Der verlegerische Verstand ward verlegt

Wir schreiben das Jahr 20.. – ach nee – ich will mich da lieber nicht festlegen, kann sein, dass es schneller geht, als ich es befürchte.
Also noch mal: Wir schreiben das Jahr 20 und X. Rast- und ziellos treibt das „Raumschiff Tageszeitung“ durch die Cyberwelt, irgendwo hin, da nie ein dereinst tätiger Journalist in seiner schlimmsten Fantasie gedacht hätte, dass es landen könnte.

Verlegende Damen und Herren in entsprechenden Verbänden stellten irgendwann fest, dass ihnen Einnahmen entgangen waren, die sie in interneten Seiten, die viele unter ihnen ohnehin viel zu spät einrichteten, hätten einfahren können. Und so beklagten sie 15 Jahre nach deren Geburt die Bemühungen von http://www.tagesschau.de, sich mit Apps um die Zuschaltung jugendlicher Interessenten zu bemühen.

Mein fassungsloses Kopfschütteln über so viel Dummheit nähert sich dem Gezappel einer Paralysis agitans. Wie konnten so viele Zartbegabte so lange Medien führend erfolgreich führen, um diese dann doch in jedes sich bietende schwarze Loch zu führen?

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3 Kommentare zu Der verlegerische Verstand ward verlegt

  1. Rudi Bernhardt sagt:

    Flöööt, ich meine sicher niemand Speziellen, aber angesprochen dürfen sich zahlreiche fühlen, sicher mancher auch ganz direkt. 🙂

  2. Frank Dietschreit sagt:

    Inzwischen hat die ominöse 500-Millionen-Offerte ja nachrichtlich alles überrollt…

  3. Bernd Berke sagt:

    Ich zerbreche mir den Kopf, wen Du nur meinen könntest 😉

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