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Tagesarchive: 2. Juni 1983
Zentrum für DDR-Kunst entsteht im Revier – Großmäzen Peter Ludwig engagiert sich in Oberhausen
Von Bernd Berke
Oberhausen. An der Revierstadt Oberhausen wird künftig keiner vorübergehen können, der sich aus erster Hand über DDR-Kunst auf dem laufenden halten will.
Das glaubt jedenfalls Deutschlands bekanntester Kunstmäzen: Professor Dr. Dr. h. c. Peter Ludwig, Schokoladenfabrikant, Sammler und Stifter von Kunst en gros, erkor „Schloß Oberhausen“ zum Depot einer einzigartigen Kollektion. Nirgendwo sonst (außerhalb der DDR) wird man so viele Werke der bildenden Kunst aus dem zweiten Deutschen Staat haben wie hier.
Zugleich soll ein „Ludwig Institut für Kunst der DDR“ ins Schloß einziehen und die wertvolle Sammlung (104 Stücke, u. a. von Willi Sitte, Werner Tübke und Bernhard Heisig) wissenschaftlich aufarbeiten. Publicityträchtig zauberte Ludwig gestern noch eine Überraschung aus dem Hut und legte eine Ergänzungsliste mit 30 von ihm erworbenen Bildern der 9.… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kunst & Museen
Verschlagwortet mit DDR-Kunst, Heisig, Mäzen, Peter Ludwig, Schloss Oberhausen, Sitte, Stiftung, Tübke
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Künstler will 350 Kilometer langen Kreidekreis ziehen – Gunter Demnig kommt auch durch Dortmund und durchs Sauerland
Von Bernd Berke
Im Westen. „Spuren-Demnig“ ist ab Sonntag wieder unterwegs. Mit einer 350 Kilometer langen Linie aus Schlämmkreide“ (Titel: „Kreidekreis“) will Günter Demnig (35) binnen 14 Tagen eine abgezirkelte Spur um die Wuppertaler „Galerie Brusten“ ziehen.
Weil er sich dabei stets im 40-Kilometer-Abstand vom Kreismittelpunkt bewegt, wird er auch in Dortmund (Scharnhorst) und Iserlohn Kreide hinterlassen sowie an Altena, Lüdenscheid und Olpe vorbeikommen. Start und Ziel: der Kölner Kunstverein.
Demnig wird sein Plexiglaswägelchen, aus dem die Kreide (umweltfreundlich und bei trockenem Wetter eine Woche haltbar) rinnt, von Köln aus im Uhrzeigersinn durch die Lande schieben. Für den Kreidenachschub hat er Depots ausgeguckt, etwa Gaststätten am Streckenrand. Genächtigt wird im Zeit.
Was soll der Betrachter denken? Demnig will der Phantasie nicht vorgreifen, nennt aber Stichworte: „Meine Strecke ähnelt auf der Landkarte den Ziel- und Fadenkreuzen militärischer Planer.“… Weiterlesen
Veröffentlicht unter Kunst & Museen, Stadt Land Fluss
Verschlagwortet mit 350 Kilometer, Gunter Demnig, Kreidekreis Galerie Brusten, Spuren-Demnig, Wuppertal
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