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Schlagwort-Archive: Erdmann Linde
Von der „Spieluhr“ bis zum „Ohrenbär“: Die Entwicklung des Kinderrundfunks mit Dortmunder Impulsen
Gastautor Heinrich Peuckmann über die Entwicklung des Kinderrundfunks, zu der auch einige Ideen und Konzepte aus Dortmund beigetragen haben:
Als Mitte der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts der WDR-Lokalsender Radio Dortmund an der Lindemannstraße eingerichtet wurde, gab es unter Kulturschaffenden große Vorbehalte. Das wäre ein trojanisches Pferd, wurde geurteilt, denn erst käme der harmlose öffentliche Rundfunk und in seiner Nachfolge der Privatsender mit seinen oberflächlichen und verdummenden Programmen.

Screenshot der „Ohrenbär“-Internetseite www.ohrenbaer.de
Ich war damals Sprecher des Schriftstellerverbandes und die Autoren beschlossen, nachzuhaken, was denn der Dortmunder WDR-Sender für uns zu bieten hätte. Hintergrund vor allem meines Optimismus war die Information, dass Erdmann Linde Sendeleiter des Lokalfunks werden würde, und den kannte ich schon lange als großen Freund der Literatur.
Hoffnungsträger Erdmann Linde
Im Sender haben wir uns dann getroffen, im Kellerraum, der später für die Journalisten zur Mensa werden sollte und das, was Linde und sein Team den Autoren damals anboten, war mehr als beachtlich. … Weiterlesen
Veröffentlicht unter Familie, Fernsehen und Hörfunk, Glaubensfragen, Kinderzeiten, Literatur, Medien, Region Ruhr
Verschlagwortet mit Erdmann Linde, Heinrich Peuckmann, Hörfunk, Jürgen Hoppe, Kinderfunk, Leslie Malton, Ohrenbär, Radio Dortmund, Spieluhr
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Täglich vier Stunden lokales Fernsehen – Projektleiter Erdmann Linde zum Dortmunder Kabelpilotversuch

Der neue Leiter des Kabelprojekts Dortmund, Erdmann Linde (zweiter von links), im Gespräch mit den Rundschau-Redakteuren Bernd Berke, Johann Wohlgemuth und Dieter Rosenkranz (von links nach rechts). (WR-Bild: Franz Luthe)
Von Bernd Berke und Johann Wohlgemuth
Dortmund. Spätestens zur Jahresmitte 1985 wird in Dortmund ein neues Funk- und Fernsehzeitalter beginnen. Bei einem Besuch der WR-Redaktion nannte Erdmann Linde, künftiger Leiter des Dortmunder Kabelpilotprojekts, seine Vorstellungen zu der bis 1988 dauernden Versuchsphase.
Folgende Programme sollen nach Lindes Angaben ins Kabelnetz eingespeist werden:
ARD und ZDF in verbesserter Qualität, ein Querschnitt durch die verschiedenen Dritten Programme, dazu der „ZDF-Musikkanal“; Ein lokales Fernsehen (täglich bis zu 4 Stunden); Sogenannte „Spartenprogramme“ auf insgesamt vier Kanälen, d. h. zum Beispiel bis zu 14 Stunden täglich ausschließlich Sportsendungen, Kultur oder Bildung; Ein „Offener Kanal“, in dem alle Bürger eigene Sendungen unterbringen können; Ein lokales Hörfunkprogramm, das auch ohne Kabel empfangen werden kann; Ein Kabel- oder Videotext-Informationsdienst mit bis zu 3000 „Seiten“.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Fernsehen und Hörfunk, Region Ruhr
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