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Schlagwort-Archive: Daniela Denschlag
Todeskuss im Treibhaus: Richard Wagners „Tristan und Isolde“ an der Oper Bonn
Dass Vera Nemirova eine faszinierende Erzählerin ist, wissen wir spätestens, seit sie mit dem Frankfurter „Ring des Nibelungen“ einen der bedeutenden Beiträge zum Wagner-Jahr 2013 leistete.

Robert Gambill (Tristan), Dara Hobbs (Isolde). Foto: Thilo Beu
Die Regisseurin braucht keinen dekonstruktiven Überbau, keine umständliche Symbolik, keine privatmythologische Verrätselung, um einem Stück Belang zu geben. Sie erzählt intensiv und klug eine Geschichte. So hat sie es auch in ihrem – 2007 sehr umstrittenen – Frankfurter „Tannhäuser“ gehalten: Das virtuos herausgearbeitete Ergebnis ihrer ersten Regiearbeit mit Wagner wird ab 19. Oktober 2013 wieder zu erleben sein.
Jetzt hat sich Vera Nemirova dem Schlüsselwerk des Wagner’schen Theaterkosmos zugewandt: Mit Spannung erwartet, ging jetzt „Tristan und Isolde“ über die Bühne der Oper Bonn. Und wieder ist ein Triumph der Erzählerin zu vermelden: Selten in den letzten Jahren wurde Wagners Bekenntnis zur transzendierenden Liebes- und Todesmystik so unverstellt und eindringlich in Bild und Aktion gebracht wie in dieser Premiere.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Oper & Ballett
Verschlagwortet mit Daniela Denschlag, Dara Hobbs, Giorgos Kanaris, Klaus W. Noack, Klaus Weise, Mark Morouse, Martin Tzonev, Max Karbe, Oper Bonn, Richard Wagner, Robert Gambill, Sabine Hogrefe, Stefan Blunier, Tristan und Isolde, Vera Nemirova
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