschnitte.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kunst & Museen
Verschlagwortet mit Haus Opherdicke, Hengstenberg, Ischia, Kreis Unna, Malerei, Naturalismus, neue Sachlichkeit, Sant'Angelo, Ulrich Neujahr, Unna, Zielke
Kommentare deaktiviert für Auf Ischia der Welt entfliehen – Arbeiten von Ulrich Neujahr in Haus Opherdicke
Wie die Neue Philharmonie Westfalen finanziell gerettet werden soll
Musikalisch ist die Neue Philharmonie Westfalen (NPW) längst erfolgreich, finanziell soll es das größte Landesorchester wieder werden. Den Weg dafür machte der Kreistag Unna frei: Er verzichtete auf sein Recht, den bestehenden Fusionsvertrag bis einschließlich 2021 zu kündigen.
Damit ist das notwendige zeitliche Fenster zur Umsetzung eines mittelfristig tragbaren Finanzierungskonzeptes geschaffen. Was genau geleistet werden soll und muss, hatte Landrat Michael Makiolla in seiner Funktion als Vorstandsmitglied im Trägerverein des Orchesters schon im Juni beschrieben.
Damals hatte Michael Makiolla nicht nur über den Abschluss eines lange verhandelten Haustarifvertrages (mit unterm Strich finanziellen Einbußen bei den Musikern) berichtet, sondern alle Eckpunkte erläutert.
Makiolla war es auch, der bereits in der Mitte der 1990er Jahre darum gerungen hatte, dass die Fusion des Westfälischen Sinfonie Orchesters mit dem Gelsenkirchener Grabenorchester gelang.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Musik & Konzert, Region Ruhr
Verschlagwortet mit Kamen, Kreis Unna, Michael Makiolla, Neue Philharmonie Westfalen, Unna
Kommentare deaktiviert für Wie die Neue Philharmonie Westfalen finanziell gerettet werden soll
Schloß Cappenberg bleibt Kunstmuseum – doch die Ausstellungsfläche schrumpft
Schloß Cappenberg bleibt dem Kreis Unna als Museum erhalten. Kreis Unna, Landschaftsverband LWL und Graf Kanitz als Besitzer haben in wesentlichen Punkten Einigkeit über einen neuen Mitvertrag erzielt. Dies teilte der Kulturdezernent des Kreises Unna, Kreisdirektor Dr. Thomas Wilk, heute mit. Wermutströpfchen: Kunst wird es nur noch auf einer Etage geben, die andere Etage bleibt zukünftig dem Landschaftsverband für die Dauerausstellung über den Freiherrn vom Stein vorbehalten. Das Erdgeschoß hätte um die 350 Quadratmeter, das Obergeschoß 500 Quadratmeter. Wer welche Etage bekommt, muß noch geklärt werden.
Der neue Mitvertrag läuft über 20 Jahre. Die Miet-Konditionen für den Kreis, so Wilk, sind wesentlich günstiger als die des 2015 auslaufenden Vertragswerks, das 30 Jahre Gültigkeit hatte und den Mietern – Kreis Unna und Landschaftsverband – weitreichende Instandhaltungspflichten auferlegte.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Architektur & Städtebau, Geschichte, Kunst & Museen, Region Ruhr
Verschlagwortet mit Graf Kanitz, Kreis Unna, LWL, Thomas Wilk
Ein Kommentar
Ausstellungen im Kreis Unna: Schwierige Verhandlungen über das Schloss Cappenberg
Über zwei wichtige Ausstellungsstätten verfügt der Kreis Unna am Ostrand des Ruhrgebiets: Schloss Cappenberg in Selm und Haus Opherdicke in Holzwickede. Doch vor allem in Cappenberg dräuen nun Schwierigkeiten, die eine Kulturpolitik der kleinen Schritte erfordern. Das Schloss gehört Sebastian Graf von Canitz. 1985, also vor fast 30 Jahren, hat sein Vater mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ausgehandelt, dass größere Teile des Gebäudes als Ausstellungsfläche genutzt werden dürfen – gegen entsprechende Miete, versteht sich. An diese Verträge hat sich der Kreis Unna angeschlossen und seither viele sehenswerte Kunstschauen auf dem Schloss präsentiert. Die Miete teilt man sich mit dem LWL, der im Schloss historische Zeugnisse über den Freiherrn vom Stein zeigt.
Bei Ausstieg drohen hohe Kosten
So weit, so gut. Bald aber könnte es ungemütlich werden.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Architektur & Städtebau, Kunst & Museen, Politik und so, Region Ruhr
Verschlagwortet mit Cappenberg, Frank Brabant, Holzwickede, Kreis Unna, Opherdicke, Thomas Wilk
Ein Kommentar
Vom harten Leben gezeichnet: „Mannsbilder“ aus der Sammlung Brabant
Unter dem Titel „Mannsbilder“ zeigt der Kreis Unna jetzt im idyllisch gelegenen Haus Opherdicke 110 Kunstwerke, auf denen Männer dargestellt werden. Die Schau folgt einer ähnlich gelagerten namens „Frauenansichten“ mit Bildern, auf denen… Richtig. Das klingt nicht gerade nach ausgefeiltem oder angestrengtem Konzept.
Doch es ist wohl ein gangbarer Weg, will man Schneisen durch eine Kunstsammlung schlagen, mit der die Besucher noch nicht vertraut sein können. Der Kreis Unna möchte die Sammlung Brabant dauerhaft an sich binden. Verhandlungen mit dem Wiesbadener Sammler Frank Brabant über eine Stiftung sind offenbar auf gutem Wege, auch das Land NRW ist eingebunden. Sukzessive wird gezeigt, was es mit Brabants Ankäufen auf sich hat. 2013 sollen noch Neue Sachlichkeit bzw. Kritischer Realismus mit Dix, Grosz und vielen anderen an der Reihe sein, 2014 kommt das Konvolut gegenstandsloser Kunst in Betracht.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kunst & Museen, Lebenswege, Region Ruhr
Verschlagwortet mit Haus Opherdicke, Holzwickede, Kreis Unna, Mannsbilder, Sammlung Brabant
Kommentare deaktiviert für Vom harten Leben gezeichnet: „Mannsbilder“ aus der Sammlung Brabant
Aus der Sehnsucht nach einem „Käfer“ wurde eine Kunstsammlung
„Wäre ich nicht Westfale, Sie würden unschwer feststellen, welche Begeisterung mich gerade bewegt!“ Thomas Hengstenberg untertreibt. Selbst seine westfälische Herkunft kann nicht verdecken, dass dieser Mensch irgendwo zwischen Glückseligkeit und überbordendem Stolz schwebt, wenn er von Frank Brabant, vom „Haus der Moderne“, vom Werden der einstigen Schlossruine zum wundervollen „Haus Opherdicke“ in Holzwickede und wieder von Frank Brabant spricht. Thomas Hengstenberg stimmt einige Lokalpolitiker (darunter durchaus wuchtige Skeptiker) auf den Rundgang durch die obere Etage ein, wo sich, begleitet von seiner wahrhaft liebevollen Fürsorge, Werke aus der Brabant-Sammlung zu einer, selbst Laien berührenden Ausstellung „Frauenansichten“ zusammengefunden haben. Doch zuvor müssen/dürfen sich die etatgewaltigen Damen und Herren sich anhören, wie es dazu kam und was sie mit kommunalen Umlagefinanzen unterstützen.
Irgendwie fanden sich diese beiden, Thomas Hengstenberg, Kulturverantwortlicher des Kreises Unna, westfälisch-dynamisch-beharrlich, und Frank Brabant, Schweriner von Geburt, Wiesbadener vom Wohnsitz und seit jungen Jahren der Jäger des verlorenen VW-Käfers.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kunst & Museen, Region Ruhr
Verschlagwortet mit Frank Brabant, Haus der Moderne, Haus Opherdicke, Holzwickede, Kreis Unna, Mäzen, Sammlung Brabant, Thomas Hengstenberg
Ein Kommentar
Dicht vor dem Sprung
Hat jemand schon einmal den Namen Hans Kohlschein gehört? Nein? Solche Unkenntnis wäre nicht verwunderlich.
Der Mann, von dem jetzt rund 160 Arbeiten im Schloss Cappenberg zu sehen sind, gehört zu den zahlreichen Künstlern, die bestenfalls am Rande wahrgenommen worden sind. Von dieser Art muss es zwangsläufig sehr, sehr viele geben, sonst könnten sich die wirklichen Größen der Kunstgeschichte ja von niemandem abheben. Banale Erkenntnis: Nicht alle können gleichermaßen ruhmreich sein.
Man müsste allerdings fragen: Ist dem gebürtigen Düsseldorfer Kohlschein (1879-1948) eventuell Unrecht geschehen? Hätte er mehr im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen müssen? Haben Kritiker und sonstige Fachwelt einen spätimpressionistisch beeinflussten Genius schmählich übersehen? Ist er etwa (posthum) dafür bestraft worden, dass er sich nie vom Gegenständlichen abgekehrt hat? Und schließlich: Soll man ihn heute ausstellen, vielleicht gar, um ihn zu rehabilitieren?… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kunst & Museen
Verschlagwortet mit Cappenberg, Hans Kohlschein, Kreis Unna
Kommentare deaktiviert für Dicht vor dem Sprung
Paul Wunderlich: Magie als Markenzeichen
Selm/Cappenberg. Der Hamburger Künstler Paul Wunderlich (80) ist aus dem Fokus der großen Museen nahezu verschwunden. Umso erstaunlicher diese antizyklische Tat: Jetzt richtet ihm der Kreis Unna auf Schloss Cappenberg eine geradezu überbordende Retrospektive mit 350 Arbeiten aus.
Thomas Hengstenberg, Leiter des Fachbereichs Kultur beim Kreis, spricht gar von einer „Materialschlacht” oder (weniger martialisch) von „barocker Fülle”, die in Cappenberg angerichtet werde. Nicht nur Gemälde sind zu sehen, sondern auch Zeichnungen, Druckgraphik, Skulpturen, Schmuck und Möbel aus Wunderlichs Werkstatt. Ein pralles Sammelsurium. Der größte Leihgeber ist zugleich Kooperationspartner: das schleswig-holsteinische Landesmuseum Schloss Gottorf.
Paul Wunderlich gilt als „magischer Realist”. Will ungefähr heißen: Seine Figuren sind genauestens erkennbar, doch sie sind meist in phantastischen, (alp)traumnahen Situationen angesiedelt. In den letzten 20 Jahren, die hier vorüberziehen, hat sich am Stil nicht viel geändert.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kunst & Museen
Verschlagwortet mit Cappenberg, Kreis Unna, Paul Wunderlich, Poesie und Präzision
Kommentare deaktiviert für Paul Wunderlich: Magie als Markenzeichen
Sorge um Kulturtetat des Kreises Unna
Von Bernd Berke
Kreis Unna. Ist das denn denkbar: dass es auf Schloss Cappenberg (Seim) gar keine Kunstausstellungen mehr gäbe. Oder dass das ebenso schmucke Haus Opherdicke (Holzwickede) verkauft würde und der Kultur nicht zur Verfügung stünde?
„Ich halte inzwischen alles für möglich“, sagt Gabriele Warminski-Leitheußer (SPD), Kulturdezernentin des Kreises Unna, im WR-Gespräch. Es gebe starke konservative Kräfte, die den Kulturetat des Kreises am liebsten „auf Null setzen“ würden. Sie befürchtet, dass in den laufenden Etatverhandlungen das Kulturbudget (jährlich 2,9 Mio. Euro) angetastet werden könnte. Die einstige Koalition von SPD und Grünen ist „geplatzt“, politische Mehrheiten müssen nun von Fall zu Fall gesucht werden. Am 7. März wird der Haushalt im Kreistag beraten.
Nicht nur die genannten Kulturstätten, die weit übers Kreisgebiet hinaus wirken, wären schlimmstenfalls gefährdet.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kultur an sich, Politik und so, Region Ruhr
Verschlagwortet mit Etat, Finanzen, Gabriele Warminski-Leitheußer, Kreis Unna, Kulturdezernentin
Kommentare deaktiviert für Sorge um Kulturtetat des Kreises Unna
Cappenberg soll mit Ausstellungen auch Großstädten Konkurrenz machen
Von Bernd Berke
Cappenberg. Mit Schloß Cappenberg als Ausstellungsort will es der Kreis Unna „verstärkt mit großstädtischen Angeboten aufnehmen“. Neben Ausstellungsprojekten, die vorwiegend aus Berlin übernommen werden, soll künftig eine neue Konzertreihe in Zusammenarbeit mit dem WDR das ehemalige Schloß des Freiherrn vom Stein zum kulturellen Anziehungspunkt machen. Diese Ziele und Pläne nannte gestern Prof. Dr. Otto Krabs, Kreisdirektor und Kämmerer des Kreises Unna.
Prof. Krabs zog eine günstige Zwischenbilanz. Das Schloß hatte bekanntlich bis 1983 die Sammlung des Dortmunder Museums für Kunst und Kulturgeschichte beherbergt. Als diese nach Dortmund kam, pachteten der Kreis Unna und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) das freiherrliche Gemäuer. Seither hat man Krabs zufolge mit Ausstellungen wie „Nostalgie – warum?“ Besucherzahlen bis zu 18000 erzielt. Das Publikum komme aus ganz NRW.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kunst & Museen
Verschlagwortet mit 1985, Ausstellungen, Kreis Unna, Otto Krabs, Prof. Otto Krabs, Schloss Cappenberg
Kommentare deaktiviert für Cappenberg soll mit Ausstellungen auch Großstädten Konkurrenz machen




