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Archiv der Kategorie: Leibesübungen
„Berliner Orgie“: Im schäbigen Garten der Lüste
Vor seinen Feldforschungen für dieses Buch hat Thomas Brussig nach eigenem Bekunden nie ein Bordell betreten. Das ganze Milieu der käuflichen Sexualität war ihm völlig fremd.
Der Autor wird in „Berliner Orgie” nicht müde zu betonen, wie unwissend und „unschuldig” er sich ans Thema herangepirscht habe. Er bescheinigt sich selbst „die köstliche Freiheit des Naiven” und stellt klar, dass es auch im Verlauf seiner jetzigen Recherchen kein einziges Mal zum Äußersten gekommen ist. Das hatte er vorher seiner Frau versprechen müssen. Ist ja schon gut. Jetzt wissen wir’s: Brussig („Sonnenallee”) ist offenkundig kein Asphaltdichter, sondern ein Gegenbild zu abgebrühten, szenekundigen Poeten wie etwa Wolf Wondratschek.
Brussig hat sich also staunend in diversen Rotlicht-Vierteln und Sexhandels-Bezirken der Hauptstadt umgetan. Seine Wege … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Gesellschaft, Leibesübungen, Liebesleben, Literatur
Verschlagwortet mit Berlin, Bordell, Escort, Puff, Swingerclub, Thomas Brussig
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Schönheit am Rande des Schreckens
Kommentar
Von Bernd Berke
Was hat der US-Künstler Spencer Tunick mit 850 Nackten in Düsseldorf angerichtet? War es etwa eine Form jener lebensnahen „sozialen Skulptur“, von der Joseph Beuys („Jeder Mensch ist ein Künstler“) zeitlebens geträumt hat? Nur bedingt.
Man muss das Körper-Werk gar nicht so avanciert finden. Im Grunde knüpft es an bei der akademischen Tradition sorgfältiger Aktstudien, mit denen sich Generationen von Künstlern geplagt haben. Der emotionale Raum, den Tunicks Aktion eröffnet, ist ungeheuer weit: Er reicht buchstäblich von Adam und Eva über die alten Griechen und Rousseau („Zurück zur Natur“) – letztlich bis nach Auschwitz…
Tunick malt oder zeichnet nicht, sondern lässt Menschen antreten und gebärdet sich so „diktatorisch“, wie es die Regisseure der Kultur mitunter zu … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Gesellschaft, Kunst & Museen, Leibesübungen
Verschlagwortet mit Aktionskunst, Nacktheit, Spencer Tunick
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Goethe muss natürlich unbedingt ins Sturmzentrum – Eine Traumelf deutscher Dichter und Denker aufstellen
Von Bernd Berke
Heute geht’s endlich gegen Argentinien rund. Aber gestern und vorgestern waren bei der WM erstmals spielfreie Tage. Seufz! Da wusste man ja fast schon gar nicht mehr, was man mit der leeren Zeit anfangen sollte.
Was tut man also? Sich doch mal wieder spielerisch mit Kultur und Fußball befassen. Etwa mit der reizvollen Idee, eine Traumelf mit ruhmreichen deutschen Dichtern und Denkern aufzustellen. Richtig gelesen.
Wer steht im Tor? Immanuel Kant! Der Mann hat sich in der T-Frage gegen Leibniz und Heidegger durchgesetzt. So abgeklärt wie er ist sonst keiner. Er bleibt nicht auf der Linie kleben, sondern denkt weit voraus. Und er dient der ganzen Mannschaft als Ansprechpartner in moralischen Sinnfragen.
Viel wild er wohl nicht … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Leibesübungen, Literatur, Philosophie
Verschlagwortet mit Benn, Brecht, Büchner, Fußball, Goethe, Heine, Hoffmann, Hölderlin, Kant, Kleist, Lessing, Literatur, Nietzsche, Philosophie, WM 2006
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Die Minute, da wir explodierten – Ein Fußball-Länderspiel zwischen religiöser Erwartung, Königsdrama und Farce
Von Bernd Berke
Dortmund. Die Kollegen der Sportredaktion haben ihre Teil getan, nun darf auch noch das Feuilleton ‚ran. Denn natürlich ist ein Fußball-Länderspiel, wie jetzt Deutschland – USA in Dortmund, letztlich auch ein geballtes Kulturereignis. Bei der WM werden wir’s sogar multi-kulturell erleben.
Man denke nur ans ganze Drumherum, an die vielen Rituale: vom eher pflichtschuldigen Absingen der Nationalhymnen bis zur permanenten chorischen Begleitung durch die Fans; von der mitunter opernhaften Arena-Situation (mit Vorläufern wie dem griechischen Amphitheater oder dem römischen Colosseum) bis hin zur sprachlichen Bewältigung des Geschehens durch Spieler, Trainer und Journalisten.
Sodann die Spielchen mit den historisch überkommenen National-Klischees („Die Amis“, „Die Urus“ usw.), stets frisch aktualisiert durch die Typengalerie der jetzigen Mannschaften.
Überdies wabert ein … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kultur an sich, Leibesübungen, Oper & Ballett, Sprache, Theater
Verschlagwortet mit Beckenbauer, Deutschland - USA, Dortmund, Drama, Fußball-WM 2006, Johannes B. Lerner, Klinsmann, Oliver Kahn, Theater, Vorfeld, ZDF
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O abgetropfter Ball, o rundes Leder! – Ludwig Harigs Fußballsonette im Vorfeld der WM
Von Bernd Berke
Die bevorstehende FußballWM beflügelt nicht nur Sport-Kommentatoren und zig Millionen Bundestrainer, sondern auch viele Schriftsteiler. In diesem Frühjahr sind zahllose Bücher mit literarischem Kick auf dem Markt. Sehr edel gibt sichLudwig Harigs schmale Gedichtsammlung „Die Wahrheit ist auf dem Platz“.
Der Umschlag ist nicht nur satt grün wie gut gepflegter Rasen, sondern trägt auch die weißen Linien-Markierungen eines Spielfeldes. Noch dazu fühlt sich der aufwändig hergestellte Band wie Samt und Seide an. Da macht schon das Anfassen Freude.
Und der Inhalt? Mythen und Schicksale zuhauf. Harig lässt große Turniere und Spiele der letzten Jahrzehnte in einer wahrhaft erhabenen lyrischen Form aufleben: Er bedient sich des Sonetts – wie beispielsweise einst Shakespeare oder Rilke. Die klassische Strophen-Aufstellung folgt … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Leibesübungen, Literatur
Verschlagwortet mit Die Wahrheit ist auf dem Platz, Fußball, Fußball-WM 2006, Fußballsonette, Ludwig Harig, Sonette
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„Bloß nicht in Schönheit sterben“ – Interview mit Konzerthaus-Chef Benedikt Stampa über Programme und Perspektiven
Von Bernd Berke
Dortmund. Auch das Dortmunder Konzerthaus kommt nicht an der Fußball-WM vorbei. Direkt vor dem Auftakt des sportlichen Großereignisses wird die einschlägige brasilianische Tanzproduktion „Maracana“ in der Westfälischen Philharmonie gastieren. Doch nicht nur darüber sprach die WR mit Konzerthaus-Chef Benedikt Stampa (40).
Frage: Konzerthaus und Kicken – wie geht das zusammen?
Benedikt Stampa: Berechtigte Frage. Ich bin Fußballfan, und ich bin Kulturfan. Aber im Prinzip bin ich kein großer Freund der Verbindung zwischen Kultur und Fußball.
Warum nicht?
Stampa: Es passt oft nicht. Es funktioniert bestenfalls auf einer höheren Gedanken-Ebene. Die musikalischen Versuche schlagen meistens fehl. Auch gibt es kaum einen authentischen Fußball-Spielfilm. Die Schauspieler sind fast immer schlechte Fußballer und umgekehrt. Am besten geht es wohl gerade … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Leibesübungen, Musik & Konzert, Oper & Ballett, Region Ruhr
Verschlagwortet mit Anna Netrebko, Auslastung, Benedikt Stampa, Christian Thielemann, Dortmund, Fußball-WM 2006, Interview, Konzerthaus, Maracana
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Eine Legende hebt ab – Sönke Wortmanns verklärender Film „Das Wunder von Bern“
Von Bernd Berke
Allzu viele bleibende Legenden hat die Bundesrepublik nicht hervorgebracht. Schon deshalb gehört der deutsche Sieg bei der Fußball-WM 1954 („Wir sind wieder wer“) unbedingt ins Kino. In seinem Film „Das Wunder von Bern“ trägt Regisseur Sönke Wortmann das Zeitkolorit mit breitem Spachtel auf.
Der in Marl geborene Wortmann, früher selbst ein begabter Kicker, hat sich viel vorgenommen: In etlichen Spielszenen sucht er den berühmten „Geist von Spiez“ zu beschwören, der die deutschen Balltreter um Fritz Walter und den kürzlich verstorbenen Helmut Rahn zum Titel getragen haben soll.
Zudem schildert er das in kohlenschwarzer Dürftigkeit geradezu pittoreske Ruhrgebiet jener Zeit – zwischen Zechensiedlung, Taubenschlag und Eckkneipe. Noch dazu erzählt Wortmann die (Familien)-Geschichte eines Kriegsheimkehrers – und die WM-Erlebnisse … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Geschichte, Kino, Krieg & Frieden, Leibesübungen, Region Ruhr
Verschlagwortet mit Das Wunder von Bern, Johanna Gastdorf, Kino, Louis Klamroth, Peter Franke, Peter Lohmeyer, Sascha Göpel, Sönke Wrtmann
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Muhammad Ali auf der Buchmesse: Der Stoff, aus dem die wirklichen Mythen sind
Frankfurt. Gar keine Frage: Es war d e r Auftritt der Buchmesse überhaupt. Als die Boxlegende Muhammad Ali sich endlich zeigte, drängelten sich Hunderte von Journalisten aus aller Welt. Als er dann bedächtig in einen vorbereiteten Boxring stieg und durchs Geviert zwischen den Seilen tappste, jubelte ihm die Menge der Messebesucher zu wie einem Messias.
Da könnte einer wie Dieter Bohlen tausendmal „titanenhaft“ zur Tür `reinkommen – und hätte nicht den Bruchteil jenes Schauders ausgelöst, wie er sich gestern in Frankfurt unfehlbar einstellte. Man weiß nicht, wie und warum. Doch für Sekunden fühlte man sich plötzlich, als befinde man sich näher am Herzen der Dinge. So wirkt der geheimnisvolle Stoff, aus dem wirkliche Mythen sind.
Dabei war es eine überaus … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Buchmarkt & Lesen, Lebenswege, Leibesübungen
Verschlagwortet mit Buchmesse, Doris Schröder-Köpf, Frankfurt, Muhammad Ali
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Der Kick in der Kunst – Ausstellung rund um den Fußball im Mönchengladbacher Schloß Rheydt
Von Bernd Berke
Mönchengladbach. Worum dreht sich (manchmal) das ganze Universum? Der Künstler Heinz-Josef Mess hat da so seine Vermutung – und äußert sie im Bilde: Mitten im endlosen galaktischen Nebel thront ein Zentralgestirn, das uns irgendwie bekannt vorkommt. Es ist ein Fußball. Wie sehr Kultur mit Kult und Kult wiederum mit Kicken zu tun hat, untersucht jetzt eine Ausstellung im ehrwürdigen Mönchengladbacher Schloß Rheydt.
Der Ball ist rund, das Spiel dauert 90 Minuten, das Runde muß ins Eckige, „Grau is‘ alle Theorie, entscheidend ist auf m Platz“ – derlei zeitlose Fußball-Weisheiten lassen auch Künstler nicht ruhen. Die pfiffige Gladbacher Schau versammelt staunenswerte Stücke. Wer hätte etwa gewußt, daß der berühmte Pop-Künstler Andy Warhol nicht nur eine Marilyn Monroe, sondern … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kunst & Museen, Leibesübungen
Verschlagwortet mit Beuys, Dag Seemann, Dieter Asmus, Gregor Russ, Heimspiel. Fußball: Kult und Kunst, Mönchengladbach, Museum Schloß Rheydt, Netzer, Stefan Banz, Susken Rosenthal, Thomas Virnich, Vogts, Warhol
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Beim Fußball singt es sich nochmal so schön – Musikwissenschaftler erforschen das Stadion-Phänomen
Von Bernd Berke
Als Borussia Dortmund am 7. Dezember 1996 beim 1. FC Köln antrat, gewannen die Westfalen nicht nur auf dem grünen Rasen (3:1), sondern auch sängerisch: 25 verschiedene Lieder stimmten die Dortmunder Fans im Lauf des Spiels an, die Domstädter brachten es nur auf 14 – schon damals ein abstiegsverdächtiger Wert. Von wegen sangesfrohe Rheinländer!
Woher wir das wissen? Vom Fachmann. Der Kölner Musikwissenschaftler Guido Brink (Jahrgang 1968) untersucht das Phänomen der Fußball-Fangesänge seit Jahren. Jetzt haben er und der Würzburger Musikprofessor Reinhard Kopiez die Resultate im Buch zusammengefaßt. Es kommt gerade recht zur Fußball-WM.
Vier bis neun Takte sind genug
Brink zur WR: „Im Grunde müßte man bei jedem Spiel einer Liga-Saison reinhören.“ Doch pro Begegnung wären … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Gesellschaft, Leibesübungen, Musik & Konzert
Verschlagwortet mit Fangesänge, Fußball, Guido Brink, Reinhard Kopiez
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Fußball weckt den Traum von Freiheit – F. C. Delius‘ Erzählung vom WM-Finale 1954
Von Bernd Berke
Denken Sie mal an 54, 58, 66, 70 oder 74. Das ist kein Zahlenspielchen. Die Ziffern stehen für Jahre mit legendären Fußball-Weltmeisterschaften. Der Schriftsteller Friedrich Christian Delius weiß, wie sich solche Ereignisse mit Zeitgeist und persönlicher Biographie verknüpfen. Sein Buch „Der Sonntag, an dem ich Weltmeister wurde“ spielt im WM-Jahr 1954 und erscheint passend zur WM ’94.
Der Erzähler, unverhüllt Delius selbst, war (wie der Autor) 1954 elf Jahre alt. Als Sohn eines evangelischen Pastors ist er, wie er weitschweifig darstellt, in schier unentrinnbarer religiöser Umklammerung aufgewachsen; im Schatten eines wortmächtigen Vaters und Kanzelpredigers, in dessen Angesicht der Sohn nur stammeln oder verstummen konnte: „Mein verschupptes, verstottertes Leben“.
Allseitige „Gottesvergiftung“ im hessischen Dorf
Delius wird gar nicht … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Leibesübungen, Literatur
Verschlagwortet mit an dem ich Weltmeister wurde, Der Sonntag, F. C. Delius, Friedrich Christian Delius, WM-Finale 1954
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Zwischen Erotik und Erniedrigung – umfangreiche Aktfoto-Schau in Dortmund
Von Bernd Berke
Dortmund. Der nackte Menschenkörper vor der Kamera. In allen denkbaren Posen, Verfremdungen, Freiheiten und Zwängen; kultiviert, erhöht, aber auch vergewaltigt.
Von der Erotik bis zur Erniedrigung, vom Bild mit Kunstanspruch bis zum Kommerz-Reißer reicht das Spektrum der Ausstellung „Das Aktfoto“, die jetzt – nach langen und zähen Verhandlungen – im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte zu sehen ist. Höchstwahrscheinlich wird dies die einzige Station nördlich der Mainlinie bleiben. Die Schau, die besonders in München Furore machte (die WR berichtete ausführlich) und nun via Frankfurt und Wien ins Revier kommt, dürfte, trügen nicht alle Sinne, wohl die bestbesuchte Ausstellung dieses Jahres in Dortmund werden. Ob sich, wie in München geschehen, auch hier Besucher vor den Bildern ihrer … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Fotografie, Kunst & Museen, Leibesübungen
Verschlagwortet mit Das Aktfoto, Dortmund, Jörn Christiansen, Museum für Kunst und Kulturgeschichte
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Profifußball – schleichendes Gift / Michael Lentz‘ Fernsehfilm „Alles paletti“
Von Bernd Berke
Essen. Zunächst fällt auf, was „Alles paletti“ n i c h t ist: Der Film des Esseners Michael Lentz (geplanter Sendetermin: ZDF, 16. April, 19.30 Uhr) ist, obwohl im Ruhrgebiet gedreht, kein Revier-Film und er ist, obwohl Fußball die Handlung in Gang bringt, kein Fußballfilm.
Im Mittelpunkt steht vielmehr Kai Wodar (Levin Kress), genannt „Fips“, der vierzehnjährige Sohn des aus Jugoslawien stammenden Bundesligatrainers Milan Wodar (Branko Plesa). Dessen Verein „BlauWeiß“ (Vorbild Schalke?) ist abstiegsbedroht. Dies bekommt der Sohn an allen Ecken und Enden zu spüren. In der Schule vollziehen sogenannte Fans kurzerhand eine Sippenstrafe und demolieren Kais Fahrrad, der Vater wird im Abstiegsstrudel zunehmend auch als Erzieher hilflos. Für den Ernstfall hat er (zu Kais Entsetzen) bereits … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Alltag, Fernsehen und Hörfunk, Leibesübungen, Region Ruhr
Verschlagwortet mit Alles paletti, Fußball, Michael Lentz, Ruhrgebiet, ZDF
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„Roncalli“ hält sich ans Erfolgsrezept – Clownsnummern als Höhepunkte
Von Bernd Berke
Recklinghausen. Wer schon mal im „Circus Roncalli“ war, wird manches wiedererkennen. Auch die „Dritte und letzte Reise zum Regenbogen“, die derzeit im Zeit am Recklinghäuser Adenauer-Platz Station macht, führt durch ähnliche Gefilde wie ihre beiden Vorläufer. Warum hätte man auch das Erfolgsrezept – atemberaubende Artistik plus optische Opulenz plus einige Prisen populärer Poesie – entscheidend ändern sollen?
Am Zelteingang aus vollen Händen mit Konfetti beworfen (auch dies schon traditionell), finden sich die Zuschauer bald darauf im „Land des Drachens“ wieder. Der so betitelte, altchinesisch „angehauchte“ Teil des Programms, im Vorjahr Glanzstück der Show, wurde merklich gestutzt und büßt an Wirkung ein.
Weit stärker als vor Jahresfrist sind hingegen die Clownsnummern. Dies gilt vor allem für „David“, der … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Festivals, Kleinkunst & Comedy, Leibesübungen, Theater
Verschlagwortet mit Bären, Circus Roncalli, Clown David, Dritte und letzte Reise zum Regenbogen, Raubkatzen, Recklinghausen, Ruhrfestspiele
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„Circus Roncalli“: Zweite Reise zum Regenbogen – mit Phantasie und Puderzucker
Von Bernd Berke
Recklinghausen. Der „Circus Roncalli“ besitzt offenbar das sensibelste Nashorn nördlich des Mittelmeers. Bevor das gewichtige Tier in die Manege stürmte, wurde das hochverehrte Publikum (darunter NRW-Kultusminister Jürgen Girgensohn) dringlich gebeten, keine schrillen Laute zu erzeugen, sonst könne man für die Duldsamkeit des Dickhäuters nicht mehr garantieren. So blieb es also mäuschenstill – und der Koloß ließ es friedlich über sich ergehen, daß ein Tiger auf ihm ritt.
Der nicht als Sensations- und Leistungsschau, sondern eher durch seine phantastische Kombination von Spitzenartistik und märchenhafter Prachtentfaltung bekanntgewordene Zirkus bot im Umfeld der Ruhrfestspiel-Eröffnung eine „Weltpremiere“. Das Zelt am Recklinghäuser Konrad-Adenauer-Platz war denn auch am Sonntagabend bis auf den letzten Platz gefüllt; daran dürfte sich bis zum 15. Mai, nach … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kinderzeiten, Kleinkunst & Comedy, Leibesübungen, Region Ruhr, Theater
Verschlagwortet mit Circus Roncalli, Hohe Schule, Im Land des Drachens, Nashorn, Recklinghausen, Tiger, Zelt, Zweite Reise zum Regenbogen
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Timothy Leary als Star eines Treffens im Hochsauerland – Kritik am westlichen Denksystem
Von Bernd Berke
Dortmund/Willingen. Timothy Leary, in den 60er Jahren durch sein Eintreten für die Droge LSD weltweit bekannt gewordener US-Professor, weilt derzeit im Sauerland! Anlaß ist ein Kongreß in Willingen bei Brilon, der sich damit befaßt, Geist, Seele und Leib durch Körperübungen in Einklang zu bringen.
Seit dem letzten Wochenende vertiefen sich Jm Hotel ..Sauerland-Stern“ etwa 170 Teilnehmer (Gebühr: rund 600 DM, ohne Hotelkosten) ins Thema. Einer von ihnen ist der Dortmunder Schauspieler Ruedi Gerber (25), bekannt durch sein Programm „Spiwit of Spwingtime“. Er hofft, in dem abgeschiedenen Hotel neue Anregungen für Darstellungformen jenseits des Stadttheaterbetriebs zu bekommen.
Timothy Leary regte ihn allerdings eher auf als an. Ruedi Gerber: „Er hat nur unverbindlich gequasselt“. Beeindruckt zeigt sich Gerber hingegen … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Gesellschaft, Krankheit & Gesundheit, Leibesübungen, Psychologie, Theater, Utopien & Dystopien
Verschlagwortet mit Europäisches Forum für Humanwissenschaften, Ruedi Gerber, Sauerland-Stern, Tagung, Timothy Leary, Willingen
Kommentare deaktiviert für Timothy Leary als Star eines Treffens im Hochsauerland – Kritik am westlichen Denksystem





