5 Antworten

  1. Birgit Haase
    26. April 2013

    Liebe Frau Langhoff,

    ich finde es mutig, diesen Schritt nach draußen zu wagen, und wir Beide wissen, was es heißt, mit Ahnungslosigkeit zu glänzen. Das Zauberwort in diesem Fall heißt wohl Vertrauen, und dieses lässt sich mathematisch nicht berechnen und beweisen, sondern nur in Ausübung, wenn man es in diesem Fall so ausdrücken kann. Respekt insofern an dieser Stelle an Sie!

    Ich habe sachlich-inhaltlich mal überhaupt gar nichts verstanden und bin froh, dass ich mal wieder erlebe, wie sinnlos so mancher Lehrstoff (eher Leerstoff) war, und wie sehr ich mit Wissen, dass ich mir anzueignen hatte, gequält wurde.

    Guten Weg weiterhin und Gruß aus Rhein-Main!

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    • Britta Langhoff
      27. April 2013

      Liebe Frau Haase,

      ich danke für Ihren Zuspruch. Sie haben Recht: Souveränität ist ein zu Unrecht unterschätztes Talent.

      Auch Ihnen nur das Beste und viele Grüsse vonne Emscher !

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  2. Gerd Grips
    25. April 2013

    Das Selbstvertrauen, mit dem sie diesen Artikel schreiben, finde ich, ehrlich gesagt, ziemlich bewundernswert. Sie geben selber, an, von der Materie, in der sich ihr „Sohn und einige seiner Freunde“ mehr oder scheinbar eher weniger erfolgreich bewegen, so gar keine Ahnung zu haben. Sie verlassen sich bei der Beurteilung der Situation also vollkommen auf ihren Sohn, also auf jemanden, der selber, einen, sagen wir, beschränkten Blick auf die Welt der Schulmathematik hat. Dies bewegt sie zu Aussagen wie „Die Mathe-Klausur strotzte nur so von Spezialfällen, so hatte es das in den vergangenen Jahren in der Tat noch nie gegeben“, welche bei genauerem Blick in die Aufgabenstellung eher ungerechtfertigt sind.

    Ich hatte selbst die Ehre, mich mit den Aufgaben, die ihr Sohn skizziert hat, 4h 15min auseinanderzusetzen, muss aber gestehen, dass es mir bereits nach 3h 40min gereicht hat und ich, nach ausführlicher Kontrolle, mit einem sehr guten Gefühl abgegeben habe. Vielleicht machen sie sich einfach mal kurz Gedanken darüber, ob vielleicht doch ihr Sohn selber zumindest eine große Mitverantwortung an seinem Scheitern trägt und aus der Mathe-Klausur eine wichtige Lehre mit in seine Zukunft (speziell in ein mögliches Studium) nehmen sollte: Die Hauptverantwortung für den Erfolg in jeglicher Form einer Prüfung liegt in aller erster Linie bei niemandem sonst als ihm selber.

    PS: Die von ihnen angesprochene „unbekannte“ Formel steht sehr wohl in jeder Formelsammlung, bei genauer Betrachtung handelte es sich bei dem gesuchten Erdstück nämlich um ein Prisma mit dem Integral als Grundfläche und der gegebenen Breite als Höhe, und die Formel VPrisma lautet (logischerweise): G*h.
    Die große „Ebene mit drei Unbekannten“ ergab sich aus dem Gleichsetzen der beiden Abstände von R(x,y,z) zu S bzw. zu T (wie kleinschrittig in der Aufgabe vorher erläutert). Dann dreimal umformen, und fertig.

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    • Britta Langhoff
      25. April 2013

      Sehr geehrter Herr Grips,

      danke für diesen Ihren ausführlichen Kommentar.
      Ich schließe daraus, dass Sie eine Klausur im Leistungskurs Mathematik geschrieben haben.

      Wie im obigen Artikel eingangs beschrieben, handelt es sich bei der strittigen Klausur um eine Klausur im
      Grundkurs, also 3. Abiturfach. Die Zeitvorgabe für eine solche Klausur beträgt 3:00 Stunden. Die Schüler hatten also 3:00 h Zeit für die beiden beschriebenen Aufgaben zuzüglich einer dritten Aufgabe. Hätten die Schüler wenigstens die 3:40 h gehabt, die Sie für die Lösung der beiden beschriebenen Aufgaben benötigten – ich bin sicher, die Empörung wäre geringer.

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