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Schlagwort-Archive: Manfred Honeck
Präzise Klangbrillanz: Pittsburgh Symphony Orchestra eröffnet Konzertsaison der Philharmonie Essen

Das Pittsburgh Symphony Orchestra in der Essener Philharmonie. Foto: Volker Wiciok/TuP
Pittsburgh ist weltweit als „steel city“ bekannt geworden. Mit Kraftwagen hatte die Stadt in Pennsylvania jedoch nur in der Pionierzeit des Automobilzeitalters zu tun. Den „Autostadt“-Titel trägt Detroit. Und John Adams‘ kurzes Orchesterdelirium „Short Ride in a Fast Machine“ hält eher die angstbesetzte Erfahrung als das prickelnde Vergnügen einer Fahrt mit einem schnellen Sportwagen fest.
Dass das Pittsburgh Symphony Orchestra sein gefeiertes Gastspiel in der Essener Philharmonie mit diesem Stück amerikanischer Gegenwartsmusik eröffnet, hat dennoch seinen Grund: Die Vereinigten Staaten von Amerika feiern in diesem Jahr ihre Gründung vor 250 Jahren, als mit der „Declaration of Independence“ dreizehn Kolonien ihre Unabhängigkeit von Großbritannien erklärten und einen souveränen Staatenbund gründeten. Gleichzeitig gilt das Dokument – was Philharmonie-Intendantin Marie Babette Nierenz in ihrer Begrüßung hervorhob – als entscheidender Meilenstein auf dem Weg zur modernen Demokratie: Ein Bezug, der heute angesichts aktueller Entwicklungen in Europa und USA mehr als historisch relevant ist.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Musik & Konzert
Verschlagwortet mit Alexandre Kantorow, Antonin Dvorak, John Adams, Manfred Honeck, Philharmonie Essen, Pittsburgh Symphony Orchestra, Sergej Rachmaninow
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Festspiel-Passagen III: Salzburg – Jeanne d’Arc oder der Sieg im Scheitern

Alexander Pereira – noch Intendant der Salzburger Festspiele. Foto: Luigi Caputo
Wäre das in diesem Jahr überpräsente Verdi-Wagner-Thema die einzige inhaltliche Leitlinie der Salzburger Festspiele 2013, man könnte gelangweilt zur Tagesordnung übergehen.
Aber Alexander Pereira hat die sommerlichen Festtage wieder einmal mit einem fein gesponnenen Netz von Beziehungslinien überzogen: Die beiden zum Heiteren neigenden Meisterwerke der Jubilare – „Falstaff“ und „Die Meistersinger von Nürnberg“ sind freilich programmatisch eher unspektakulär, auch wenn Pereira mit Stefan Herheim einen der profiliertesten Opernregisseure der Gegenwart für Wagner gewonnen hat.
Spannender ist da schon die Konzentration auf verschiedene Aspekte der Geschichte der Jeanne d’Arc, einer Heiligen, die wie selten zwischen großer Politik und scheinbar naiver Frömmigkeit, pragmatischem Realismus und kühner Vision steht. Ein Fanal für unerschütterlichen Glauben an Gott, an das Wunder in der Geschichte und an die eigene Berufung; ein Beispiel, wie eine einfach Frau des späten Mittelalters gegen ihre Umwelt ihre Persönlichkeit behauptet.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Festivals, Oper & Ballett
Verschlagwortet mit Jeanne d'Arc, Johan Reuter, Johanna von Orleans, Juliane Banse, Manfred Honeck, ORF Radio-Symphonieorchester, Pavol Breslik, Salzburger Festspiele, Walter Braunfels
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