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Meistens leise und lakonisch – Cartoons von Hauck & Bauer
Zweierteams im Comic- und Cartoon-Bereich sind ein spezielles Phänomen. Man fragt sich, wie genau beim Zusammenwirken eins ins andere greift, ob es nun z. B. um die Asterix-Erfinder Uderzo und Goscinny geht oder um die wechselnden Kooperationen und Gruppenarbeiten der unsterblichen „Neuen Frankfurter Schule“ (Gernhardt, Waechter, Bernstein).
Gegenwärtig bilden etwa Katz & Goldt oder Hauck & Bauer großartige Duette. Letztere (beide Protagonisten sind vom Jahrgang 1978) legen jetzt einen neuen Sammelband vor. Streckenweise kommt man aus dem Lachen, Kichern, Schmunzeln oder Feixen gar nicht mehr heraus. Die Pointen kommen keineswegs polternd und krachend, sondern gleichsam auf leisen Pfoten daher. Ich gestehe freimütig, dass ich Hauck & Bauer – vielleicht auch wegen solcher Zurückhaltung – lange etwas unterschätzt habe. Doch diese trüben Zeiten sind vorbei.… Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Cartoons, Dafür haben sie Geld, Hauck & Bauer, Kunstmann Verlag, Taschenbuch
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Hauck & Bauer: So absurd wie unser Alltag
Das geht ja gut los: Auf dem Titel steht in rasch und nervös hingeworfenen Großbuchstaben: „Das schlechtestverkaufte Buch der Welt“. Was wohl gemeint ist?
Etwa der vorliegende Band, mit schwerironischem Masochismus oder aus Koketterie schlechtgemacht? Oder doch der, den eine Frau im Blümchenkleid im Schaufenster der Buchhandlung betrachtet und der da heißt: „Sie sind selbst schuld“? Wer wird einen solch unverschämten Anti-Ratgeber kaufen? Damit, so scheint es, werden quasi alle Bücher dieser Sorte in Zweifel gezogen. Das muss man erst einmal so knackig hinbekommen.
Wir befinden uns sofort mitten in der auch sonst vertrackt-hintersinnigen Welt von Hauck & Bauer, die sich seit Schulzeiten kennen und zuerst mit ihren vertikalen Strips „Am Rande der Gesellschaft“ in der FAZ-Sonntagszeitung (FAS) bekannt geworden sind.… Weiterlesen
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Die weichen Früchte des Zorns – Karikaturen von Marie Marcks in Dortmund
Von Bernd Berke
Dortmund. Ihre erste Karikatur hat sie in einer Schulstunde angefertigt – ein Zerrbild des Lehrers, der stets in SA-Uniform zum Unterricht erschien. Die Sache flog auf. Marie Marcks mußte bekennen. Doch der Pauker reagierte andere als befürchtet: „Darf ich die Zeichnung behalten?“ fragte er fast kleinlaut. Für einen Moment vergaß er, daß er Nazi war.
Marie Marçks (72) ist heute längst eine der bekanntesten Karikaturistinnen der Republik. Die zitierte Geschichte hat sie gestern im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte erzählt. Dort ist nun ihre bislang größte Einzelausstellung mit rund 300 Bildern zu sehen.
Kurz nachdem Krieg hat sie sich noch am damals übermächtigen Vorbild Saul Steinberg orientiert. Damals waren ihre Arbeiten noch etwas starr. Später kam die Kehrtwende, vielleicht angeregt vom poetischen Franzosen Sempé.… Weiterlesen
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Verschlagwortet mit Cartoons, Dortmund, Karikaturen, Marie Marcks, Museum für Kunst und Kulturgeschichte, Prost die Herren!
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